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Über dieses Buch

Dieses Essential behandelt den Umgang mit Gerüchten im Geschäftsleben, wie sie etwa im Umfeld von umstrittenen Sanierungs- und Bauvorhaben kursieren können: Es gibt dafür keine Patentrezepte, vielmehr ist jeder Fall gesondert und ganzheitlich zu betrachten; es gilt Ursachen und Auswirkungen ins Verhältnis zu setzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Gerüchte im Tagesgeschäft

Zusammenfassung
In einem Forum im Netz wird ein neuer Dämmstoff als gesundheitsschädlich dargestellt; zudem würde seine Herstellung auch die Umwelt schädigen. Der Hersteller versucht öffentlich, dies zu widerlegen – mit Gutachten über die Eigenschaften des verwendeten Werkstoffs und Erläuterungen zur Baustoffzulassung in Deutschland; die Verkaufszahlen bleiben trotzdem erheblich hinter den Planungen zurück.
Mario H. Kraus

Kapitel 2. Begrifflichkeiten und Abgrenzungen

Zusammenfassung
Der Begriff „Gerücht“ bezeichnete einst den Ruf oder Leumund eines Menschen (gerüft, vgl. rufen). In den letzten Jahrhunderten wurde er zunehmend für jene Nachrichten, Mitteilungen, Geschichten verwendet, die diesen Ruf oder Leumund schaffen. Das „Deutsche Wörterbuch“ (1854–1961, woerterbuchnetz.de), begründet von Jacob und Wilhelm Grimm (1785–1863 und 1786–1859), verweist ferner auf das „Zeter und Mordio“, den Tumult, den Menschen im Mittelalter bei Feuer, Diebstahl, Raub, Vergewaltigung oder Totschlag anstimmten, um Hilfe herbeizuholen, die Obrigkeiten aufmerksam zu machen oder eine Klage zu erheben.
Mario H. Kraus

Kapitel 3. Entstehung und Wirkungen

Zusammenfassung
Gerüchte werden befördert durch Sozialkonflikte, also Spannungen und Streitfälle in und zwischen Gruppen, Gemeinschaften, Gesellschaften. In Gerüchten erscheinen Weltbilder und Glaubenssätze, Hoffnungen und Befürchtungen, Vorurteile und Befindlichkeiten. Sie können in Unternehmen ebenso wie in Wohnanlagen und Siedlungsgebieten kursieren oder sich über das Netz weltweit verbreiten.
Mario H. Kraus

Kapitel 4. Eingrenzung und Entkräftung

Zusammenfassung
Der Schriftsteller Adolf Freiherr Knigge (1752–1796) äußerte sich 1788 in seinem bekannten Werk „Über den Umgang mit Menschen“ auch zu Gerüchten.
Mario H. Kraus

Kapitel 5. Zusammenfassung

Zusammenfassung
„Ein Gerücht sagt mehr über die, die es verbreiten, als über die, die es trifft.“
Mario H. Kraus

Backmatter

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