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Über dieses Buch

Die Einsatzmöglichkeiten von Holz im Außenbereich sind vielfältig. Wesentliche Anwendungen sind Überdachungen von Freiräumen, Fassaden, Türme, Brücken, aber auch sogenannte kleine Holzbauwerke wie Balkone, Pergolen, Zäune und Palisaden. Dabei stellen Freibewitterung und zum Teil auch Erdkontakt hohe Belastungen für den Baustoff Holz dar. Die Schutzmöglichkeiten für das exponierte Holz und das Vermeiden von konstruktiven Fehlern und damit letztendlich von Schäden sind deshalb Schwerpunkte dieses Buches. Der Holzschutz wird hier im umfassenden Sinne gesehen: die Wahl der Holzart, die baukonstruktive Ausbildung, bei Erfordernis der chemische Schutz und eine schützende Oberflächenbehandlung. Bei der Einstufung der Bauteile in Gefährdungsklassen, bei der Einordnung der Holzarten nach ihrer Dauerhaftigkeit und der Erfordernis oder besser Nichterfordernis eines chemischen Schutzes werden die Euro-Normen zugrunde gelegt und damit das aktuelle und zukünftige Regelwerk. Für die Beurteilung des Brandverhaltens und des Brandschutzes von Außenbauteilen wird die neue Musterbauordnung herangezogen, die dem Holzbau neue Möglichkeiten eröffnet. Zahlreiche Anwendungsbeispiele werden durch Fotos und Skizzen erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Übersicht von Anwendungen

Zusammenfassung
Holz wird wieder zunehmend beim Bauen, bei der Gestaltung unserer weiteren und unserer ganz nahen Umgebung angewendet. Das ist gut so. Holz ist gewiss einer der schönsten Baustoffe und es ist heute nicht mehr notwendig, auf die ökologisch günstigen Werte, die technischen und gestalterischen Möglichkeiten dieses natürlichen Werkstoffes hinzuweisen.
Klaus Erler

2. Einwirkungen auf Außenbauteile

Zusammenfassung
Die Einwirkungen, denen Holz im Außenbereich ausgesetzt sein kann, beanspruchen die Oberfläche, die Struktur und sie können die Widerstandskraft gegenüber Schadorganismen herabsetzen. Die Intensität der Wirkung hängt ab von
der Exposition des Bauteiles,
 
der Einbausituation,
 
der Holzart,
 
den Schutzmaßnahmen.
 
Klaus Erler

3. Schadorganismen

Zusammenfassung
Die gravierendste „Einwirkung“ auf Holzaußenbauteile sind Schadorganismen, die das Holz besonders bei unsachgemäßem Einbau langfristig zerstören können. Deshalb wird diesen ein eigenes Kapitel gewidmet.
Klaus Erler

4. Auswirkungen und Veränderungen an Außenbauteilen

Zusammenfassung
Die vorbeschriebenen Einwirkungen auf Holzaußenbauteile bewirken langfristig Veränderungen und auch Schädigungen. In der folgenden Tabelle werden die möglichen Erscheinungen in einer Übersicht, abhängig vom jeweiligen Anwendungsbereich, dargestellt.
Klaus Erler

5. Gefährdungsklassen und Schutzmöglichkeiten von Holz im Außenbereich

Zusammenfassung
In diesem Buch wird ausführlich auf die Gefährdungen von Holz im Außenbereich und mögliche Schädigungen eingegangen. Dies soll aber nicht zu einer übertriebenen oder gar falschen Bewertung des Baustoffes Holz führen. Denn Holz richtig angewendet und eingebaut, kann Jahrhunderte auch bei starker Klimabeanspruchung seine Funktion gut erfüllen. Historische Holzbauten belegen dies in großer Zahl. Als Beispiel sei eine norwegische Holzkirche abgebildet, die aus dem 13. Jahrhundert stammt und 1841 in das Riesengebirge umgesetzt worden ist. Alle Außenbauteile sind bei diesem komplizierten Baukörper aus Holz, die einen guten Zustand aufweisen.
Klaus Erler

6. Holzarten

Zusammenfassung
Im folgenden werden vor allem die Dauerhaftigkeit von Holzarten und ihre Anwendbarkeit im Außenbau im Mittelpunkt stehen. Genaue Angaben über mechanische, physikalische und chemische Kenngrößen werden z.B. von Wagenführ in [19] oder von Sell in [20] gemacht.
Klaus Erler

7. Baukonstruktiver Holzschutz

Zusammenfassung
Der bautechnische oder baukonstruktive Holzschutz ist bei Außenbauteilen entscheidend für eine lange Beständigkeit der Holzbauteile
Klaus Erler

8. Chemischer Holzschutz

Zusammenfassung
Heftig diskutiert, oft umstritten — chemischer Holzschutz mit toxischen Wirkstoffen. Auch heute gilt: So wenig wie möglich, nur so viel wie notwendig!
Klaus Erler

9. Oberflächenbehandlung

Zusammenfassung
Oberflächenbehandlungen, Oberflächenschutz, Anstriche werden unter dem etwas abstrakten Begriff „Physikalischer Holzschutz“ zusammengefasst. Die Aufgaben dieses Schutzes sind:
Vermindern oder Verhindern der Feuchteaufnahme von Holz,
 
Vermindern von Schwind- und Quellbewegungen (Rissbildungen!),
 
Abhaltung der UV-Strahlung,
 
Abhalten von Mikroorganismen,
 
Dekorative Wirkung.
 
Klaus Erler

10. Überdachte Konstruktionen: Beispiele, Hinweise, Mängel

Zusammenfassung
Baukonstruktionen aus Holz, die zwar der Außenluft ausgesetzt sind, aber nicht von Niederschlägen erreicht werden,sind kaum gefährdet. Und wenn sie außerdem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind, treten auch keine Temperaturextreme auf. Fast immer sind diese Bauteile auch luftumspült.
Klaus Erler

11. Frei bewitterte Konstruktionen — Beispiele, Hinweise, Mängel

Zusammenfassung
Es ist ein großes Anwendungsgebiet für Holz, welches sich offensichtlich ständig erweitert.
Klaus Erler

12. Konstruktionen mit Erdkontakt — Beispiele, Hinweise, Mängel

Zusammenfassung
Sicher ist der Einsatz von Holz in einer Umgebung mit Erdkontakt oder ständigem Wasserkontakt das Gebiet mit der höchsten Beanspruchung dieses Materials. Und die Zerstörung infolge Fäulnis erfolgt hier besonders rasch. Andererseits ist Holz im Landschafts- und Gartenbau als organischer natürlicher Baustoff angepasst, angenehm für den Menschen mit offenen Sinnen als Verbindung zwischen Natur und gestalteten Freizeitbereichen.
Klaus Erler

13. Brandverhalten und Brandschutz von Außenbauteilen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel wurde mit Unterstützung und mit Unterlagen von Dr. W. Arndt, Landessstelle für Bautechnik, Leipzig, und Dipl.-Phys. I. Kotthoff, MFPA Leipzig, bearbeitet.
Klaus Erler

Backmatter

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