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Über dieses Buch

Diese Open Access Buch geht den Fragen nach, wie inklusives Wachstum und wirtschaftliche Sicherheit entstehen, welche Rahmenbedingungen der Staat setzen und welche Reformen er auf den Weg bringen muss und wie sich wirtschaftspolitische Maßnahmen auswirken. Die besten Studierenden der Universität St. Gallen fassen prägnant und verständlich wichtige Ergebnisse der ökonomischen Spitzenforschung in führenden Fachzeitschriften zusammen. Die wissenschaftlichen Nachwuchstalente bereiten die empirischen Grundlagen der Wirtschaftspolitik für die Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit auf und tragen zum Wissenstransfer in die wirtschaftspolitische Praxis bei.

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Frontmatter

Open Access

Empirische Grundlagen der Wirtschaftspolitik

Sind inklusives Wachstum und wirtschaftliche Sicherheit möglich? Welche Rahmenbedingungen muss der Staat setzen und welche Reformen auf den Weg bringen, damit der Wohlstand nachhaltig zunimmt? Welche Anstrengungen und Investitionen müssen Familien und Unternehmen tätigen?

Christian Keuschnigg

Die Rolle des Staates

Frontmatter

Open Access

Kann Steuerwettbewerb die Politik zähmen?

Die Schweiz kennt zwei Institutionen, welche die Finanzpolitik prägen, nämlich fiskalischer Wettbewerb und direkte Demokratie. Es gibt jedoch große Unterschiede innerhalb der Schweiz. Viele Gemeinden entscheiden direkt-demokratisch mit regelmäßigen Referenden über Steuern und Ausgaben, andere nicht.

Theresa Goop

Open Access

Spenden für gemeinnützige Zwecke

Der Staat verwirklicht die gemeinsamen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und erhebt Steuern, um sich zu finanzieren. Der Steuerzahler bleibt einer unter Tausenden. Weder kann er die Höhe der Steuerschuld selbst bestimmen noch kann er sich aussuchen, wofür genau das eigene Geld eingesetzt wird.

Pascale Bourquin

Open Access

Wer trägt die Unternehmenssteuern?

Die Schlauheit der Steuerzahler kennt keine Grenzen, wenn die Belastung allzu groß wird. Sie wollen die Rechnung am liebsten anderen überlassen und weichen den Steuern aus. Je höher die Gewinnsteuern sind, desto weniger investieren die Unternehmen, und desto öfter verlagern sie den Standort.

Simon Helmig

Open Access

Patente, Gewinnverschiebung und Steuervermeidung

Innovationen treiben die Unternehmensentwicklung. Der größte Teil der F&E-Aufwendungen wird in multinationalen Unternehmen mit vielen Standorten getätigt. Diese haben steuersparende Möglichkeiten, den F&E-Aufwand in Ländern mit hoher Steuerbelastung zu tätigen, aber die Patente an Standorte in Niedrigsteuerländern zu übertragen, um dort die Patenterträge gering zu versteuern.

Philine Widmer

Open Access

Steuernachteile von Eigenkapital abbauen und Risiken senken

Krisenrobustheit braucht mehr risikotragendes Eigenkapital. Die Besteuerung setzt jedoch einen Anreiz zur Überschuldung. Zinsen für Fremdkapital sind steuerlich abzugsfähig, nicht aber die notwendige Verzinsung des Eigenkapitals.

Anne Beck

Bildung und soziale Inklusion

Frontmatter

Open Access

Wo ist das Land der Aufstiegschancen?

Ungleichheit zu verringern ist eine zentrale Aufgabe der Politik. Mit progressiven Steuern oben und einem Einkommenszuschuss unten schaffen wir den Ausgleich. Noch besser ist es, Ungleichheit durch Armut möglichst wenig entstehen zu lassen.

Margaret Davenport

Open Access

Gutes Schulmanagement steigert den Bildungserfolg

Auch im Bildungswesen braucht es ein leistungsfähiges Management, um die Produktivität zu steigern und aus dem Steuergeld mehr herauszuholen. Es gilt, das richtige Personal auszuwählen, klare Ziele vorzugeben, Leistungsanreize zu setzen, die Zielerfüllung zu kontrollieren, und die Abläufe zu korrigieren, wenn die Leistung nicht stimmt. Die Schulleitung muss autonom handeln und an allen Hebeln drehen können, wenn sie Wirkung erzielen und Leistung verantworten soll.

David Bader

Open Access

Wieso ich profitiere, wenn Du länger Arbeitslosengeld erhältst

Wie hoch soll das Arbeitslosengeld ausfallen und wie lange soll es ausbezahlt werden? Die Arbeitslosenversicherung (ALV) führt dazu, dass Arbeitslose weniger intensiv nach Stellen suchen und somit länger arbeitslos bleiben. Damit steht die Politik vor dem Dilemma, dass sie mit der ALV die Arbeitenden vor Einkommensverlusten schützen will, aber dadurch gleichzeitig die Motivation beeinträchtigt, einen Job zu suchen.

Valentina Sontheim

Open Access

Familienpolitik auf dem Prüfstand

Zwanzig Tage Vaterschaftsurlaub fordert eine Volksinitiative. Die Initianten sind überzeugt, dass ein solcher den jungen Familien nützt und längst überfällig ist. Der Bundesrat hingegen fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und lehnt die Initiative ab.

Corinne Knöpfel

Open Access

Wie der Männermangel nach dem 2. Weltkrieg uneheliche Geburten beeinflusste

Bewaffnete internationale, nationale, und regionale Konflikte führen zu hohen Opferzahlen in den Wehrmächten und in der Bevölkerung. Dabei sind Frauen und Männer unterschiedlich stark betroffen. So schreibt z. B. die NZZ (Aug. 2014), dass ca. 85 % der Todesopfer des Syrienkriegs Männer sind.

Carina Steckenleiter

Open Access

Lohnt sich Gender-Diversity?

Die Gesetzesvorlage zur Revision des Aktienrechts, welche der Bundesrat im November 2016 ans Parlament geschickt hat, beinhaltet eine Frauenquote für größere börsenkotierte Unternehmen. Im Verwaltungsrat soll jedes Geschlecht zu mindestens 30 % vertreten sein, in der Geschäftsleitung zu mindestens 20 %. Während Gegner der Frauenquote vor allem mit hohen Regulierungskosten argumentieren, erwähnen Befürworter die zu erwartenden positiven Auswirkungen auf die Unternehmen.

Valentine Huber

Open Access

Eine gute Erstbehandlung zahlt sich aus

Durchschnittlich hat im Jahr 2014 jeder Einwohner der Schweiz für die Gesundheitsversorgung monatliche Kosten von 726 Franken verursacht (BFS, 2016). Davon fallen ca. 45 % für stationäre Behandlungen an, welche Spitäler sowie Pflege- und Altersheime umfassen. Die Kosten für stationäre Behandlungen sind seit dem Jahr 2000 um ca. 60 % angewachsen.

Michael Knuchel

Forschung und Innovation

Frontmatter

Open Access

Universitäre Forschung und private Innovation

Mit ihren Kernaufgaben in Forschung und Lehre ermöglichen die Universitäten Wachstum durch Innovation. Sie bilden die Studierenden an der Grenze der Forschung aus und versorgen die Privatwirtschaft mit international konkurrenzfähigem F&E-Personal. In der Grundlagenforschung erarbeiten sie neues Wissen und legen den Grundstein für viele mögliche Anwendungen und Innovationen.

Brigitte Tschudi

Open Access

Können Steueranreize Innovationen steigern?

Innovationen schaffen Qualitäts- und Kostenvorteile, mit denen Unternehmen rascher wachsen. Länder mit vielen F&E-intensiven Unternehmen spezialisieren sich auf wertschöpfungsintensive Branchen, bleiben trotz hoher Löhne wettbewerbsfähig und erzielen robusteres Wachstum. Private F&E schafft Wissen und Know-How, das nicht nur den eigenen Erfolg stärkt, sondern auch anderen Firmen nützt.

Vera Trautwein

Open Access

Ein Wachstumsschub Dank F&E-Förderung

Innovation ist der wichtigste Wachstumstreiber. Mit Innovation bauen die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit aus und steigern ihren Umsatz. Sie stiftet Nutzen auch für andere Firmen, die auf neues Wissen und vorhandene Erfahrungen aufbauen können.

Gerald Gogola

Unternehmen, Management und industrieller Wandel

Frontmatter

Open Access

Wie Manager mit Personalpolitik den Erfolg steigern

Jedes Schiff braucht einen erfahrenen Kapitän, und jedes Unternehmen ein fähiges Management. Was tun Manager, um ein Unternehmen zum Erfolg zu steuern? Sie entwickeln die Strategie, positionieren das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz, sorgen für effiziente Abläufe in Produktion und Vertrieb, und setzen im Innovationsprozess auf profitable, zukünftige Geschäftsfelder.

David Bader

Open Access

Die Beschäftigungsgarantie der Unternehmen

Arbeitslosenversicherung und Mindestsicherung mindern die Einkommensrisiken, damit die Menschen in allen Lebenslagen einen gleichmäßigen Wohlstand erhalten können. Noch besser ist es, wirtschaftliche Risiken erst gar nicht entstehen zu lassen, indem die Unternehmen das Risiko übernehmen und im Auf und Ab der Konjunktur Beschäftigungs- und Lohnsicherheit gewähren. Während die Gewinne stark schwanken, bleiben Löhne und Beschäftigung weitgehend stabil.

Brigitte Tschudi

Open Access

Was hat Routine mit Jobpolarisierung zu tun?

Kommt der Mittelstand unter Druck? Innovation und Globalisierung steigern Arbeitsproduktivität, Löhne und Beschäftigung. Gerade die innovativsten Unternehmen brauchen Zugang zum Weltmarkt, um stärker zu wachsen und mehr Jobs zu schaffen.

Brigitte Tschudi

Open Access

Wie die IT-Revolution die Lohnschere spreizte

Von 2002 bis 2012 ist in den USA der Medianlohn der untersten 10 % der Lohnskala um 9,5 % gestiegen. Dies im Vergleich zu einem Anstieg von 22,5 % für die obersten 10 %. Auf was lässt sich diese sich öffnende Lohnschere zurückführen?

Marko Mlikota

Open Access

Mit Innovation zu den Top 1 %

Innovation ist schöpferische Zerstörung. Neues ersetzt Altes. Neue Jobs mit höheren Löhnen und besseren Perspektiven entstehen. Während die Arbeitenden in schrumpfenden Firmen sich neu orientieren müssen, profitieren die Talentierten, Unternehmer und Reichen.

Michael Nübler

Open Access

Ist die Industrie ein Opfer des eigenen Erfolgs?

Die Industrie ist ein Treiber der Innovation und des Produktivitätswachstums. Steigende Produktivität bedeutet, dass dieselbe Wertschöpfung mit einer sinkenden Zahl von Beschäftigten und Unternehmen möglich wird. Die Industrie schrumpft.

David Bader

Banken und Finanzierung

Frontmatter

Open Access

Ein starker Bankensektor – Fluch oder Segen?

Das Finanzsystem muss die unterschiedlichsten Bedürfnisse erfüllen. Unternehmen und Haushalte brauchen Eigenmittel und Fremdkapital in der richtigen Mischung. Eigenkapital ist die Voraussetzung für neue Kredite, denn überschuldeten Unternehmen und Haushalten mit geringen Eigenmitteln gibt ein vorsichtiger Banker keine weiteren Kredite.

Hannah Winterberg

Open Access

Verwundbare Banken

Die Verflochtenheit der Banken über gegenseitige Kreditbeziehungen und über den Wertpapierhandel begünstigt das Entstehen systemischer Risiken. Werden Interbankenkredite notleidend, geraten andere Banken in Schwierigkeiten. Tätigen Banken umfangreiche Notverkäufe, kann dies einen Preisverfall auslösen und auch die Vermögenswerte anderer Institute reduzieren.

Michael Kogler

Open Access

Wenn sich die Staaten bei ihren Banken verschulden

Wenn Staaten sich zu hoch verschulden, steigt das Risiko eines Zahlungsausfalls. Die Eurokrise hat gezeigt, wie die Preise von Staatsanleihen abstürzen und die Risikoprämien und Renditen in die Höhe schießen, wenn die Schuldentragfähigkeit zweifelhaft wird. Die regulatorische Bevorzugung von Staatsanleihen bei den Eigenkapitalanforderungen von Banken, die Jagd nach Rendite besonders bei schlecht kapitalisierten Banken, und auch politische Einflussnahme bei staatsnahen Banken hat dazu geführt, dass gerade in Krisenstaaten die Banken eher in Staatsanleihen investiert haben, anstatt Kredite zu vergeben.

Ieva Maniušytė

Open Access

Antizyklische Kapitalpuffer und Kreditvergabe

Banken pflegen mit „ihren“ Unternehmen enge Geschäftsbeziehungen und können ihnen mit stabiler Kreditfinanzierung über schwierige Perioden hinweghelfen. Dazu brauchen sie eine solide Kapitalausstattung und müssen in Phasen des Booms, wenn sie gut verdienen, Reserven aufbauen, auf die sie in einer Rezession zurückgreifen können. So gelingt es ihnen, für ihre Firmenkunden eine stetige Kreditfinanzierung sicherzustellen und für die Gesamtwirtschaft den Abschwung abzumildern, damit weniger Jobs vernichtet werden.

Linda Kirschner

Open Access

Mit der Hausbank durch die Krise

Hausbanken sind lokal verankert und pflegen dauerhafte Geschäftsbeziehungen. Anders als bei normalen Geschäftsbanken genügt ihnen eine einmalige Prüfung der Kreditwürdigkeit nicht. Mit der Nähe zu den Unternehmen erhalten sie Zugang zu wichtigen Informationen jenseits der harten Ertrags- und Bilanzkennzahlen.

Dominik Schläfli

Open Access

Wie Banken die Produktivität steigern

Damit sich Innovation entfalten kann, muss Strukturwandel stattfinden. Innovative Unternehmen wachsen stark, andere schrumpfen oder scheiden aus. Investitionskapital soll von wenig profitablen Verwendungen abgezogen werden und dorthin fließen, wo die Wertschöpfung hoch und die Perspektiven gut sind.

Hannah Winterberg

Open Access

Zahltagkredite – Fluch oder Segen?

Kurzfristige Kleinkredite über wenige Wochen ohne Sicherheiten sind teuer. Sie sind riskanter und haben zudem hohe Bearbeitungskosten. Trotzdem werden sie meist von Haushalten mit geringem Einkommen genutzt.

Thomas Spycher

Open Access

Legen niedrige Zinsen den Keim für die nächste Finanzkrise?

Eine expansive Geldpolitik soll Wirtschafts- und Finanzkrisen entschärfen und eine schnellere Erholung einleiten. Eine länger anhaltende Niedrigzinsphase entfaltet jedoch ungünstige Nebenwirkungen. Diese erschweren zunehmend den Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik.

Linda Kirschner

Backmatter

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