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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Finanzierungen in der Internetökonomie

verfasst von: Harald Meisner

Erschienen in: Finanzwirtschaft in der Internetökonomie

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden kurz die gängigsten Finanzierungsinstrumente für Unternehmen vorgestellt, dabei spielen alternative Finanzierungsmöglichkeiten eine größere Rolle (Mezzanine Instrumente, Leasing etc.). Da sich die Finanzwelt auch neben den technologischen Einflüssen stark ändert, beschäftigt sich dieses Kapitel mit Termingeschäften und gibt auch eine Einführung in die Welt der „Behavioral Finance“. Im Fokus steht darüber hinaus eine Einführung in das finanzwirtschaftliche Portalgeschäft, dass das Wesen der Internetökonomie widerspiegelt.

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Fußnoten
1
Eigenkapitalquoten von über 60 % sind bei einer Reihe von untersuchten Internetunternehmen keine Ausnahme.
 
2
Daher gehen wir in Abschn. 6.5 auf diese Neigungen von Investoren ein, denn die festgestellte „beschränkte Rationalität“ der Anleger hat ihre Wurzeln in der nicht zu überbrückenden Unsicherheit der Entscheidungssituation.
 
3
Wichtig für die bilanzielle Zurechenbarkeit: in diesem Rahmen kann der Leasinggegenstand nach den Bilanz- und Steuerregeln in Deutschland dem Leasinggeber zugeordnet werden.
 
4
Der Standard IAS 17 ist hier maßgeblich. Liegt eine Kaufoption vor oder eine automatische Eigentumsübertragung am Ende der Leasinglaufzeit oder beträgt die Mietzeit mindestens 75 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, wird beim Leasingnehmer bilanziert (vgl. Buchholz 2008, S. 46 ff.).
 
5
Also Bonds, die kein gutes Rating erhalten (BB+ und schlechter auf der Ratingskala, die mit AAA bei der großen Ratingagentur Standard & Poor’s beginnt).
 
6
Siehe unter www.​boerse-stuttgart.​de/​de/​handelssegmenteu​ndhandelsinitiat​iven/​bondm/​uebersicht.​html.​Allerdings ist die Zahl der gehandelten Papiere sehr überschaubar und die Ausfallraten sind recht hoch.
 
7
Die Ordinatenwerte der gepunkteten Linie werden einfach durch die Addition der Funktionen C1 und C2 beschrieben.
 
8
Windfall-Profits sind Zufallsgewinn, also nicht erwartbare Gewinne aus Vermögenspreisänderungen.
 
9
Die Aktienmarktrendite beträgt historisch c.a. 6 % (Mehra und Prescott 1985).
 
10
Die Bewertung bei Facebook hängt zum Beispiel schwerpunktmäßig von Einnahmen von sogenannten virtuellen Gütern (virtuelle Geschenke im Netz, zum Beispiel virtuelle Blumen), Spielen und vor allem Werbeeinnahmen ab. Hinzu kommen Provisionen aus über Facebook angebahnten Geschäften.
 
11
Trustees ermöglichen Geschäftsabwicklungen unter Bewahrung bestimmter Datensicherheitsbedingungen für das Unternehmen. Sie können dafür Sorge tragen, dass bestimmte anonymisierte Daten mit einem Vertrauensbonus versehen werden können. Diese Funktion könnte sich bei der Verwendung von Blockchain-Technologie anpassen lassen.
 
12
Dies wäre ein Beispiel für ein mögliches Crowdlending, das weiter unten besprochen wird. Ebenso käme auch hier wieder die Distributed Ledger-Technologie zum Zuge, die wir in Abschn. 7.​3 erläutern.
 
13
Unternehmen arbeiten bei Risikoanalysen u. a. mit sogenannten Monte-Carlo-Simulationen, die entsprechende Zustandsalternativen modellieren.
 
14
So wie bei Investmentfonds die sogenannte Total Expense Ratio (TER) Auskunft über die Verwaltungskosten der Fonds geben, allerdings müssen die Ausgabeaufschläge gesondert berücksichtigt werden.
 
15
Nutzerportale sind hier Portale, die von finanzmittelsuchenden Unternehmen unterhalten werden, aber auch Vermittlungsplattformen, die den Unternehmen helfen, Finanzmittel zu akquirieren. Sie haben somit eine Treasuryfunktion.
 
16
Portale wie Finpoint.​de oder ähnliche gibt es bereits seit einigen Jahren (www.​finpoint.​de oder www.​compeon.​de).
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Finanzierungen in der Internetökonomie
verfasst von
Harald Meisner
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-33715-5_6

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