Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Johannes Gruber zeigt, welche Überarbeitungen das Kreditwesengesetz mit der Umsetzung von Basel III erfahren hat. So wurden auch die Geschäftsleiterpflichten im Risikomanagement konkretisiert, deren Nichterfüllung im Extremfall zu Haftstrafen für die verantwortlichen Geschäftsleiter führen kann. In diesem Kontext wird die Aufsicht bei der Prüfung des Risikomanagements durch die neue Finanzinformationenverordnung (FinaV) unterstützt. Mit detaillierten Informationen zur Vermögens-, Ertrags- und Risikolage erhält sie tiefe Einblicke in die unterjährige Gesamtbankentwicklung. Der Autor diskutiert die neuen Regelungen und skizziert eine Checkliste für die Geschäftsleitung zur Überprüfung ihrer Pflichterfüllung im Licht der FinaV.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Am 01. Januar 2014 traten die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Capital Requirements Regulation/ CRR) sowie die Richtlinie 2013/36/EU (Capital Requirements Directive IV/ CRD IV) in Kraft. Die beiden Rechtsakte werden gemeinsam als CRD IV-Paket bezeichnet und setzen in der Europäischen Union (EU) unter anderem die Empfehlungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision/ BCBS) aus ihrem Regulierungspaket zu Basel III um. Dabei wird das grundlegende Ziel verfolgt, die Widerstandsfähigkeit des Bankensektors durch strengere globale Aufsichtsregeln zu stärken.
Johannes Gruber

2. Haftungsrelevante Geschäftsleiterpflichten im Risikomanagement

In diesem ersten Schritt geht es zunächst darum, die haftungsrelevanten Geschäftsleiterpflichten im Risikomanagement, wie sie sich mit der Umsetzung von Basel III durch das CRD IV-Paket ergeben, darzulegen. Vorab gilt es jedoch einige wichtige Begriffe zu klären.
Johannes Gruber

3. Grundlagen und Konsequenzen der Finanzinformationenverordnung

Die vorangegangen Ausführungen haben gezeigt, welch tiefgreifende Veränderungen die Umsetzung des CRD IV-Pakets für die Pflichten der Geschäftsleiter im Risikomanagement mit sich bringen. Das Werkzeug der Aufsicht zur Überprüfung der Pflichterfüllung ist die neu erlassene FinaV, die im folgenden Kapitel dargelegt und auf ihre Folgen für die Einzelinstitute hin untersucht wird. Vorab soll die Reformierung des bankaufsichtlichen Meldewesens in der EU und in Deutschland als Ausgangspunkt der Einführung der FinaV vorgestellt werden.
Johannes Gruber

4. Skizzierung einer Checkliste zur Überprüfung der Pflichterfüllung von Geschäftsleitern im Licht der Finanzinformationenverordnung

Die bisherigen Ausführungen haben verdeutlicht, dass mit der Ausgestaltung eines wirksamen Risikomanagements zahlreiche Anforderungen verbunden sind, die sich neben den Änderungen im KWG auch auf die CRR beziehen. Dabei hat die Geschäftsleitung etliche Pflichten zu beachten. Die FinaV schafft mehr Transparenz in den Instituten und dient der Aufsicht unter anderem als Instrument zur Beurteilung der Angemessenheit des Risikomanagements und damit der Prüfung der Pflichterfüllung von den Geschäftsleitern. In einem letzten Schritt soll nun eine Checkliste skizziert werden, anhand derer die Geschäftsleiter überprüfen können, ob sie ihren Risikomanagementpflichten hinreichend nachkommen.
Johannes Gruber

5. Zusammenfassung und Ausblick

Infolge der EU-weiten Umsetzung von Basel III durch das CRD IV-Paket wurden im KWG zahlreiche Veränderungen vorgenommen. Vor diesem Hintergrund erfolgte in dieser Arbeit eine kritische Diskussion der Geschäftsleiterpflichten im Risikomanagement sowie der FinaV.
Johannes Gruber

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise