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Über dieses Buch

Das Buch bietet gesicherte Methoden zur Kostenerfassung, Kostenbeeinflussung und Kostensenkung. Methodik und Organisation des Kostenmanagements sowie die Einflüsse auf die einzelnen Kostenarten werden beschrieben. Mit zahlreichen Beispielen werden dem Praktiker Problemlösungen vermittelt und Ratschläge gegeben.Das Buch bietet gesicherte Methoden zur Kostenerfassung, Kostenbeeinflussung und Kostensenkung. Methodik und Organisation des Kostenmanagements sowie die Einflüsse auf die einzelnen Kostenarten werden beschrieben. Mit zahlreichen Beispielen werden dem Praktiker Problemlösungen vermittelt und Ratschläge gegeben.
In dieser 8. Auflage des anerkannten Standardwerkes sind neue, aktuelle Themen enthalten, wie z.B. die Additive Fertigung, die kostenoptimierte Produktfamilienauslegung mit Solution Space Engineering sowie neue Erkenntnisse aus der Zahnraddimensionierung und Erfahrungen im Bereich Nutzerkosten und Leistungstiefe. Neue Beispiele, weitere Stichworte sowie neue Literatur wurden ergänzt.
Das Buch unterstützt weiterhin den Spezialisten bei der Erreichung des geforderten Kostenzieles und in der differenzierten Auseinandersetzung mit dem Controller, indem es moderne Methoden wie Target Costing und Simultaneous Engineering detailliert beschreibt. Es eignet sich aber auch für Studierende, die die Verbindung von Innovation und Wirtschaftlichkeit erlernen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Wir sind eines der wichtigsten Exportländer der Welt und konkurrieren international auch mit den Preisen – und Kosten – unserer Produkte. Die zunehmende Globalisierung verschärft die Situation.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 2. Kostenverantwortung der Produktentwickler

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sollen zunächst einige für die Produktentwicklung relevante Kostenbegriffe erläutert werden. Im Anschluss daran wird untersucht, welchen Einfluss die an der Produktentwicklung beteiligten Unternehmensbereiche auf die Kostenentstehung eines Unternehmens haben. Dabei wird deutlich, dass der Produktentwicklung im Rahmen des Kostenmanagements in Unternehmen herausragende Bedeutung zukommt. Über Kostenfragen sollten allerdings Innovationen als Träger eines langfristigen Unternehmenserfolgs nicht vernachlässigt werden.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 3. Schwerpunkte beim Kostenmanagement für die Produktentwicklung

Zusammenfassung
Im ersten Abschnitt dieses Kapitels wird dargelegt, welche Ziele ein effizientes Kostenmanagement im Bereich Produktentwicklung hat. Anschließend wird mit dem zielkostenorientierten Vorgehen der Leitgedanke moderner Kostenplanung in der Produktentwicklung vorgestellt. Im zweiten Abschnitt werden schließlich einige wichtige Probleme angesprochen, die heute und in Zukunft bei der Umsetzung des Kostenmanagements in der industriellen Praxis auftreten können.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 4. Methodik und Organisation des Kostenmanagements für die Produktentwicklung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Methodik und Organisation des Kostenmanagements aus der Perspektive der Produktentwicklung dargestellt. Zunächst werden die Grundelemente des Kostenmanagements zu einer übergeordneten Methodik der integrierten Produktentwicklung in Beziehung gesetzt. Diese umfasst die Schwerpunkte Produktlebenslauf, Organisation, Methoden und Werkzeuge. Diesen entsprechend wird in den folgenden Abschnitten die praktische Umsetzung des Kostenmanagements behandelt. Das Kapitel schließt mit einem kurzen Überblick über die bekanntesten alternativen Techniken aus dem Themenkreis Kostenmanagement.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 5. Beeinflussung der Lebenslaufkosten

Zusammenfassung
In diesem Kapitel soll gezeigt werden, wie man als Produktentwickler die Lebenslaufkosten eines Produkts zum Vorteil des Nutzers verringern kann. Zu deren Bedeutung wird auf die in Kap. 2.1 gemachten Erläuterungen verwiesen. Es wird deutlich, dass eine Veränderung dieser Kosten nur im engsten Kontakt mit dem Kunden bzw. Nutzer möglich ist. Hier liegt noch ein großes Entwicklungspotenzial für den Maschinen- und Anlagenbau, denn oft ist dem Nutzer selbst nicht bekannt, wo die Hauptanteile in seiner Lebenslaufkostenstruktur liegen und wie diese durch technische Parameter des Herstellers verändert werden können.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 6. Beeinflussung der Selbstkosten

Zusammenfassung
Der Senkung der Herstellkosten wird im Rahmen einer möglichst kosteneffizienten Produktentwicklung meist die größte Bedeutung beigemessen. Darüber wird jedoch häufig vergessen, dass die Produktentwicklung nicht nur auf diesem Weg Einfluss auf die Selbstkosten eines Unternehmens nimmt. Während der Senkung der Herstellkosten später ein eigenes Kapitel (Kap. 7) gewidmet ist, sollen an dieser Stelle weitere wichtige Einflussmöglichkeiten der Produktentwicklung auf die Selbstkosten des Unternehmens aufgezeigt werden (s. Bild 6-1). Die Senkung dieser Kosten ist dabei nur ein Aspekt der Problematik; mindestens genauso wichtig ist es, die Unternehmensstruktur so zu gestalten, dass schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagiert werden kann und Innovationen möglich sind.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 7. Einflüsse auf die Herstellkosten und Maßnahmen zur Kostensenkung

Zusammenfassung
Da sich die Herstellkosten (Bild 7.1-1) entsprechend der Kostenrechnung aus der Summe der Material- und der Fertigungskosten (Teilefertigung und Montage) bestimmen, können die Maßnahmen entsprechend Bild 7.1-2 in drei Gruppen eingeteilt werden, die jeweils gleichartig angegangen werden können.
Darüber hinaus gibt es entsprechend den Produkt- und Prozessmerkmalen eine Vielzahl weiterer Einflüsse, die nachfolgend in vielen Beispielen besprochen werden. Die Beispiele sollen Anregungen zum eigenen Vorgehen liefern. Dies muss natürlich an die jeweils vorliegende Aufgabe angepasst werden.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 8. Grundlagen der Kostenrechnung für die Produktentwicklung

Zusammenfassung
Die Kenntnis der Kosten und ihrer Entstehung ist Voraussetzung zum Kostenmanagement. In der Kostenrechnung wird die Kostenentstehung abgebildet. Deshalb werden hier Grundlagen der Kostenrechnung [Dud92; Hum04; Scht96; Wöh96] dargestellt, soweit sie für die Produktentwicklung von Bedeutung sind. Für die Vertiefung des Stoffes wird die für Ingenieure geeignete Literatur [VDI90; War80b; War90] empfohlen.
Die Begriffe und Zusammenhänge der Kostenrechnung sind nach dem üblichen betriebswirtschaftlichen Schema dargestellt. Jedes Unternehmen ist jedoch anders aufgebaut, hat andere Schwerpunkte etc. und kann seine eigene Kostenrechnung gestalten. Deshalb können Begriffe, Kostenzuordnungen usw. in der Praxis im Detail von dieser Darstellung abweichen. Das grundsätzliche Schema ist gleich.
Im Vordergrund steht die Berechnung der Kosten für die Erstellung eines Produkts in dem vom Unternehmen vorgegebenen Rahmen. Für die Betrachtung und Beeinflussung der Kosten des gesamten Unternehmens sind weitergehende Überlegungen nötig, denn die jeweils zu betrachtenden Kosten und zu verwendenden Kostenrechnungsverfahren sind von der Entscheidungssituation abhängig!
Das Kernproblem der Kostenrechnung ist, die Kosten verursachungsgerecht den Kostenträgern zuzurechnen (Verursachungsprinzip). Das ist, wie gezeigt wird, sehr aufwändig, wenn nicht fast unmöglich. Da die Kostenrechnung nicht zu aufwändig sein darf (Wirtschaftlichkeitsprinzip), muss sie die Kosten mit gegenüber der Wirklichkeit vereinfachten Verfahren verrechnen.
Nach einem Überblick über Kosten und Kostenrechnung steht die Kostenträgerrechnung mit der differenzierenden Zuschlagskalkulation im Mittelpunkt, da sie das übliche Kostenrechnungsverfahren im Maschinenbau darstellt. Die Grenzen der differenzierenden Zuschlagskalkulation für das Kostenmanagement werden aufgezeigt und Hinweise auf neuere Ansätze zur verursachungsgerechteren Kalkulation, wie die Prozesskostenrechnung, gegeben. Abschließend wird die Teilkostenrechnung erläutert.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 9. Kostenfrüherkennung bei der Entwicklung – entwicklungsbegleitende Kalkulation

Zusammenfassung
Ein wesentliches Element des Kostenmanagements ist eine den Entwicklungsprozess begleitende, „mitlaufende“ Kalkulation. Es soll dadurch eine Kostenfrüherkennung und -beeinflussung möglichst unmittelbar zum Zeitpunkt der konstruktiven Entscheidung erreicht werden (kurzer Regelkreis, s. Bild 4.4.-2). Dabei sind von Beginn einer Entwicklung an – ausgehend von der Bestimmung des Kostenziels – die Kosten des neuen Produkts in der im Unternehmen üblichen Kalkulationsstruktur aufzulisten, um einen durchgängigen Kostenvergleich zu ermöglichen und um bei Abweichungen Kostensenkungsmaßnahmen anzustoßen.
Die konventionelle Kostenrechnung ist für diese Aufgabe oft nicht geeignet. Deshalb wurden so genannte „Kurzkalkulationsverfahren“ entwickelt, die auf entscheidungsrelevante Parameter der Entwicklung ausgerichtet sind. Nach einem Überblick werden die wesentlichen Verfahren der Kurzkalkulation vorgestellt. Abschließend wird die in Zukunft an Bedeutung zunehmende rechnerintegrierte Kalkulation vorgestellt.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Kapitel 10. Beispielsammlung

Zusammenfassung
Am konkreten Beispiel aus der Industriepraxis lässt sich der Einsatz von Strategien, Organisationsformen und Werkzeugen des Kostenmanagements am besten verstehen, selbst dann, wenn die Beispiele nicht aus dem Erfahrungsbereich des Lesers stammen. Deshalb wurde darauf geachtet, dass die Beispiele nicht zu komplex, sondern für einen Maschinenbauingenieur nachvollziehbar sind. Außer den hier angegebenen sind weitere Beispiele, oft nicht so vollständig dargestellt, im Buch eingestreut.
Das Vorgehen und die Verhältnisse der Beispiele entsprechen den tatsächlichen Fällen. Die Zahlen und Randbedingungen sind wegen des begrenzten Umfanges vereinfacht und verfälscht, um keine direkten Rückschlüsse auf Firmen zu ermöglichen.
Klaus Ehrlenspiel, Alfons Kiewert, Udo Lindemann, Markus Mörtl

Backmatter

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