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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Einführung in die Thematik und den Aufbau der Ausführungen

Zusammenfassung
Schon lange nicht mehr hat eine Innovation im Bereich des internen Rechnungswesens eine so starke Resonanz gleichermaßen in Theorie und Praxis gefunden wie die Prozeßkostenrechnung, die seit Mitte der 80er-Jahre verstärkt Einzug gehalten hat. Zunächst als sogenanntes “Activity-Based Costing” aus den USA kommend, hat sie mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum bemerkenswerte Verbreitung gefunden.
Martin Reckenfelderbäumer

II. Die Problem-Triade — Ansatzpunkte für ein Überdenken des Status Quo in der Kostenrechnung

Zusammenfassung
Im vorliegenden Abschnitt soll aufgezeigt werden, welche Entwicklungen und Gründe dazu geführt haben, daß die Zufriedenheit mit den “herkömmlichen” Kostenrechnungssystemen in den letzten Jahren vielerorts immer mehr nachgelassen hat. Diese Unzufriedenheit hat letztlich dazu geführt, daß neue Lösungen gesucht und auch gefunden wurden, u.a. die Prozeßkostenrechnung.
Martin Reckenfelderbäumer

III. Entstehung und Grundsätze der Prozeßkostenrechnung

Zusammenfassung
Die Grundgedanken der Prozeßkostenrechnung sind nicht so neu, wie man aufgrund der Aktualität und der in den letzten Jahren sehr heftigen Diskussion der Thematik vielleicht vermuten könnte. Schon vor über 25 Jahren fanden sich in der Literatur erste Überlegungen in dieser Richtung, die die betrieblichen Aktivitäten in den Mittelpunkt der Betrachtung stellten1. Einige Jahre später — im Zuge der Versuche einer Berücksichtigung des Transaktionskostenansatzes in der Kostenrechnung — wurden dann vereinzelt weitere Aspekte publiziert, die heute Bestandteile der Prozeßkostenrechnung bildeng2.
Martin Reckenfelderbäumer

IV. Ziele und Aufgaben der Prozeßkostenrechnung

Zusammenfassung
Ziele und Aufgaben der Prozeßkostenrechnung beziehen sich auf die Planung, Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Gemeinkosten sowie ihre Behandlung im Rahmen der Kalkulation 1. Mithin darf die Prozeßkostenrechnung nicht zuletzt als strategisches Kontroll- und Entscheidungsinstrument im Rahmen des Gemeinkostenmanagements bezeichnet werdenz2.
Martin Reckenfelderbäumer

V. Vorgehensweise bei Einführung und Aufbau der Prozeßkostenrechnung

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt soll zunächst ein schematischer Überblick über die wichtigsten Schritte beim Aufbau einer Prozeßkostenrechnung gegeben werden. Eine detaillierte Vertiefung der einzelnen Aspekte erfolgt dann in Kapitel B.
Martin Reckenfelderbäumer

VI. Mögliche Einsatzfelder der Prozeßkostenrechnung und von Prozeßkosteninformationen

Zusammenfassung
Von ihrem anfänglichen Charakter als reinem Instrument der Produktkalkulation hat sich die Prozeßkostenrechnung mittlerweile deutlich entfernt1. Das relativ breite Einsatzspektrum, das in der Literatur herausgestellt wird, wurde bereits im Rahmen der Diskussion der Ziele und Aufgaben der Prozeßkostenrechnung überblicksweise aufgezeigt2. Im Zentrum des vorliegenden Abschnitts steht nun das Bemühen, die Einsatzfelder der Prozeßkostenrechnung weiter zu konkretisieren und das damit verbundene Vorgehen detailliert zu beschreiben. Dabei wird vielfach auf die bisher herausgearbeiteten Erkenntnisse hinsichtlich der Verfahrensweise der Prozeßkostenrechnung zurückzugreifen sein, die es nun ermöglichen, die relativ oberflächlichen Aussagen der Abschnitte III und IV zu vertiefen und auch zu beurteilen, wobei die kritische Würdigung schwerpunktmäßig in Kapitel VII erfolgen soll.
Martin Reckenfelderbäumer

VII. Beurteilung der Prozeßkostenrechnung unter besonderer Berücksichtigung anderer Kostenrechnungsverfahren

Zusammenfassung
Eine Vielzahl möglicher Vorteile, aber auch eine Reihe potentieller Nachteile der Prozeßkostenrechnung sind in den vorangegangenen Kapiteln bereits angeklungen. Die wichtigsten sollen nun zur Verdeutlichung noch einmal explizit herausgearbeitet und diskutiert werden.
Martin Reckenfelderbäumer

VIII. Besonderheiten der Prozeßkostenrechnung in Dienstleistungsunternehmungen

Zusammenfassung
In Kapitel II wurden ausführlich die Ursachen erörtert, die zur Entstehung der Prozeßkostenrechnung geführt haben. Dabei wurde deutlich, daß der Ursprung des Verfahrens im industriellen Bereich zu sehen ist1. Dies ist wenig verwunderlich, wenn man sich vor Augen führt, daß die Kostenrechnung insgesamt in der Vergangenheit primär industriell geprägt war, muß aber zum Nachdenken Anlaß geben, wenn die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Dienstleistungsbereichs in entwickelten Volkswirtschaften, so auch in Deutschland, Berücksichtigung findet: Allein der Anteil des institutionellen Dienstleistungssektors, d.h. der „reinen“ Dienstleistungsbranchen, beträgt sowohl im Hinblick auf die Zahl der Erwerbstätigen als auch bei der Bruttowertschöpfung inzwischen deutlich über 60 % des Gesamtvolumens und übersteigt damit den industriellen Sektor bei weitem2. Wird darüber hinaus noch die stetig wachsende Bedeutung interner und sogenannter „produktbegleitender“ Dienstleistungen innerhalb von Industriebetrieben in die Betrachtung einbezogen, so liegt der Dienstleistungsanteil noch wesentlich höher3. Insofern muß konstatiert werden, daß sich die Kostenrechnung und speziell auch die Prozeßkostenrechnung schwerpunktmäßig mit Instrumenten und Methoden beschäftigen, die auf ein immer kleiner werdendes gesamtwirtschaftliches Tätigkeitsfeld zugeschnitten sind4. Daher erscheint es an dieser Stelle angebracht, den in den zurückliegenden Kapiteln dargestellten Grundlagen der Prozeßkostenrechnung in diesem Abschnitt einige dienstleistungsspezifische Überlegungen hinzuzufügen, zumal sich zeigen wird, daß die Prozeßkostenrechnung für eine Anwendung in Dienstleistungsunternehmungen5 im Vergleich zu Kostenrechnungsverfahren eine Reihe von Vorzügen aufzuweisen hat6.
Martin Reckenfelderbäumer

IX. Fazit und Ausblick: Abschließende Überlegungen zur Zukunft der Prozeßkostenrechnung

Zusammenfassung
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sollte ein Überblick über die Grundlagen der Prozeßkostenrechnung gegeben werden. Damit wurde ein Instrument vorgestellt, dessen Entwicklung sicherlich noch nicht abgeschlossen ist, zumal die Diskussionen um seine Vor- und Nachteile in jüngerer Zeit zwar etwas sachlicher verlaufen als in der „stürmischen“ Anfangszeit, in inhaltlichen Fragen aber dennoch vielfach keinesfalls eine einheitliche Meinung auszumachen ist. So wird sicherlich auch manche der in den zurückliegenden Ausführungen gemachten Aussagen zur Kritik oder gar zum Widerspruch anregen. Dies kann dem Fortschritt des Erkenntnisstandes aber nur förderlich sein. Ob die Prozeßkostenrechnung letztlich als eigenständiges Kostenrechnungsverfahren oder als Weiterentwicklung bzw. Spezialrichtung bestehender Konzepte eingeordnet wird, erscheint dabei von eher untergeordneter Bedeutung: Wichtiger ist die Betonung einer neuen, der prozeßorientierten Sichtweise, verbunden mit einer differenzierteren Betrachtung der indirekten Leistungsbereiche sowie den vielfältigen Anknüpfungspunkten für ein umfassendes prozeßorientiertes Gemeinkostenmanagement. Nach wie vor sehr positiv zu bewerten ist zudem die Tatsache, daß durch die Diskussion um die Prozeßkostenrechnung wieder einmal etwas mehr „Leben“ in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Problemen der Kostenrechnung gekommen ist.
Martin Reckenfelderbäumer

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