Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Die VUCA-Welt präsentiert sich als komplex, mehrdeutig, unsicher und volatil. In diesem Umfeld der Arbeit 4.0 sind Kenntnisse der eigenen Stärken und Schwächen gefragt – ebenso Kompetenzen zur Stressbewältigung. Dieser Essential gibt wesentliche Einblicke in die Relevanz und Grundlagen des multimodalen Stressmanagements in dynamischen Zeiten, in denen es auch gilt, für Zusatzbelastungen beispielsweise im Rahmen einer Pandemie gerüstet zu sein. Es werden Handlungsempfehlungen im Überblick abgebildet – mit dem Ziel, Impulse und Anregungen für die Praxis zu bieten und zur Selbstreflexion anzuleiten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Arbeit 4.0 präsentiert sich komplex, mehrdeutig, unsicher und zunehmend volatil (VUCA). Demgegenüber stehen Menschen, die oftmals noch nicht über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, um in dieser Welt erfolgreich und stressfrei bestehen zu können. Dabei setzt eine höhere Agilität und Flexibilität, die Stabilität jedes Einzelnen voraus – und so ein Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen. Unterstrichen wird die Relevanz eines effizienten Stressmanagements durch die Corona-Pandemie, die Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Berufsgruppen vor eine unvorhergesehene Herausforderung gestellt und für zusätzlichen psychischen Druck gesorgt hat.
Karin Meyer

Kapitel 2. Aktuelle Relevanz von Stressmanagement unter Einbezug des demographischen Wandels, der unternehmerischen Erfolgsfaktorenforschung sowie von COVID-19

Zusammenfassung
Stress stellt einen wesentlichen Risikofaktor für die Gesundheit moderner Menschen dar. Gleichzeitig werden stresserzeugende und -begünstigende Arbeitsbedingungen in der Gesellschaft weiterhin akzeptiert. Experten nehmen an, dass sich das Belastungsniveau auch in der Zukunft nochmals signifikant erhöhen wird. Dabei fühlt sich insbesondere die weibliche Generation Z schon heute einem größeren Druck ausgesetzt. Eigene Ergebnisse belegen zudem, dass sich erfolgreiche Unternehmerinnen von Wachstumsunternehmen beispielsweise durch eine höhere Selbstberuhigung auszeichnen und sich damit als stress-resistenter erweisen. Gleichzeitig sind auf internationaler Ebene bereits im Kindes- und Jugendalter erste Stress-Symptome beobachtbar. Ableiten lässt sich damit, dass Stressbewältigungsstrategien zu den Schlüsselkompetenzen der Gegenwart und der Zukunft gehören.
Karin Meyer

Kapitel 3. Einordnung und Abgrenzung von Stress, Stressmanagement, Resilienz und Burnout

Zusammenfassung
Die VUCA-Welt erfordert zunehmend den positiven Umgang mit Stress und unvorhergesehenen Belastungen. Positiver Stress (Eustress) spornt zu Höchstleistungen in herausfordernden Situationen an, während negativer Stress (Distress) die negative Form dieser Aktivierung beschreibt. Chronischer Stress durch Belastungs- und Überforderungssituationen verändert die biologische Reaktion auf physischer Ebene und setzt so eine Stress-Spirale in Gang. Während die Arbeit 4.0 Menschen zunehmend mit verausgabungsfördernden Rahmenbedingungen konfrontiert, basiert eine positive bzw. negative Bewertung von Stress- und Belastungssituationen auch auf dem individuellen Stresserleben einer Person. Ein entsprechendes Gesundheitsverhalten unterstützt den Prozess der Stressbewältigung – oder verstärkt bei einem Fehlen die jeweiligen Stress-Situationen.
Karin Meyer

Kapitel 4. Ansätze und Methoden zur Stärkung der Selbstberuhigung und des Selbstzugangs sowie der Stressmanagementkompetenzen im Überblick

Zusammenfassung
Für eine erfolgreiche Stressbewältigung gibt es vielfältige Ansätze und Methoden. Dennoch gilt es auf Basis dieser Vielfalt das individuell funktionierende Portfolio zusammenzustellen und Spaß am bewussten Ausgleich zu finden. Experten weisen zudem darauf hin, dass die Vielzahl von Ratgebern und frei zugänglichem Wissen, die Situation für Betroffene häufig als ausweglos erscheinen lässt und oftmals nicht die richtige Hilfestellung bietet. Daher gilt es, das eigene Verhalten stufenweise und im Rahmen eines Lernprozesses dauerhaft zu optimieren. Gleichzeitig besteht die Aufgabe darin, sich mit verschiedenen Methoden und Techniken auseinanderzusetzen – und so einen individuell passenden Stressbewältigungs-Baukasten zusammenzustellen. Ansatzpunkte für eine Stärkung der Selbstberuhigung und des Stressmanagements bieten sowohl die Ansätze nach PSI-Theorie sowie die Empfehlungen im Rahmen des multimodalen Stressmanagements, die sich überschneiden und ergänzen.
Karin Meyer

Kapitel 5. Stress- und Selbstmanagement als Schlüsselkompetenzen für eine nachhaltige Balance in der VUCA-Welt

Zusammenfassung
In Abhängigkeit von der konkreten Fragestellung schätzen sich zwischen 10 und 30 % aller Berufstätigen als „ausgebrannt“ oder „Burnout“ ein (vgl. Hillert et al., 2018, S. 18). Auch nach Löhmer und Standhardt erlebt rund ein Drittel aller Berufstätigen den Erschöpfungszustand (vgl. 2012, S. 27). Gründe hierfür liegen in Stress, einer zunehmenden Leistungserwartung und Verantwortung, Arbeitsunterbrechungen und Umstrukturierungen sowie einer kontinuierlichen Parallelisierung von Abläufen und Aufgabe zur Gewinnoptimierung, die zu „Multitasking“ führt.
Karin Meyer

Kapitel 6. Fazit

Zusammenfassung
In einer immer komplexer und unsicherer werdenden Welt wird es berufsgruppen- und lebensphasenunabhängig zunehmend wichtiger im Gleichgewicht zu bleiben und entsprechend gerüstet zu sein. So umfasst die Kompetenz ein gutes Leben zu führen, eine Ausgewogenheit zwischen den Lebensebenen Arbeit, Körper, Sinn und soziale Kontakte (vgl. Seiwert, 2014, S. 16; Löhmer & Standhardt, 2012, S. 66, Tab. 6.1). Denn eine dauerhafte, zu einseitige Ausrichtung auf eine Lebensebene führt in der Regel zur Disbalance und Problemen in den anderen (vgl. Seiwert, 2014, S. 17). Stellt man die Elemente von Wiking in den Kontext der PSI-Theorie wird ersichtlich, dass Glück und Wohlbefinden dann entstehen, wenn negativer Affekt Vertrauen, Miteinander und Freundlichkeit weicht. Gleichzeitig erleben die Personen Freiheit und Selbstbestimmung und damit Selbstkongruenz (vgl. Tab. 6.1).
Karin Meyer

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise