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Über dieses Buch

Das Lehrbuch definiert die Ziele der Investitions- und Finanzpolitik in Unternehmen und erklärt einfach und verständlich die Grundlagen und Methoden der Investitionsrechnung, Finanzierung und Finanzderivate. Systematisch werden klassische und neue Instrumente vorgestellt, analysiert und bewertet. Beispiele und Aufgaben mit Lösungsvorschlägen ergänzen die Ausführungen.
Neu in der achten Auflage ist vor allem ein Kapitel über das Capital Asset Pricing Model. Daneben wurden die aufgrund des am 31.12.2015 in Kraft getretenen Gesetzes zur Änderung des Aktiengesetzes notwendigen Anpassungen und Ergänzungen vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Finanzwirtschaft des Unternehmens

Frontmatter

1. Finanzwirtschaftliche Aufgaben

Zunächst stehen die zentralen Aufgaben und Funktionen der betrieblichen Finanzwirtschaft im Mittelpunkt des einführenden Abschn. 1.1. Anschließend werden im Abschn. 1.2 die relevanten Interessengruppen und die sich daraus ergebenden Auswirkungen und Anforderungen vorgestellt.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

2. Finanzwirtschaftliche Ziele

Im Folgenden werden die finanzwirtschaftlichen Ziele Rentabilität, Liquidität und Sicherheit, ergänzt um das Ziel Unabhängigkeit im Sinne der Erhaltung der unternehmerischen Dispositionsfreiheit, erläutert. Die insbesondere für börsennotierte Unternehmen bedeutungsvollen wertorientierten Ziele werden, dieses Kapitel abschließend, skizzierend erläutert.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

3. Investitions- und Finanzplanung

Die folgenden Ausführungen erläutern zunächst den Prozess der Investitionsplanung. Anschließend werden die Merkmale und Arten der Finanzplanung vorgestellt.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

Investition

Frontmatter

4. Investition und Investitionsrechnung

Dieses Kapitel erläutert zunächst im Abschn. 4.1 den Investitionsbegriff und die Investitionsarten. Anschließend werden im Abschn. 4.2 der Zweck und die Arten der Investitionsrechnung kurz vorgestellt.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

5. Investitionsrechnung zur Beurteilung von Sachinvestitionen

Die Verfahren zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Sachinvestitionen untergliedern sich in die statischen und in die dynamischen Verfahren. Der Gliederung liegt der Aspekt zugrunde, dass der Zahlungszeitpunkt zu berücksichtigen ist und dass der Wert einer in der Zukunft gegebenen Zahlung geringer ist als der Wert einer gleich großen Zahlung in der Gegenwart. Methoden, die den angeführten Aspekt nicht berücksichtigen, werden den statischen Verfahren zugeordnet, die anderen Methoden den dynamischen Verfahren. In diesem Kapitel werden beide Verfahrenstypen, sie dienen der Bestimmung der Vorteilhaftigkeit von Einzelinvestitionen, erläutert. Dem ist angeschlossen die Vorstellung von Modellen zur Bestimmung eines optimalen Investitionsprogramms. Ein Investitionsprogramm ist eine Kombination mehrerer, sich gegenseitig nicht ausschließender Investitionsobjekte.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

6. Investitionsrechnung zur Beurteilung von Finanzinvestitionen

Investitionsrechnungen zur Beurteilung von Finanzinvestitionen haben gegebene und potenzielle Finanzanlagen als Gegenstand der Betrachtung. Zu den Finanzanlagen zählen vor allem Beteiligungen an Unternehmen und Schuldverschreibungen. Die Erläuterung von Verfahren zur Beurteilung dieser beiden Formen von Finanzanlagen sind Gegenstand der folgenden Ausführungen.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

7. Weitere Einflussgrößen für Investitionsentscheidungen

Die in den vorangegangenen Ausführungen vorgestellten Methoden der Investitionsrechnung gehen davon aus, dass alle Informationen sicher und keine Steuern zu berücksichtigen seien. Diese vereinfachenden Annahmen werden im Folgenden korrigiert. Abschn. 7.1 untersucht, auf welche Weise unsichere Informationen in Investitionsentscheidungen Eingang finden können, während Abschn. 7.2 Investitionsmodelle zur Berücksichtigung von Steuern erläutert.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

Finanzierung

Frontmatter

8. Begriff, Märkte und Arten der Finanzierung

Wie bereits in Abschn. 1.​1 erläutert, besteht die Hauptaufgabe der Finanzierung in der Sicherung des finanziellen Gleichgewichts. Darauf aufbauend wird in diesem Kapitel der Finanzierungsbegriff erklärt (Abschn. 8.1) sowie ein Überblick über die Finanzmärkte (Abschn. 8.2) und Finanzierungsarten (Abschn. 8.3) gegeben.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

9. Beteiligungsfinanzierung

Dieses Kapitel geht zunächst auf die grundlegenden Merkmale (Abschn. 9.1) und Anlässe (Abschn. 9.2) der Beteiligungsfinanzierung ein. Anschließend wird die Gestaltung der Beteiligungsfinanzierung für verschiedene Unternehmensformen beschrieben. Es wird eine Aufspaltung in nicht emissionsfähige (Abschn. 9.3) und emissionsfähige (Abschn. 9.4) Unternehmen vorgenommen, wobei sich die Emissionsfähigkeit auf Aktien bezieht.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

10. Kreditfinanzierung und Mezzanine-Finanzierung

Um die Besonderheiten der Kreditfinanzierung und Mezzanine‐Finanzierung zu verdeutlichen, wird zunächst im Abschn. 10.1 auf deren wesentlichen Merkmale und Voraussetzungen eingegangen. Im Mittelpunkt der darauf folgenden Abschn. 10.2 und 10.3 steht die Kreditfinanzierung, und zwar unterteilt nach kurzfristigen Krediten sowie mittel‑ und langfristigen Krediten. Das abschließende Abschn. 10.4 beschäftigt sich mit der Mezzanine‐Finanzierung.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

11. Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung dient wie die Außenfinanzierung der Beschaffung liquider Mittel. Die Bedeutung der Innenfinanzierung wird oft unterschätzt: Allein die Selbst‑, Abschreibungs‑ und Rückstellungsfinanzierungen machen den Großteil des Finanzierungsvolumens deutscher Unternehmen aus (vgl. Abschn. 8.​3). Im Folgenden werden die Formen der Innenfinanzierung, gegliedert in Überschussfinanzierung (Abschn. 11.2) und in Umschichtungsfinanzierung (Abschn. 11.3) vorgestellt und erläutert.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

Derivate

Frontmatter

12. Wesen von Finanzderivaten

Derivative Instrumente zählen zu den wichtigsten Produkten, die sich in den vergangenen Jahrzehnten auf den Finanzmärkten weltweit durchgesetzt haben. Sie sind sowohl für Investitions‑ als auch für Finanzierungsentscheidungen von großer Bedeutung. In diesem Kapitel werden zunächst im Abschn. 12.1 die wesentlichen Merkmale und Arten von Finanzderivaten und anschließend im Abschn. 12.2 die Besonderheiten des Derivatehandels dargestellt.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

13. Finanzswaps

Der Begriff Swap (to swap = tauschen) hat auf den Finanzmärkten unterschiedliche Bedeutungen. So bezeichnet der Swapsatz auch die Differenz zwischen Termin‑ und Kassakurs von Devisen, und Devisenswapgeschäfte bedeuten den gleichzeitigen Abschluss eines Devisenkassa‑ und eines Devisentermingeschäfts. Nachfolgend geht es um eine andere Form von Swapgeschäften, nämlich um Finanzswaps. Zu den Finanzswaps zählen Zins‑, Währungs‑ und kombinierte Zins‑ und Währungsswaps. Allen Formen ist gemeinsam, dass es sich um außerbörsliche Derivate handelt.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

14. Unbedingte Termingeschäfte

Merkmal unbedingter Termingeschäfte ist, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer des Derivats zur späteren Zahlung bzw. Lieferung verpflichtet sind – es besteht ein symmetrisches Rechte‐Pflichten‐Verhältnis. Es liegt eine lineare Preisfunktion vor (vgl. Abb. 14.1). Dies bedeutet, der Preis des Derivats ändert sich in konstanten Raten, wenn sich der Preis des zugrunde liegenden Basiswertes während einer kleinen Zeiteinheit ändert. Dadurch entspricht der Gewinn des Käufers dem Verlust des Verkäufers und umgekehrt. Im Folgenden sind Formen von Forwards (Abschn. 14.1) und Futures (Abschn. 14.2) Gegenstand der Betrachtung.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

15. Optionen

Optionen zählen wie Forwards und Futures zu den Termingeschäften, weil Vertragsabschluss und Erfüllung zeitlich auseinander fallen. Im Gegensatz zu Forwards und Futures handelt es sich bei Optionen um bedingte Termingeschäfte, weil der Optionskäufer das Recht auf, aber nicht die Pflicht zur Erfüllung hat. Die folgenden Abschnitte beschreiben zunächst das Wesen von Optionen (Abschn. 15.1) und anschließend die Aktien‑ und Aktienindexoptionen (Abschn. 15.2) sowie die wichtigsten Zinsoptionen (Abschn. 15.3).
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

16. Kreditderivate

Kreditderivate stellen Instrumente dar, mit denen die Kapitalgeber und andere Marktteilnehmer (Sicherungsnehmer) Kreditrisiken und zum Teil Zinsänderungsrisiken aus Krediten, Anleihen und weiteren Positionen auf Sicherungsgeber übertragen können. Die ursprünglichen Kreditbeziehungen zwischen den Kapitalgebern und ihren Schuldnern werden weder verändert noch neu begründet, und das Forderungsvolumen bleibt in der Bilanz des Sicherungsnehmers. Ziel des Sicherungsnehmers ist es, sich gegen Risiken, die in seinen Forderungen enthalten sind, abzusichern. Tritt der Schadensfall ein, erhält er vom Sicherungsgeber Ausgleichszahlungen.
Diese Ausgleichszahlungen orientieren sich an den Preisänderungen des Referenzaktivums. Das Referenzaktivum, z. B. eine Anleihe, weist ein Risiko auf, das dem des Risikoaktivums, nämlich des zugrunde liegenden Kreditgeschäfts, entspricht.
Kreditderivate trennen das Kreditrisiko von dem zugrunde liegenden Geschäft, nämlich dem Kreditgeschäft. Somit wird das separierte Kreditrisiko handelbar gemacht. Die Handelbarkeit setzt ein bestimmtes Maß an Standardisierung voraus. Dazu dienen beispielsweise die Musterrahmenverträge der International Swap and Derivatives Association (ISDA) .
Die Grundformen der Kreditderivate sind Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes. Durch die Kombination aus Credit Default Swaps und Credit Linked Notes lassen sich synthetische Asset Backed Securities bilden. Die Grundformen der Kreditderivate und die synthetischen Asset Backed Securities stehen im Mittelpunkt der folgenden Ausführungen.
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

Aufgaben und Lösungen

Frontmatter

17. Aufgaben

1.
Rentabilitätskennzahlen
 
2.
Cashflow‐Ermittlung
 
3.
Economic Value Added
 
4.
Kostenvergleichsrechnung
 
5.
Gewinnvergleichsrechnung
 
6.
Rentabilitätsvergleichsrechnung
 
7.
Kapitalwertmethode
 
8.
Methode des internen Zinssatzes
 
9.
Annuitätenmethode
 
10.
Auswahlproblem
 
11.
Dynamische Investitionsrechnungsverfahren
 
12.
Ertragswertverfahren
 
13.
WACC‐Verfahren
 
14.
Price Earning to Growth Ratio
 
15.
Preis einer Festzinsanleihe
 
16.
Effective Duration
 
17.
Portfoliotheorie
 
18.
Beteiligungsfinanzierung einer GmbH
 
19.
IPO
 
20.
Effektivverzinsung von Krediten
 
21.
Bankkredit oder Leasing
 
22.
Wandelanleihe
 
23.
Selbst‑, Beteiligungs‑ und Eigenfinanzierung
 
24.
Abschreibungsfinanzierung
 
25.
Finanzierungseffekt von Pensionsrückstellungen
 
26.
Zinsswap‐Zahlungen
 
27.
Forward Rate Agreement
 
28.
Aktienoption
 
29.
Swaption
 
30.
Fallstudie Deutsche Bank und Postbank
 
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

18. Lösungen

1.
Rentabilitätskennzahlen
 
2.
Cashflow‐Ermittlung
 
3.
Economic Value Added
 
4.
Kostenvergleichsrechnung
 
5.
Gewinnvergleichsrechnung
 
6.
Rentabilitätsvergleichsrechnung
 
7.
Kapitalwertmethode
 
8.
Methode des internen Zinssatzes
 
9.
Annuitätenmethode
 
10.
Auswahlproblem
 
11.
Dynamische Investitionsrechnungsverfahren
 
12.
Ertragswertverfahren
 
13.
WACC‐Verfahren
 
14.
Price Earning to Growth Ratio
 
15.
Preis einer Festzinsanleihe
 
16.
Effective Duration
 
17.
Portfoliotheorie
 
18.
Beteiligungsfinanzierung einer GmbH
 
19.
IPO
 
20.
Effektivverzinsung von Krediten
 
21.
Bankkredit oder Leasing
 
22.
Wandelanleihe
 
23.
Selbst‑, Beteiligungs‑ und Eigenfinanzierung
 
24.
Abschreibungsfinanzierung
 
25.
Finanzierungseffekt von Pensionsrückstellungen
 
26.
Zinsswap‐Zahlungen
 
27.
Forward Rate Agreement
 
28.
Aktienoption
 
29.
Swaption
 
30.
Fallstudie Deutsche Bank und Postbank
 
Hans Paul Becker, Arno Peppmeier

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