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Über dieses Buch

Musik und Medien gehören einfach zusammen. Radio und Fernsehen, Werbung und Kino, Smartphones, MP3-Player und Streamingdienste haben dafür gesorgt, dass Musik uns im Alltag ständig begleitet: Von den 16 Stunden am Tag, die wir nicht schlafen, hören wir im Durchschnitt mindestens fünf Stunden Musik. Musik entfaltet ihre Wirkung nicht beim Lesen, sondern beim Hören und Sehen. Dieses Buch thematisiert deshalb die wichtigen Musikmedien zum Hören und Sehen sowie ihre Inhalte. Zugleich ist das Buch ein Streifzug durch die Entwicklung und die Geschichte von Musik in den Medien: Es geht auf die wichtigsten und spannendsten Ereignisse, Erkenntnisse und Anekdoten ein und macht die Entwicklung und den Wandel medialer Musik von den Anfängen der Tonaufzeichnung bis hin zu den aktuellsten Angeboten und Entwicklungen nachvollziehbar.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Intro: »Anyplace, Anywhere, Anytime« – Eine Welt voller Musik

Zusammenfassung
Leider sind Zeitreisen immer noch eine Utopie. Wären sie möglich, würden wir, die Autoren dieses Buchs, uns hundert Jahre zurückversetzen lassen. Wir haben im Geschichtsunterricht zwar gut aufgepasst und haben eine ungefähre Ahnung, wie das Alltagsleben damals ausgesehen haben könnte.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 2. »There’s a Song on the Jukebox« – Vom Musiktonträger zum Streaming

Zusammenfassung
Schallschwingungen technisch aufzeichnen und wiedergeben zu können, bedeutete eine Revolution für den Musikmarkt und die Musikkultur. Als Thomas Alva Edison 1877 seinen Phonographen zum Patent anmeldete, hatte er eigentlich im Sinn, damit Sprache aufzeichnen zu können. Das funktionierte auch: Man sprach gegen eine Membran, die eine Nadel in Schwingungen versetze. Die Nadel übertrug die Schwingungen auf eine mit Stanniolfolie bezogene Walze.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 3. »Radio Ga Ga« – Von der Radiomusik zum Webradio

Zusammenfassung
Die Anfänge der Radiomusik erzählt eine legendäre Anekdote so: Im Jahr 1906 sendete der kanadische Erfinder Reginald Aubrey Fessenden über seinen Funksender in Brant Rock (Massachusetts) zu Weihnachten erstmalig nicht nur Worte bzw. Sprache, sondern auch Musik. Er unterlegte eine Lesung aus dem Lukasevangelium mit einer Schallplattenaufnahme von Händels »Largo« (aus der Oper Xerxes).
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 4. »Hidden Persuasion« – Von der Filmmusik zur Werbemusik

Zusammenfassung
Das Massenmedium Film ist schon mehr als 120 Jahre alt. Man könnte sich fragen, warum überhaupt schon gleich am Anfang zu den bewegten Bildern Musik gespielt wurde. Aber die Verbindung von Bild und Musik ist keine Erfindung der Lichtspielhäuser und Kinos, sondern war schon lange vorher in Oper, Revue und Varieté ganz selbstverständlich.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 5. »Video Killed the Radio Star« – Von MTV zu YouTube

Zusammenfassung
Im Jahr 1966 hatten die Beatles mit dem Song »Paperback Writer« in Großbritannien und in den USA erneut einen Nummer-Eins-Hit gelandet. Sämtliche Medien wollten anschließend Interviews und Aufnahmen mit den vier Musikern aus Liverpool machen. Besonders Fernsehsendungen, die Live-Auftritte von Bands und Solomusikern zeigten, waren daran interessiert, einen Auftritt der Fab Four auszustrahlen.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 6. »The Winner Takes It All« – Vom Eurovision Song Contest zu The Voice of Germany

Zusammenfassung
Für die Musikindustrie sind Fernsehsendungen, in denen Musik vorgestellt und somit beworben werden kann, sehr wichtig. Shows wie »Die Harald Schmidt Show«, »TV Total« oder »Wetten, dass..?« waren und Shows wie »Circus Halligalli« und »Neo Magazin Royale« sind in Deutschland wichtige Plattformen, um Musik zu präsentieren. Dagegen werden Sendungen wie »Die ultimative Chartshow« oder »Top of the Pops«, die sich zwar ausschließlich mit Musik beschäftigen, aber unbeständige Einschaltquoten erzielen, nicht als die besten Möglichkeiten betrachtet, um Musikprodukte zu bewerben.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Chapter 7. Outro: »The Show Most Go On!« – Eine Medienwelt voller Musik

Zusammenfassung
Sicher: Viele Experten meinen zumindest im Rückblick, es ja schon immer gewusst zu haben. Aber viele dieser Experten haben zur Jahrtausendwende auch bereits den Tod von Zeitung und Radio in den nächsten zehn Jahren kommen sehen. Nichts davon ist eingetreten. Zwar hat die Zeitung ordentlich an Boden verloren, aber immer noch liest ungefähr die Hälfte der Deutschen täglich eine Tageszeitung.
Holger Schramm, Benedikt Spangardt, Nicolas Ruth

Backmatter

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