Multimodales Stressmanagement
Rüstzeug für nachhaltige Stabilität und Balance in der VUCA-Welt
- 2021
- Buch
- Verfasst von
- Karin Meyer
- Buchreihe
- essentials
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Die VUCA-Welt präsentiert sich als komplex, mehrdeutig, unsicher und volatil. In diesem Umfeld der Arbeit 4.0 sind Kenntnisse der eigenen Stärken und Schwächen gefragt – ebenso Kompetenzen zur Stressbewältigung. Dieser Essential gibt wesentliche Einblicke in die Relevanz und Grundlagen des multimodalen Stressmanagements in dynamischen Zeiten, in denen es auch gilt, für Zusatzbelastungen beispielsweise im Rahmen einer Pandemie gerüstet zu sein. Es werden Handlungsempfehlungen im Überblick abgebildet – mit dem Ziel, Impulse und Anregungen für die Praxis zu bieten und zur Selbstreflexion anzuleiten.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Einleitung
Karin MeyerDer Fachbeitrag beleuchtet die dynamischen und komplexen Herausforderungen der VUCA-Welt, die durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit gekennzeichnet ist. Es wird dargelegt, wie diese Bedingungen zu einem zunehmend wettbewerbsorientierten und stressbelasteten Umfeld führen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Notwendigkeit von emotionaler Stabilität und Selbststeuerungskompetenzen geschenkt, um in dieser Umgebung agil und effizient zu bleiben. Der Text diskutiert die Rolle von Stressmanagement und Coaching als wichtige Werkzeuge zur Bewältigung dieser Herausforderungen und stellt praktische Ansätze vor, um die innere Stabilität und Balance der Mitarbeiter zu fördern. Dies ist besonders relevant im Kontext der COVID-19-Pandemie, die die VUCA-Bedingungen weiter verstärkt hat. Der Beitrag schließt mit der Ableitung von Maßnahmen zur nachhaltigen Bewältigung der Herausforderungen und zur Erhaltung der Handlungsfähigkeit in einem sich ständig verändernden Umfeld.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDie Arbeit 4.0 präsentiert sich komplex, mehrdeutig, unsicher und zunehmend volatil (VUCA). Demgegenüber stehen Menschen, die oftmals noch nicht über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, um in dieser Welt erfolgreich und stressfrei bestehen zu können. Dabei setzt eine höhere Agilität und Flexibilität, die Stabilität jedes Einzelnen voraus – und so ein Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen. Unterstrichen wird die Relevanz eines effizienten Stressmanagements durch die Corona-Pandemie, die Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Berufsgruppen vor eine unvorhergesehene Herausforderung gestellt und für zusätzlichen psychischen Druck gesorgt hat. -
Kapitel 2. Aktuelle Relevanz von Stressmanagement unter Einbezug des demographischen Wandels, der unternehmerischen Erfolgsfaktorenforschung sowie von COVID-19
Karin MeyerDer Fachbeitrag untersucht die zunehmende Bedeutung von Stressmanagement in einer komplexer werdenden Arbeitswelt. Es wird gezeigt, wie Stress die Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt und welche Faktoren, wie der demographische Wandel und COVID-19, diesen Trend verstärken. Besondere Aufmerksamkeit wird der Generation Z geschenkt, die unter erhöhtem Stress leidet und spezifische Bewältigungsstrategien benötigt. Ebenfalls untersucht werden erfolgreiche Stressbewältigungsstrategien von Unternehmerinnen und die Herausforderungen durch die Pandemie. Fallbeispiele verdeutlichen die praktischen Auswirkungen und unterstreichen die Notwendigkeit effektiver Stressmanagement-Maßnahmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungStress stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Gesundheit moderner Menschen dar. Gleichzeitig werden stresserzeugende und -begünstigende Arbeitsbedingungen in der Gesellschaft weiterhin akzeptiert. Experten nehmen an, dass sich das Belastungsniveau auch in der Zukunft nochmals signifikant erhöhen wird. Dabei fühlt sich insbesondere die weibliche Generation Z schon heute einem größeren Druck ausgesetzt. Eigene Ergebnisse belegen zudem, dass sich erfolgreiche Unternehmerinnen von Wachstumsunternehmen beispielsweise durch eine höhere Selbstberuhigung auszeichnen und sich damit als stress-resistenter erweisen. Gleichzeitig sind auf internationaler Ebene bereits im Kindes- und Jugendalter erste Stress-Symptome beobachtbar. Ableiten lässt sich damit, dass Stressbewältigungsstrategien zu den Schlüsselkompetenzen der Gegenwart und der Zukunft gehören. -
Kapitel 3. Einordnung und Abgrenzung von Stress, Stressmanagement, Resilienz und Burnout
Karin MeyerDas Kapitel behandelt die Einordnung und Abgrenzung von Stress, Stressmanagement, Resilienz und Burnout. Es unterscheidet zwischen Eustress und Distress und erläutert die physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Stress. Besondere Aufmerksamkeit wird dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus geschenkt, das die persönliche Wahrnehmung und Bewertung von Stresssituationen betont. Weiterhin werden Strategien zur Stressbewältigung und Resilienzförderung diskutiert, wobei Resilienz als Fähigkeit zur schnellen Regeneration und Selbstreflexion definiert wird. Das Kapitel schließt mit einer detaillierten Analyse der Burnout-Symptome und deren Ursachen, wobei auch die Rolle von chronischem Stress und ungünstigen Arbeitsbedingungen beleuchtet wird.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie VUCA-Welt erfordert zunehmend den positiven Umgang mit Stress und unvorhergesehenen Belastungen. Positiver Stress (Eustress) spornt zu Höchstleistungen in herausfordernden Situationen an, während negativer Stress (Distress) die negative Form dieser Aktivierung beschreibt. Chronischer Stress durch Belastungs- und Überforderungssituationen verändert die biologische Reaktion auf physischer Ebene und setzt so eine Stress-Spirale in Gang. Während die Arbeit 4.0 Menschen zunehmend mit verausgabungsfördernden Rahmenbedingungen konfrontiert, basiert eine positive bzw. negative Bewertung von Stress- und Belastungssituationen auch auf dem individuellen Stresserleben einer Person. Ein entsprechendes Gesundheitsverhalten unterstützt den Prozess der Stressbewältigung – oder verstärkt bei einem Fehlen die jeweiligen Stress-Situationen. -
Kapitel 4. Ansätze und Methoden zur Stärkung der Selbstberuhigung und des Selbstzugangs sowie der Stressmanagementkompetenzen im Überblick
Karin MeyerDas Kapitel beleuchtet verschiedene Ansätze und Methoden zur Stärkung der Selbstberuhigung und des Selbstzugangs, basierend auf der PSI-Theorie. Es werden Maßnahmen zur Affektregulation und zur Stärkung der OES-EG-Verbindung vorgestellt, die sowohl dem palliativ-regenerativen als auch dem kognitiven Stressmanagement zugeordnet werden können. Zudem werden Übungen zur Körperwahrnehmung und Achtsamkeit, sowie Techniken zur Umbewertung von Situationen und zur Förderung der Selbstwirksamkeit beschrieben. Ergänzend werden Ansätze des multimodalen Stressmanagements präsentiert, die darauf abzielen, das individuelle Stresserleben zu reduzieren und die Gesundheit zu fördern. Diese Methoden umfassen instrumentelles Stressmanagement, palliativ-regeneratives Stressmanagement und kognitives Stressmanagement, wobei ungesunde Strategien wie Flucht oder Resignation als nicht geeignet dargestellt werden. Der Text bietet eine umfassende Übersicht über effektive Stressbewältigungsstrategien und regt dazu an, individuell passende Methoden zu entwickeln und anzuwenden.KI-Generiert
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ZusammenfassungFür eine erfolgreiche Stressbewältigung gibt es vielfältige Ansätze und Methoden. Dennoch gilt es auf Basis dieser Vielfalt das individuell funktionierende Portfolio zusammenzustellen und Spaß am bewussten Ausgleich zu finden. Experten weisen zudem darauf hin, dass die Vielzahl von Ratgebern und frei zugänglichem Wissen, die Situation für Betroffene häufig als ausweglos erscheinen lässt und oftmals nicht die richtige Hilfestellung bietet. Daher gilt es, das eigene Verhalten stufenweise und im Rahmen eines Lernprozesses dauerhaft zu optimieren. Gleichzeitig besteht die Aufgabe darin, sich mit verschiedenen Methoden und Techniken auseinanderzusetzen – und so einen individuell passenden Stressbewältigungs-Baukasten zusammenzustellen. Ansatzpunkte für eine Stärkung der Selbstberuhigung und des Stressmanagements bieten sowohl die Ansätze nach PSI-Theorie sowie die Empfehlungen im Rahmen des multimodalen Stressmanagements, die sich überschneiden und ergänzen. -
Kapitel 5. Stress- und Selbstmanagement als Schlüsselkompetenzen für eine nachhaltige Balance in der VUCA-Welt
Karin MeyerDas Kapitel untersucht die Bedeutung von Stress- und Selbstmanagement in der heutigen VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität). Es wird aufgezeigt, dass zwischen 10 und 30 Prozent der Berufstätigen sich als ausgebrannt oder burnoutgefährdet einstufen. Gründe hierfür sind hohe Leistungserwartungen, Arbeitsunterbrechungen und Multitasking. Der Text stellt verschiedene diagnostische Instrumente wie das Maslach Burnout Inventar (MBI) und das Selbststeuerungsinventar (SSI) vor, die zur Erkennung und Bewältigung von Stress und Burnout dienen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bildung und Sensibilisierung bereits in jungen Jahren geschenkt, um präventiv gegen Stress vorzugehen. Zudem werden Strategien für Führungskräfte und Unternehmer diskutiert, um stressarme und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Kapitel betont die Notwendigkeit eines interdisziplinären Ansatzes im Stressmanagement und die Bedeutung von Selbststeuerungskompetenzen für den Erfolg in agilen Organisationen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn Abhängigkeit von der konkreten Fragestellung schätzen sich zwischen 10 und 30 % aller Berufstätigen als „ausgebrannt“ oder „Burnout“ ein (vgl. Hillert et al., 2018, S. 18). Auch nach Löhmer und Standhardt erlebt rund ein Drittel aller Berufstätigen den Erschöpfungszustand (vgl. 2012, S. 27). Gründe hierfür liegen in Stress, einer zunehmenden Leistungserwartung und Verantwortung, Arbeitsunterbrechungen und Umstrukturierungen sowie einer kontinuierlichen Parallelisierung von Abläufen und Aufgabe zur Gewinnoptimierung, die zu „Multitasking“ führt. -
Kapitel 6. Fazit
Karin MeyerDer Beitrag behandelt die zunehmende Bedeutung von Balance und Ausgewogenheit in den Lebensbereichen Arbeit, Körper, Sinn und soziale Kontakte. Eine einseitige Ausrichtung führt zu Disbalancen und Problemen. Die PSI-Theorie wird genutzt, um die Entstehung von Glück und Wohlbefinden zu erklären. Stressmanagement-Kompetenzen sollten kontinuierlich optimiert werden, wobei ein 'Strategien-Koffer' in akuten Notfällen hilfreich ist. Die Corona-Pandemie stellt besondere Herausforderungen dar, da viele Stressmanagement-Methoden eingeschränkt umsetzbar sind. Der Beitrag betont die Notwendigkeit der Selbstführung und -fürsorge, um in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Die Pandemie bietet jedoch auch Chancen zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung von Stressbewältigungskompetenzen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn einer immer komplexer und unsicherer werdenden Welt wird es berufsgruppen- und lebensphasenunabhängig zunehmend wichtiger im Gleichgewicht zu bleiben und entsprechend gerüstet zu sein. So umfasst die Kompetenz ein gutes Leben zu führen, eine Ausgewogenheit zwischen den Lebensebenen Arbeit, Körper, Sinn und soziale Kontakte (vgl. Seiwert, 2014, S. 16; Löhmer & Standhardt, 2012, S. 66, Tab. 6.1). Denn eine dauerhafte, zu einseitige Ausrichtung auf eine Lebensebene führt in der Regel zur Disbalance und Problemen in den anderen (vgl. Seiwert, 2014, S. 17). Stellt man die Elemente von Wiking in den Kontext der PSI-Theorie wird ersichtlich, dass Glück und Wohlbefinden dann entstehen, wenn negativer Affekt Vertrauen, Miteinander und Freundlichkeit weicht. Gleichzeitig erleben die Personen Freiheit und Selbstbestimmung und damit Selbstkongruenz (vgl. Tab. 6.1). -
Backmatter
- Titel
- Multimodales Stressmanagement
- Verfasst von
-
Karin Meyer
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-34827-4
- Print ISBN
- 978-3-658-34826-7
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-34827-4
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