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05.11.2013 | IT-Strategie | Im Fokus | Onlineartikel

Social Media im Unternehmen: es braucht mehr als eine Software

Autor:
Peter Pagel

Unternehmensinterne Social Networks können wichtige Impulsgeber oder aber kommunikative Sackgassen sein. Der Nutzen hängt in hohem Maß von der Akzeptanz der Anwender ab. Dafür zu sorgen, kann aber nicht allein Aufgabe der Unternehmens-IT sein.

Fachbereichs- und standortübergreifende Zusammenarbeit gehört in den meisten Unternehmen zum Betriebsalltag. Social Media-Lösungen könnten die damit verbundene betriebsinterne Kommunikation wesentlich erleichtern, wenn die Einführung nicht allzu häufig mit einem grundsätzlichen Denkfehler einher ginge: Weil soziale Medien an eine entsprechende Software gebunden sind, wird deren Einführung häufig immer noch als reines IT-Projekt missverstanden. Dass dieser Ansatz in die kommunikative Sackgasse führt, zeigen die Autoren Siegfried Lautenbacher, Jörg Dirbach und Stephan Grabmeier in ihrem Beitrag Social Media im Unternehmen – pulsierende Community oder digitale Geisterstadt? Denn vor allem die Mitarbeiter müssen ins Boot geholt werden, will man die neuen Kommunikationsmedien mit Leben füllen.

Auf die richtige Vernetzung kommt es an

Nur, wenn das kulturelle, organisatorische und technische Umfeld berücksichtigt und gemeinsam genutzt wird, ist eine vernetzte Zusammenarbeit effektiv und kann neue Innovationspotenziale heben. Deshalb sollten bei der Einführung sozialer Medien neben der IT auch Interne Kommunikation, Marketing und Human Resources (HR) beteiligt sein. Darüber hinaus ist es von Vorteil, die Social Skills seiner Mitarbeiter sowie deren Kommunikationsbedürfnisse genau zu kennen und einzusetzen. Denn viele sind mit Social Media bereits bestens vertraut und nutzen intensiv entsprechende Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Sie verstehen meist sofort den Sinn dieser Tools und können andere Mitarbeiter Schritt für Schritt an die neue Arbeitsweise heranführen. Richtig angewendet, bedeutet eine einheitliche soziale Infrastruktur im Unternehmen einen nahezu unbegrenzten Zugang zu Wissen und kreativem Austausch. Doch diese Chance wird bislang noch viel zu selten genutzt.

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