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Über dieses Buch

Der Feuchteschutz ist eines der zentralen Fachgebiete der Bauphysik und nimmt direkten Einfluss auf die konstruktive Ausgestaltung der meisten Bauelemente.

Dieses Praxisbuch liefert dem Planer das notwendige Fachwissen für die entsprechende Anwendung, ohne dabei die Bezüge zum theoretischen Hintergrund auszulassen. Eine umfangreiche Sammlung an Baustoffkennwerten erleichtert die erforderlichen feuchteschutztechnischen Berechnungen enorm. Im Weiteren vermittelt das Buch detaillierte Kenntnisse unter anderem über den Feuchtetransport in Baustoffen, die Bildung von Feuchte im Bauteil sowie über rechnerische Nachweis- und weiterführende Simulationsverfahren.

Darüber hinaus wird der für einen erfolgreichen Feuchteschutz geeignete Bauteilaufbau anhand zahlreicher Konstruktionsdetails dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Berechnungshilfen

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Einheiten, Formeln und Berechnungshilfen für bauphysikalische Problemstellungen zusammengefasst dargestellt

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 2. Grundlagen des Feuchteschutzes

Die Atmosphäre als Lufthülle der Erde ist ein Gemisch verschiedener Gase. Die wesentlichen Bestandteile der trockenen Luft sind Stickstoff, Sauerstoff, Edelgase (z.B. Argon) und Kohlendioxid. Hinzu treten Verunreinigungen wie Staubpartikel und Abgase. Unter der Bezeichnung „feuchte Luft“ wird das Gasgemisch aus trockener Luft und Wasserdampf verstanden.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 3. Schlagregen

Als Schlagregen bezeichnet man Regen, dessen Tropfen unter der Wirkung des Windes merklich aus der lotrechten Fallrichtung abgelenkt werden und dadurch auf senkrecht exponierte Flächen (z.B. Hauswände) unter einem bestimmten Einfallwinkel, der von der Tropfengröße und Windgeschwindigkeit abhängt, auftreffen. Das auf die Fassade auftreffende Wasser wird von den Kapillarporen des Baustoffes teilweise aufgesaugt, teilweise durch Windkräfte in das Kapillarsystem gepresst bzw. dringt über Risse, Spalten oder fehlerhafte Abdichtungen ein und läuft zum Teil an der Fassade herunter.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 4. Tauwasser und Schimmelpilze auf Oberflächen

Tauwasserausfall auf Bauteiloberflächen tritt auf, wenn die Oberflächentemperatur $$ \theta_{si} $$ die Taupunkttemperatur $$ \theta_{s} $$ (für $$ \theta_{i} $$ = 0 °C ist $$ \theta_{s} $$ = 9,3 °C, siehe Tabelle 2.1.9-1) der angrenzenden Raumluft unterschreitet. Zur Beurteilung der Gefahr von Schimmelpilzbildung ist dieses Kriterium zwar hinreichend, aber nicht notwendig, da bereits eine rel. Luftfeuchte auf der Bauteiloberfläche von mehr als 80 % über einen Zeitraum von einigen Tagen ausreicht, um vielen Schimmelpilzarten ausreichende Wachstumsbedingungen zu ermöglichen.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 5. Tauwasser im Inneren von Bauteilen

Die folgenden Konstruktionen sind nachweisfrei gestellt, sofern sie einen ausreichenden Wärmeschutz nach DIN 4108-2 aufweisen und gemäß DIN 4108-7 luftdicht ausgeführt sind. Die Nachweisfreiheit gilt ferner nur dann, wenn Klimarandbedingungen entsprechend Tabelle 5.2.2-1 anliegen.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 6. Simulationsverfahren

Üblicherweise erfolgen heutzutage die Nachweise zum Feuchteschutz entsprechend DIN 4108- 2, DIN 4108-3 und/oder DIN EN ISO 13788. Insbesondere die zahlreichen Restriktionen des Glaser-Verfahrens (siehe Abschnitt 5.2.1) sowie der Wunsch, Tauwasserbildung und Schimmelpilzwachstum unter instationären Klimarandbedingungen untersuchen zu können, führen die Nachweisenden immer häufiger zur Anwendung von Simulationsverfahren.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 7. Bauteile

Dieses Kapitel beinhaltet eine Zusammenstellung baukonstruktiver Detailpunkte, die den Feuchteschutz betreffen.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 8. Sondergebiete

Im Vergleich zu Gebäuden mit Wohn- oder wohnähnlicher Nutzung herrscht in einer Schwimmhalle in der Regel ein mehr oder weniger kontinuierliches Feuchtraumklima mit vergleichsweise hohem Wasserdampfgehalt der Raumluft,nutzungsbedingt teilweise deutlich erhöhten Raumtemperaturen undchloridhaltigen Anteilen der Raumluft

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Backmatter

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