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22.07.2022 | Keramik + Glas | Nachricht | Online-Artikel

Deutsche Feuerfest-Industrie wählt neuen Vorstand

verfasst von: Leyla Buchholz

1:30 Min. Lesedauer
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Der Wirtschaftsverband Deutsche Feuerfest-Industrie hat auf seiner Mitgliederversammlung den Vorstand gewählt. Weitere Themen waren die aktuelle wirtschaftliche Lage und die verschärften Bedingungen am Rohstoff- und Energiemarkt.

Der Wirtschaftsverband Deutsche Feuerfest-Industrie (DFFI) hat auf seiner Mitgliederversammlung den Vorstand gewählt: Mit dem alten und neuen Vorsitzenden Ulf Frohneberg (Steuler KCH Materials) und den beiden Stellvertretern Dr. Rainer Gaebel (Refratechnik) und Michael P. Wiessler (EKW) sind noch die Herren Marcus Blumenberg (Knöllinger), Jan-Carsten Ihle (PD-Refractories), Markus Pung (RHI Magnesita) und Dr. Harald Zender (Calderys) im Vorstandsteam einstimmig bestätigt worden. Herr Frohneberg berichtete als Vorsitzender über die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsverbandes in der zurückliegenden Wahlperiode und formulierte zugleich den Ausblick für den Zeitraum bis 2024: "Es ist uns gut gelungen, die Feuerfest-Branche insgesamt sichtbarer zu machen und die Netzwerke zu anderen Verbänden zu stärken, um unseren Forderungen in der Politik mehr Kraft zu geben", resümierte Ulf Frohneberg und blickte voraus: "Wir benötigen verlässliche Rahmenbedingungen für den Umbau zur CO2-Reduzierung. In den diesen dynamischen Zeiten ist es für unsere Branche wichtig, ihre Relevanz für viele industrielle Prozesse zu verdeutlichen. Gleichzeitig bieten die sich ändernden Bedingungen auf dem Rohstoff-, dem Energie- und dem Frachtmarkt Chancen für die deutsche und europäische Feuerfest-Industrie, die es zu nutzen gilt."

Die mittelständischen Produktionsstandorte müssten hohe Investitionen aufbringen, um einen konstruktiven und wirkungsvollen Beitrag zu einer klima- und energieschonenden Industrie leisten zu können. Zugleich dürfe die Qualität nicht sinken und die Wettbewerbsfähigkeit müsse erhalten bleiben. Grundlage dafür sei die Innovationskraft der deutschen Feuerfestindustrie, die gebündelt werden müsse. Die wirtschaftliche Lage der Industrie sei aktuell gut: die Branche habe die vergangene "Corona-Monate" gut aufgeholt. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt. Sorge bereiten die sich verschärfenden Bedingungen am Rohstoff- und Energiemarkt und eine sich abzeichnende Mangellage bei der Erdgasversorgung für den Mittelstand im kommenden Winterhalbjahr.

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