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Über dieses Buch

Wie leite ich eine Baustelle? Wie kalkuliere ich richtig? Wie halte ich meinen Zeitplan ein? Diese und viele weitere Fragen stellen sich nicht nur Studierende. Die Autoren von drei renommierten Universitäten erklären leicht und verständlich, wie es geht. Dabei geben sie einen umfassenden Einblick in alle Themenbereiche des Baubetriebs und der Bauwirtschaft.
Teil 1 des dreibändigen Werkes behandelt die Zusammenhänge und Strukturen in der Bauwirtschaft. Dazu gehören volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen sowie alle wichtigen Rahmenbedingungen und Prozessstrukturen während des Bauens. Die Autoren beschreiben so zum Beispiel auch Ausschreibungen nach der VOB und VOL, die Kalkulation und deren Ablauf.

Die 3. Auflage wurde erweitert und aktualisiert. Sie berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen bezüglich VOB, BGB und HOAI.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Baubetriebswirtschaft

Zusammenfassung
Das vorrangige Ziel des dreibändigen Werkes „Grundlagen der Baubetriebslehre“ besteht darin, den Lesern die grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenhänge zu vermitteln, die für die Führung eines Bauunternehmens oder für die Leitung einer Baustelle notwendig sind. Mit den Teilen
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

2. Bauwirtschaft als Teil des Wirtschaftssystems

Zusammenfassung
Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen und sind den Realwissenschaften zuzuordnen. Sie werden in die Bereiche Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre gegliedert (siehe Abb. 2.1).
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

3. Strukturen der Bauwirtschaft

Zusammenfassung
Gebäude und bauliche Anlagen weisen in Bezug auf ihre Produkteigenschaften und auf die mit ihrer Erstellung verbundenen Prozesse einige besondere Merkmale auf, die spezifische Organisationen und Vorgehensweisen erfordern und die sich damit von anderen Produkten ganz wesentlich unterscheiden.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

4. Vergabeverfahren – Stufe 1 (Ausschreibung bis Angebot)

Zusammenfassung
Wenn Bauarbeiten beauftragt werden sollen, dann werden die Aufträge dafür nur in Ausnahmefällen, wie z. B. bei kleineren Reparaturarbeiten mündlich erteilt. In der Regel erwartet ein Auftraggeber von einem potenziellen Auftragnehmer (Bauunternehmen) ein Angebot, auf dessen Grundlage dann ein Auftrag erteilt wird.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

5. Grundlagen der Kalkulation

Zusammenfassung
Mit Hilfe der Kalkulation werden alle durch die Erstellung einer Bauleistung entstehenden Kosten erfasst. Die systematische Zusammenstellung aller im Unternehmen anfallenden und zahlenmäßig erfassbaren Vorgänge erfolgt mit Hilfe des Rechnungswesens (siehe Abb. 5.1).
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

6. Durchführung der Kalkulation

Zusammenfassung
Bei der Angebotsbearbeitung im Bauunternehmen (siehe Abb. 6.1) sind verschiedene Arbeitsschritte durchzuführen, deren Umfang und Intensität vom Volumen des Projektes, seinem Schwierigkeitsgrad, dem Standort und von der Vertragsgestaltung abhängen. Die nachstehende Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte bezieht sich vorrangig auf Inlandsprojekte. Bei Auslandsaufträgen gestaltet sich die Angebotsbearbeitung insbesondere im Hinblick auf:
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

7. Teilkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

Zusammenfassung
Kostenrechnungssysteme können prinzipiell hinsichtlich ihres Zeitbezuges (Ist-/Plan-/Normalkostenrechnung) und ihres Sachumfangs (Voll- und Teilkostenrechnung) untergliedert werden. Im Folgenden soll detaillierter auf die Unterscheidung nach dem Sachumfang eingegangen werden, wie aus Abb. 7.1 ersichtlich wird.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

8. Angebotsbearbeitung im Schlüsselfertigbau

Zusammenfassung
Unter Schlüsselfertigbau (SF-Bau) wird die schlüsselfertige Erstellung von baulichen Anlagen verstanden, wofür sich im englischen Sprachraum der Begriff der „turn-key-Projekte“ eingebürgert hat. Dies bedeutet, dass der Auftragnehmer die Verpflichtung übernimmt, ein Bauwerk vollständig und funktionsfähig zu erstellen und es in diesem Zustand an den Auftraggeber zu übergeben. Es hängt vom Einzelfall ab, ob zur schlüsselfertigen Erstellung beispielsweise auch die Möblierung gehört oder ob diese zum Leistungsumfang des Nutzers oder des jeweiligen Mieters gehört.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

9. Vergabeverfahren Stufe 2 (Submission bis Vertragsabschluss)

Zusammenfassung
Im Kap. 4 wurde das Vergabeverfahren von Beginn der Ausschreibung beim Auftraggeber bis zur Abgabe des Angebotes durch den Bieter besprochen. Die Kap. 5 und 6 beschäftigten sich mit den Grundlagen der Durchführung der Kalkulation. Dabei wurden auch Sonderfragen, wie z. B. Nebenangebote, besprochen. Der Deckungsbeitragsrechnung wurde das Kap. 7 und der Kalkulation von schlüsselfertig zu erstellenden Bauwerken das Kap. 8 gewidmet. Das Kap. 9 schließt nun an das Kap. 4 an und beschäftigt sich mit der Submission und der Wertung der eingegangenen Angebote und endet mit dem Vertragsabschluss.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

10. Konfliktlösung nach Vertragsabschluss

Zusammenfassung
Bei der Abfassung von Verträgen über Bauleistungen stellt sich die Frage, ob und wenn ja in welcher Form vorsorgliche Formulierungen für eventuelle Konfliktfälle aufgenommen werden sollen. Solche Konflikte können beispielsweise Streitigkeiten über das vereinbarte Bau-Soll, über Vertragstermine, über Qualitäts- und Abrechnungsfragen oder über Leistungsänderungen sein. Das Werkvertragsrecht nach BGB sieht hierfür keine besonderen Regelungen vor und somit kann – wenn keine gütliche Einigung erfolgt und der Vertrag sonst keine andere Vereinbarung vorsieht – nur der Weg einer Klage vor einem Zivilgericht beschritten werden. Die verschiedenen Alternativen zur Vereinbarung von BGB-ergänzenden Regelungen werden nachstehend kurz erläutert. Dabei wird nach den VOB-Bestimmungen (siehe Abschn. 10.1) und nach den Verfahren der Mediation (siehe Abschn. 10.2), der Schlichtung (siehe Abschn. 10.3), der Adjudikation (siehe Abschn. 10.4), des Schiedsgerichts (siehe Abschn. 10.5) oder des Schiedsgutachtens (siehe Abschn. 10.6) unterschieden.
Fritz Berner, Bernd Kochendörfer, Rainer Schach

Backmatter

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