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Über dieses Buch

Kunst, Kultur und Management stehen traditionell in einem besonderen Spannungsverhältnis. Ziel dieses Buchs ist es, die Begriffe in Beziehung zueinander zu setzen und die wesentlichen Aspekte eines erfolgreichen Managements von Kunst und Kultur in komprimierter Form herauszuarbeiten. Dazu werden zunächst jene Rahmenbedingungen besprochen, die Einfluss auf die Tätigkeit von Kulturmanagern nehmen. Die anschließenden Kapitel widmen sich den zentralen Handlungsfeldern im Kulturbetrieb: Marketing, Personal, Finanzierung und Tourismus. Charakteristisch für das vorliegende Buch ist die Verbindung von Forschungserkenntnissen und dezidierter Anwendungsorientierung auf Basis aktueller Beispiele aus verschiedenen Kultursparten. Durch diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis eignet sich dieses Buch sowohl für Studierende als auch für Praktiker.

Der Inhalt
• Das Management von Kunst und Kultur• Das Management von Angebot und Nachfrage: Kulturmarketing• Das Management von Mitarbeitern: Personalmanagement• Das Management finanzieller und sonstiger Mittel: Kulturfinanzierung• Das Management touristischer Märkte und Zielgruppen: Kulturtourismus

Die AutorinProf. Dr. Andrea Hausmann ist Professorin am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und berät Kulturbetriebe in managerialen Fragestellungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Das Management von Kunst und Kultur

Zusammenfassung
Kunst und Kultur verfügen in Deutschland über einen hohen (gesellschafts-)politischen Stellenwert. Die Bundesrepublik versteht sich als ein Kulturstaat, dessen Aufgabe es ist, den finanziellen, organisatorischen und rechtlichen Rahmen so abzustecken, dass sich Kunst und Kultur frei entfalten können. Und auch wenn Kunst und Kultur nicht zu den Pflichtaufgaben der öffentlichen Hand, sondern im Prinzip zu den freiwilligen Leistungen staatlicher Daseinsvorsorge zählen (und damit im Verteilungswettbewerb mit zahlreichen anderen Leistungen stehen), so gilt ihre zentrale Bedeutung für die Gesellschaft – deren Identität, Stabilität sowie Weiterentwicklung – und damit ihre Erhaltenswürdigkeit als weitgehend unumstritten.
Andrea Hausmann

Kapitel 2. Das Management von Angebot und Nachfrage: Kulturmarketing

Zusammenfassung
Eine der wichtigsten Aufgaben von Kulturmanagern ist die Vermittlung und Vermarktung der – selbst erstellten oder eingekauften – Leistungen von Kulturbetrieben. Denn ohne das kontinuierliche Zusammenbringen von Kulturangebot und Kulturnachfrage können Kulturbetriebe nicht existieren. Erwerbswirtschaftliche Kulturbetriebe nicht, weil sie ihre Kosten decken müssen, um langfristig am Markt überleben zu können – und öffentliche Kulturbetriebe ebenfalls nicht. Zwar müssen letztere ihre Existenz nicht über den Verkauf von Waren sichern – sie können es aufgrund der Baumolschen Kostenkrankheit auch in der Regel nicht (vgl. hierzu Kapitel 1.1.2) –, aber sie sind per öffentlichem Auftrag dazu verpflichtet, sich einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen.
Andrea Hausmann

Kapitel 3. Das Management von Mitarbeitern: Personalmanagement

Zusammenfassung
Kulturmanager auf verschiedenen Hierarchieebenen sind dafür verantwortlich, qualifizierte Mitarbeiter zu suchen, einzustellen, in ein bestehendes Team zu integrieren (oder ein Team aufzubauen), ihre Aufgabenerfüllung zu kontrollieren und sie im Hinblick auf die Erreichung der obersten Zwecksetzung des Kulturbetriebs zu führen. Die herausragende Bedeutung der Mitarbeiter im Kulturbetrieb ergibt sich dabei aus der Art der Leistungserstellung und dem „Produkt“ Kultur: So könnte es z.B. ohne Schauspieler keine Theateraufführung, ohne Musiker kein Konzert, ohne Shop- oder Garderobenpersonal keinen Museumsservice, ohne Galeriepersonal keine Kunstberatung und ohne Bibliothekare keine Buchbeschaffung und -ausleihe geben. Und selbst Kulturmanager, die als Einzelunternehmer bzw. Solo-Selbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind und über kein fest angestelltes Personal verfügen, werden typischerweise mit freien Mitarbeitern projektweise zusammenarbeiten und sollten daher zumindest über Basiskenntnisse im Umgang mit Personal verfügen.
Andrea Hausmann

Kapitel 4. Das Management finanzieller und sonstiger Mittel: Kulturfinanzierung

Zusammenfassung
Nur wenig andere Themen des Kulturmanagement bewegen die Kulturbetriebe so sehr wie das der Kulturfinanzierung. Während die öffentlichen Kulturbetriebe häufig angesichts konstanter oder (real) sinkender Zuschüsse und Zuwendungen intensiv damit beschäftigt sind, zusätzliche (private) Finanzierungsquellen zu erschließen, um bestimmte Projekte realisieren zu können, befassen sich die erwerbswirtschaftlich ausgerichteten Kulturbetriebe in erster Linie mit Fragen rund um die langfristige Sicherung ihrer wichtigsten Quelle: dem Nachfrager. Gleichzeitig stehen die Kulturanbieter unabhängig von ihrer Rechtsform und Trägerschaft im Wettbewerb um viele der möglichen Finanzierungsinstrumente.
Andrea Hausmann

Kapitel 5. Das Management touristischer Märkte: Kulturtourismus

Zusammenfassung
Wie in der Einführung angesprochen, verlässt das Buch mit diesem Abschlusskapitel seine bisherige Systematik. Ging es bislang mit Kulturmarketing, Personalmanagement und Kulturfinanzierung um Kernfunktionen des Kulturmanagement, wird im Weiteren kein Funktionsbereich im betriebswirtschaftlichen Sinne, sondern ein Handlungsfeld und wichtiger (Arbeits-)Markt für Kunst- und Kulturmanager vorgestellt – in dem die bisher besprochenen Zusammenhänge allerdings eine große Rolle spielen. So braucht es Marketing, um Kulturtouristen zielgruppenspezifisch anzusprechen, für einen Besuch zu gewinnen und im Idealfall zu positivem Empfehlungsverhalten anzuregen.
Andrea Hausmann

Backmatter

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