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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die aktuelle Diskussion um Themen wie “Lean Management”, “strategische Netzwerke” und “Konzentration auf Kernkompetenzen” läßt den Ruf nach organisatorischen Alternativen aufkommen, die eine effiziente Umsetzung dieser Konzepte ermöglichen.1 Die Zielsetzung ist dabei die Schaffung von Organisationsformen, die nicht mehr durch rein bürokratische Hierarchiestrukturen, sondern eher durch flexible Partnerschaften geprägt sind. Durch kooperative Zusammenarbeit soll das kreative und unternehmerische Potential der Mitarbeiter gefördert und eine maximale Ausschöpfung von Synergiepotentialen erreicht werden. Im Vertriebsbereich bietet das Franchising, eine in den USA bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts weit verbreitete Organisationsform, eine mögliche Antwort auf diese Herausforderungen.2 Diese vertikal-arbeitsteilig organisierte Systemform, in der rechtlich selbständige Franchisenehmer eng mit einem über spezifisches Wissen und wirtschaftliches Potential verfügenden Franchisegeber kooperieren, wird in zunehmendem Maße auch von der deutschen Wirtschaft als alternative Organisationsform von Unternehmen erkannt. Die Erwartungen für die zukünftige Entwicklung des Franchising sind geradezu als euphorisch zu bezeichnen. Die Charakterisierung von Franchisesystemen als “Turbolader der Marktwirtschaft”3 oder “postindustrielle Konzerne der Zukunft”4 akzentuieren diese Erwartungshaltung.
Gabriele Stein

2. Untersuchungsgegenstand

Zusammenfassung
Aufgabe des Kapitels 2. ist die Entwicklung eines einheitlichen Begriffsverständnisses sowie die weitere Konkretisierung der Forschungsfrage. Dafür wird in Kapitel 2.1. schrittweise eine konstitutive Definition von Franchisingnetzwerken im Dienstleistungsbereich erarbeitet. Anschließend werden in Kapitel 2.2. Inhalte, Methodik und Ergebnisse von für die Forschungsfrage relevanten Studien kritisch zusammengefaßt und im Hinblick auf Implikationen für die vorliegende Untersuchung diskutiert.
Gabriele Stein

3. Theoretisches Managementmodell von Franchisingnetzwerken

Zusammenfassung
In Kapitel 3. wird ein theoretisches Kontingenz-Effizienz-Modell konzipiert, anhand dessen das Management von Franchisingnetzwerken analysiert werden soll. Dabei werden zunächst in Kapitel 3.1 überblicksweise die Kernaussagen ausgewählter Managementtheorien dargestellt und auf ihre Verwertbarkeit für den Aufbau des Managementmodells hin untersucht. Kapitel 3.2. greift diese Aussagen auf und untersucht das Management entlang der Dimensionen Interorganisation und Führung. Im Anschluß daran werden in Kapitel 3.3. Kriterien für die Beurteilung der Managementeffizienz in Franchisingnetzwerken entwickelt. Die Darstellung managementrelevanter Rahmenfaktoren, durch die eine situative Relativierung der Aussagen zum Management erreicht wird, sind Gegenstand des Kapitels 3.4. Abschließend wird in Kapitel 3.5. das der Arbeit zugrunde liegende Managementmodell zusammenfassend dargestellt.
Gabriele Stein

4. Analyse der managementrelevanten Kontextfaktoren

Zusammenfassung
Gegenstand des vierten Kapitels ist die Untersuchung der managementrelevanten Kontextfaktoren in Franchisingnetzwerken. Die Analyse umfaßt neben der Situationsvariable “Dienstleistungstyp” (Kapitel 4.1.) auch die absoluten (Kapitel 4.2.) und relationalen (Kapitel 4.3.) Kontingenzen.1 Kapitel 4.4. leistet abschließend eine zusammenfassende Darstellung der Kontextfaktoren.
Gabriele Stein

5. Gestaltung des Franchising-Managements

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, das Management von Franchisingnetzwerken zu untersuchen. Wie bereits in Kapitel 3. gezeigt, setzt das Management von Franchisingnetzwerken auf das Management von Unternehmen auf. Es umfaßt damit insbesondere die Organisation und Führung der Netzwerke.1 Aufbauend auf dieser Erkenntnis wird in Kapitel 5.1. die Interorganisation zwischen Franchisegeber und Franchisenehmern in den untersuchten Franchisingnetzwerken beschrieben. Die zwischenbetriebliche Führung ist Gegenstand des Kapitels 5.2.2 Da von einer wechselseitigen Abhängigkeit der beiden Managementdimensionen ausgegangen wird, schließt das Kapitel mit einer Betrachtung der Konsistenz zwischen Interorganisation und Führung (Kapitel 5.3.).3
Gabriele Stein

6. Effizienz des Franchising-Managements

Zusammenfassung
Ausgehend von der Analyse der für die konkrete Ausgestaltung der Franchisingsysteme relevanten Kontextfaktoren in Kapitel 4. wurde in Kapitel 5. das Management von Fran-chisingnetzwerken im Dienstleistungsbereich besprochen. Dies geschah entlang der Dimensionen “Interorganisation” und “zwischenbetriebliche Führung”. Kapitel 6. dient nun der Effizienzanalyse.
Gabriele Stein

7. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Die vorliegende Untersuchung des Franchisemanagements unter besonderer Beachtung der Dienstleistungsproblematik widmet sich einem bisher sowohl theoretisch als auch empirisch nur wenig bearbeiteten Themenkreis. Ziel der Arbeit war, die in Franchi-singsystemen beobachtbaren Managementfunktionen im Rahmen eines situativen Ansatzes zu untersuchen. Aus den dabei erkannten Managementtypen (Kapitel 5.) und Erfolgsursachen (Kapitel 6.) lassen sich praktisch verwertbare Gestaltungsempfehlungen ableiten. Abschließend erfolgt nun noch eine aus methodischer und konzeptioneller Sicht kritische Zusammenfassung der vorliegenden Untersuchung.
Gabriele Stein

Backmatter

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