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Über dieses Buch

Ein innovativer und wirksamer Ansatz der kontinuierlichen und auf mehreren Stufen stattfindenden Rückkopplung wird hier vorgestellt. Das mentale Modell einer Uhr (L-Timer®) unterstützt den Leser beim Verstehen und Umsetzen erfolgreicher Projektführung. Die Erfolgsaussichten werden mittels der neuesten ISO/DIS 21500:2012-Normen bewertet. Dabei werden die Projektführungsprozesse in Rückschlaufen dargestellt. Alle Projektleiteraufgaben sind in den Prozessen zusammengeführt und nur die relevanten Aufgaben mit der Referenz zu gerade veröffentlichen Projektmanagementmethode desr Schweizerischen Eidgenössenschaft HERMES H5 (2013) werden betrachtet. Folglich werden auch nur die relevanten Fähigkeiten angesprochen. Die in der Praxis erfolgreich erprobten Methoden und Techniken werden ebenso kompakt und übersichtlich präsentiert wie die notwendigen „Soft Skills“ der handelnden Personen. Alle Prozesse werden in der immer gleichen Struktur erläutert. Das Buch legt seinen Schwerpunkt auf Systemik, Systematik, Rolle der Mitarbeiter im Projekt, Projektführung Führung im multikulturellen Umfeld, und insbesondere auf das Selbstmanagement des Projektleiters, die Work-Life-Balance.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Projekte als eigenständige, zielgerichtete Unternehmungen charakterisierten unsere Natur seit der Entwicklung unserer Fähigkeit auf Ereignisse in unserem Lebensraum zielgerichtet zu reagieren.
Bogdan Lent

Administrative Prozesse

Frontmatter

07:00. Zielverwirklichungsmanagement ZVM

Zusammenfassung
Zielsetzungen und Ziele des Projekts bestimmen Produkt- und Projektstruktur (Abb. 07:00-1). Es werden Zeitaufwands- und Kostenschätzungen sowie die Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Bei Bedarf werden Probleme, Änderungsanträge und Erkenntnisse an die entsprechenden Prozesse weitergeleitet. Der Prozess wird zyklisch wiederholt. Der Anstoß für einen erneuten Durchlauf kann auch von einem anderen Prozess kommen.
Bogdan Lent

08:00. Organisationsmanagement OM

Zusammenfassung
Ziele und Beteiligte des Projekts sind zu identifizieren. Die funktionale Organisation der Prozesse wird erstellt und an die kulturellen Bedürfnisse angepasst. Auch Teamerweiterungen sind dabei ins Auge zu fassen. Der Prozess (Abb. 08:00-1) kann auch von einem anderen Prozess oder periodisch initiiert werden. Dabei ist auf ausstehende Prozessverbesserungen und Aufgaben einzugehen.
Bogdan Lent

09:00. Beschaffungsmanagement BM

Zusammenfassung
Regelmäßig anstehende Probleme müssen gelöst werden. Beginnen Sie mit dem Subprozess „Beschaffungsplanung“, wenn eine Neubeschaffung oder in einer geplanten Beschaffung Änderungen anstehen. Danach folgen die Wahl des Lieferanten und der Lieferantenvertrag. Neue Probleme, Änderungsanträge und neue Erfahrungen starten den zugehörigen Prozess. Abb. 09:00-1 veranschaulicht diese Vorgehensweise.
Bogdan Lent

10:00. Management von Ergebnissen, Terminen, Kosten ETKM

Zusammenfassung
Im Rahmen des Prozesses (siehe Abb. 10:00-1) wird zunächst die Ist-Situation des Projektes ermittelt, um dann den weiteren Verlauf zu prognostizieren. Nach Feststellung von Abweichungen werden Steuerungsmaßnahmen eingeleitet, deren Umsetzung sich an der gesammelten Erfahrung und an gewonnenen Erkenntnissen orientieren soll.
Bogdan Lent

11:00. Qualitätsmanagement QM

Zusammenfassung
Das Qualitätsmanagement legt in Abstimmung mit dem Projektteam und den Projektstakeholdern QM-Richtlinien fest, die bei der Bewertung der Projektergebnisse sowie der Gestaltung der Projektprozesse herangezogen werden. Festgestellte Abweichungen werden aufgenommen und weiter verfolgt. Die während des QM-Prozesses gewonnenen Erkenntnisse dienen der kontinuierlichen Verbesserung des QM-Systems sowie der QM-Prozesses selbst.
Bogdan Lent

12:00. Problemmanagement PBM

Zusammenfassung
Im Problemmanagementprozess (Abb. 12:00-1) werden die auftauchenden Probleme im Projekt unter Beachtung der Projektziele behandelt und mit entsprechender Korrekturmaßnahmen gelöst. Dank der gewonnenen Erkenntnisse kann dem erneuten Auftreten von Problemen wirksam vorgebeugt werden.
Bogdan Lent

13:00. Risikomanagement RM

Zusammenfassung
Der Prozess des Risikomanagements (Abb. 13:00-1) dient der Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung möglicher Risiken oder der Abschwächung von deren Auswirkung bei Eintritt durch systematische Risikoanalyse und Bewertung der entwickelten Maßnahmen. Bei Risikoeintritt werden geeignete Maßnahmen ergriffen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse soll ein nochmaliges Auftreten des Problems verhindert werden.
Bogdan Lent

14:00. Änderungsmanagement ÄM

Zusammenfassung
Dem Änderungsmanagementprozess (siehe Abb. 14:00-1) unterworfen sind alle Arten von Änderungsanträgen im Projekt. Nach der Festlegung der Organisation und des Prozesses, werden die Anträge auf dessen Wirtschaftlichkeit und Abhängigkeiten geprüft. Die umgesetzten Anträge werden kontrolliert freigegeben. Die Aktualisierung der Konfiguration schließt den Prozess ab. Gewonnene Erfahrungen sollten an das Wissensmanagement (WM) weitergegeben werden.
Bogdan Lent

15:00. Integrationsmanagement IM

Zusammenfassung
Der Prozess des Integrationsmanagements (IM, siehe Abb. 15:01-1) plant, testet, ebnet und sichert eine erfolgreiche Integration der Projektprodukte und Migration vom Ist- in den Soll-Zustand. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Prozess des Wissensmanagements (WM) weitergeleitet werden.
Bogdan Lent

16:00. Wissensmanagement WM

Zusammenfassung
Grundlegend sind eine klare Strategie, Prozeduren und das WM-System. Ein Projektmanagementbüro (Project Management Office, PMO) soll eingerichtet und ein Handbuch soll ausgearbeitet werden. Danach soll der Zyklus der Wissensabfrage, der -ausbreitung und des -austausches stattfinden. Prüfen Sie, ob der Austausch funktioniert oder ob Gründe in Erscheinung treten, die es notwendig machen, das Wissensmanagement zu optimieren – wenn nötig, sollte ein Änderungsantrag eingereicht werden. Der Prozess sollte regelmäßig wiederholt werden.
Bogdan Lent

17:00. Dokumentationsmanagement DM

Zusammenfassung
Das Dokumentationsmanagement legt zunächst sämtliche Kriterien, Prozesse sowie ein Dokumentationsmanagementsystem (DMS) fest und überprüft während des Projektverlaufs durchgehend, ob eine Überarbeitung notwendig ist. Jeder die Dokumentation betreffende Antrag wird entlang der zuvor festgelegten Kriterien beurteilt. In begründeten Fällen werden zuerst die Produktbeschreibungen für den Service und danach die Dokumentation für die Betreiber und die Anwender angepasst. Der Antragsteller wird rechtzeitig darüber informiert, ob sein Antrag angenommen wurde. Erkenntnisse über zweckmäßige Verbesserungen initiieren den Prozess des ÄMs.
Bogdan Lent

18:00. Gesamtprojektbewertung GPB

Zusammenfassung
In Relation zu den Strategien werden die Evaluationsperspektiven ausgewählt und gegenseitig ausgewogen. Für jede Perspektive werden das Ziel, die Indikatoren und die Zielwerte bestimmt. Jede Perspektive wird evaluiert und die Resultate werden zusammengeführt. Nötige Änderungen werden initiiert und gewonnene Erkenntnisse werden in geeigneter Weise festgehalten. Dieser Prozess sollte periodisch wiederholt werden. Die Evaluation kann auch von anderen Prozessen eingeleitet werden. Abb. 18:00-1. stellt diesen Prozess dar.
Bogdan Lent

Der Faktor Mensch

Frontmatter

20:00. Human Ressource Management HRM

Zusammenfassung
Zuerst sollten die offenen Angelegenheiten im Prozess angegangen werden. Anschließend sollen die neuen oder veränderten Rollen bearbeitet werden. Im nächsten Schritt folgt die Beurteilung der Effizienz des Rolleninhabers aus der Sicht des Managements und dann schließlich die der Zufriedenheit des Mitarbeiters. Dies soll für alle Rollen durchgeführt werden. Bei Bedarf sollten Änderungen in Auftrag gegeben werden. Die gewonnenen Erfahrungen sollten an den Wissensmanagementprozess (WM) weitergegeben werden. Der in Abb. 20:00-1 veranschaulichte Prozess soll periodisch wiederholt werden.
Bogdan Lent

22:00. Teammanagement TM

Zusammenfassung
Versuchen Sie zunächst alle anstehenden Angelegenheiten abzuschließen, bevor Sie eine neue oder veränderte Rolle annehmen. Initiieren sie den Teambildungsprozess jedes Mal, wenn ein neues Mitglied dem Team beitritt. Arbeiten Sie als nächstes sorgfältig an der Teamleistung und den multikulturellen Aspekten. Schlagen Sie Änderungen vor, halten Sie Erkenntnisse fest und führen Sie den Prozess (Abb. 22:00-1) periodisch durch.
Bogdan Lent

00:00. Konfliktmanagement KFM

Zusammenfassung
Versuchen sie zunächst alle bevorstehenden Probleme zu lösen und insbesondere die Anwendung von Maßnahmen zur Prävention und Konfliktaufdeckung abzuschließen, bevor Sie die Lage im Team evaluieren. Sollte es sich als notwendig erweisen, dann leiten Sie den Konfliktlösungsprozess und, wenn die Probleme so weit gehen, Krisenlösungen ein. Lernen Sie aus den Erfahrungen und legen Sie neue Maßnahmen zur Prävention und Aufdeckung fest. Schlagen Sie Änderungen vor, halten Sie das Wissen fest und wiederholen Sie den Prozess periodisch.
Bogdan Lent

02:00. Kommunikationsmanagement KOM

Zusammenfassung
Wie bei den meisten Prozessen müssen zunächst anstehende Probleme behandelt werden, bevor die Teamkommunikation evaluiert werden kann. Wenn nötig, dann müssen Änderungen im Kommunikationsnetzwerk sowie Schulungen begonnen werden. Spezielle Kommunikationssituationen fordern den Projektleiter heraus. Zuletzt sollen auch Änderungsanträge, und Wissensinhalte sachgerecht weitergeleitet werden. Der Prozess kann von Änderungen, Problemen oder Integrationsprozessen ausgelöst werden.
Bogdan Lent

04:00. Selbstmanagement SM

Zusammenfassung
Zunächst werden die anstehenden Prozessverbesserungen und Aufgaben erledigt. Änderungsanträge oder ein zufälliges Ereignis initiieren dann die Überprüfung der persönlichen Werte, Ziele, der intrinsischen Motivation, der materiellen und intellektuellen Ressourcen. Erscheint es angemessen, so sollten geeignete Modifikationen erfolgen. Teilen Sie ihre Schlussfolgerungen mit anderen: mittels des Änderungs- oder des Wissensmanagements.
Bogdan Lent

06:00. Führung F

Zusammenfassung
Periodisch die anstehenden Aufgaben zuerst prüfen. Danach oder auch von anderen Prozessen angestoßen den Führungsprozess, gefolgt vom Engagement des Teams, aktivem Handeln und der Gewährleistung der Lieferung wahrnehmen. Die Änderungsvorschläge oder gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Prozess des Änderungsmanagement (ÄM) und/oder Wissensmanagements (WM) weitergeleitet werden.
Bogdan Lent

Backmatter

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