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Über dieses Buch

Leistung bringen, wenn es wirklich darauf ankommt! Sportler und andere Leistungsträger, z.B. Chirurgen, Piloten oder Führungskräfte, stehen häufig unter dem Druck, in stressreichen Wettkampfsituationen auf den Punkt genau ihre maximale Leistung abrufen zu müssen. Handlungen, die sie im Alltag beherrschen, müssen plötzlich in einer geänderten Belastungssituation möglichst perfekt ausgeführt werden. Vielen fällt es schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wenn die Belastung durch hohe Erwartungen oder Angst vor negativen Folgen zunimmt. Genau hier setzt Mentales Training, ein bewährtes psychologisches Verfahren zur Leistungssteigerung, an: Die Handlungsabläufe werden vorab in der Vorstellung durchgespielt, die Konzentration auf die wesentlichen Dinge fokussiert.

Jan Mayer und Hans-Dieter Hermann sind anerkannte Experten des Mentalen Trainings, die durch ihre Arbeit mit namhaften Spitzensportlern, u.a. für Auswahlmannschaften des Deutschen Fußballbundes, einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden sind. Ihr Buch erklärt Trainern, Coaches und Leistungsträgern die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten des Mentalen Trainings in den Bereichen Sport, Rehabilitation, Arbeit und Wirtschaft - praxisnah und mit spannenden Beispielen.

Geschrieben für Trainer, Coaches in Sport und Wirtschaft, Berater, Sportpsychologen, Reha-Mediziner und alle, die ihre Leistungsfähigkeit in entscheidenden Situationen verbessern möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

1. Einleitung

Zusammenfassung
Mentales Training ist Vorstellungstraining, also das Durchspielen von Bewegungen und Handlungen in der Vorstellung, ohne dass gleichzeitig die entsprechende Bewegung praktisch durchgeführt wird.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

Grundlagen

Frontmatter

2. Leistung zum definierten Zeitpunkt: Anforderungen an sportpsychologisches Training

Zusammenfassung
Mentales Training ist ein Trainingsverfahren im Rahmen des sportpsychologischen Trainings, das insbesondere zur Lern- und Leistungsoptimierung im Spitzensport eingesetzt wird. Grundlage des Mentalen Trainings sind Bewegungsvorstellungen , die auch als Prüf- und Führungsgröße des menschlichen Handelns aufgefasst werden können. Beim Mentalen Training geht es also darum, adäquate Bewegungsvorstellungen aufzubauen und diese dann regelmäßig zu trainieren.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

3. Psychologische Grundlagen des Mentalen Trainings

Zusammenfassung
Mentales Training ist eine Trainingsmethode, die eine Bewegungsvorstellung voraussetzt und die darauf abzielt, durch das geistige Wiederholen einer motorischen Aktion diese zu optimieren und zu stabilisieren (Eberspächer et al., 2002). Die Bewegungsvorstellung ist damit die zentrale kognitive Komponente des Mentalen Trainings. In ► Kap. 2 wurden Vorstellungen bereits als Prüf- und Führungsgröße des menschlichen Handelns vorgestellt. Im Folgenden soll hieran angeknüpft und differenzierter auf die Generierung und Entwicklung von Vorstellungen bzw. Bewegungsvorstellungen eingegangen werden.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

4. Mentales Training erlernen und anwenden

Zusammenfassung
Beim Mentalen Training geht es darum, durch das intensive Vorstellen eines Bewegungsablaufs die Bewegungsausführung positiv zu beeinflussen. Wie eine adäquate Bewegungsvorstellung erzeugt werden kann und wie diese Bewegungsvorstellung schließlich Gegenstand des Mentalen Trainings wird, ist in diesem Kapitel beschrieben.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

5. Wirksamkeit des Mentalen Trainings

Zusammenfassung
Wie effektiv ist das Mentale Training im Vergleich zum praktischen Training – kann man genauso wirksam im Kopf trainieren, oder hat praktisches Training entscheidende Vorteile?
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

6. Wirkmechanismen des Mentalen Trainings

Zusammenfassung
In der Medizin wurde bereits relativ früh erkannt, dass sich Krankheiten oder Beschwerden bessern können, obwohl nur Placebos statt echten Medikamenten verabreicht wurden. Der Begriff »Placebo« bedeutet: »Ich werde gefallen«. Es handelt sich dabei um Tabletten, Säfte, Kapseln usw., die wie ein echtes Medikament aussehen, aber keine Wirksubstanz enthalten (Beecher, 1955; Harrington, 1999). Allein die Vorstellung, etwas Wirksames erhalten zu haben, kann demnach beim Heilungsprozess eine wichtige Rolle spielen (Harrington, 1999).
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

7. Neurophysiologische Erklärungsansätze

Zusammenfassung
Die Erkenntnisse der neurophysiologischen Forschung haben auch weitreichende Folgen für das Verständnis der Wirkmechanismen des Mentalen Trainings. Durch entsprechende bildgebende Verfahren ist es möglich, neuronale Vorgänge beim Mentalen Training darzustellen. Untersuchungen zum Mentalen Training mit modernen bildgebenden Verfahren bestätigen weitestgehend die These der funktionalen Äquivalenz von vorgestellter und praktisch durchgeführter Bewegung.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

Anwendungsfelder

Frontmatter

8. Mentales Training im Leistungssport

Zusammenfassung
Leistungssport ist eine besondere Form des sportlichen Handelns. Er hat die Leistungssteigerung bis hin zum Rekord, Siege oder eine Kombination aus beiden zum Ziel. Die Leistungssteigerung ist Mittel und Zweck, Weg und Ziel zugleich (Emrich, 2003).
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

9. Mentales Training in der Rehabilitation

Zusammenfassung
Rehabilitation heißt:
  • »ins berufliche und gesellschaftliche Leben wieder eingliedern«,
  • »etwas Beschädigtes in seinen früheren guten Zustand bringen«,
  • »etwas auf eine höhere Ebene oder auf eine Ebene von größerem Wert heben« (Adler, 1996, S. 483)
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

10. Mentales Training im Bereich Arbeit und Wirtschaft

Zusammenfassung
In den vorangegangenen Kapiteln wurde dargelegt, dass Mentales Training ein psychologisches Trainingsverfahren zur Lern- und Leistungssteigerung ist. Dabei wurde im Kontext Leistungssport neben der Anwendung des Mentalen Trainings zur Vermittlung von Bewegungen und Handlungsabläufen insbesondere die Optimierung im Sinne von Automatisierung und Stabilisierung von Bewegung unter Stress in den Vordergrund gestellt. Diese Anforderungen finden sich nicht nur bei Wettkämpfen, sondern auch in vielen Anwendungsgebieten des Arbeits- und Wirtschaftslebens.
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

11. Grundlagen und Materialien

Zusammenfassung
Motorische Aktivität wie Ziel- und Stützmotorik kann immer nur dann sinnvoll erfolgen, wenn dabei wichtige Informationen aus der Umwelt beachtet und kontinuierlich verarbeitet werden (Silbernagl & Despopoulos, 2001). Durch sensorische Systeme erhält der Organismus Informationen über funktional relevante Aspekte seiner Umwelt, die es ihm erst ermöglichen, Bewegungen auszuführen und somit das eigene Verhalten zu steuern (Mausfeld, 2001).
Jan Mayer, Hans-Dieter Hermann

Backmatter

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