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Über dieses Buch

Das Lehrbuch deckt sowohl die Kapitalmarktmodelle als auch deren Anwendungen im Portfoliomanagement ab. Es zeigt u.a. die Berechnung der Rendite und des Risikos von einzelnen Anlagen und Portfolios, die Konstruktion der Effizienzkurve anhand des Markowitz-Modells und des Marktmodells, die Bestimmung des optimalen Portfolios mit der Effizienzkurve und den investorenspezifischen Indifferenzkurven sowie die Performancemessung von Portfolios. Das Buch beinhaltet zahlreiche Aufgaben (im Text sowie auch am Ende der jeweiligen Kapitel). Besonders von Interesse ist es somit für Dozierende und Studierende der Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Finanzwissenschaften, aber auch für Fach- und Führungskräfte, die für ihren Aufgabenbereich grundlegende Kenntnisse für ein erfolgreiches Portfoliomanagement benötigen oder eine Weiterbildung wie beispielsweise zum CFA® und CIIA® anstreben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen der Kapitalmarkttheorie und des Portfoliomanagements

Zusammenfassung
Im ersten Kapitel werden die Grundlagen der Kapitalmarkttheorie und des Portfoliomanagements vorgestellt. Wenn man von normalverteilten Renditen ausgeht, lassen sich Finanzanlagen wie Aktien und Anleihen durch die erwartete Rendite und die Standardabweichung beschreiben. Sind die Renditen nicht normalverteilt, müssen höhere zentrale Momente der Renditeverteilung wie etwa die Schiefe und die Kurtosis in die Analyse einbezogen werden. Die Informationseffizienz der Kapitalmärkte spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Preisbeurteilung von Finanzanlagen. Des Weiteren ist die operationelle Effizienz der Kapitalmärkte wichtig, welche die Marktliquidität und die beim Kauf und Verkauf von Anlagen anfallenden Handelskosten beeinflusst. Die Anlagepolitik gibt die Richtlinien vor, die für die Zusammenstellung des Kundenportfolios zu beachten sind.
Enzo Mondello

2. Optimales Portfolio

Zusammenfassung
Das zweite Kapitel stellt die Konstruktion des optimalen risikobehafteten Portfolios vor, dass durch die Effizienzkurve und die höchst mögliche anlegerspezifische Indifferenzkurve bestimmt wird. Die Effizienzkurve lässt sich über Renditeerwartungen, Standardabweichungen und Korrelationskoeffizienten festlegen (Markowitz-Modell). Die Indifferenzkurven werden über Nutzenfunktionen definiert, welche den Risikoaversionsgrad des Anlegers berücksichtigen. Führt man die risikolose Anlage in die Portfoliokonstruktion ein, liegt das optimale Portfolio auf der effizientesten Kapitalallokationslinie. Unterstellt man homogene Kapitalmarkterwartungen, investieren sämtliche Anleger in das gleiche risikobehaftete effiziente Portfolio bzw. in das Marktportfolio. Ein Portfolio bestehend aus der risikolosen Anlage und dem Marktportfolio liegt auf der Kapitalmarktlinie.
Enzo Mondello

3. Einfaktormodelle

Zusammenfassung
Das dritte Kapitel beschreibt Einfaktormodelle. Das Marktmodell bestimmt die Rendite einer Anlage über eine lineare Regression zwischen historischen Anlage- und Marktrenditen. Im Vergleich zur Konstruktion der Effizienzkurve mit historischen Renditedaten (Markowitz-Modell) benötigt das Marktmodell weit weniger Parameter. Die Instabilität der Effizienzkurve stellt in der Praxis des Portfoliomanagements ein großes Problem dar. Um die Stabilität der Effizienzkurve zu verbessern, können Verfahren wie etwa die Sensitivitätsanalyse, simulierte effiziente Portfolios oder das Black/Litterman-Modell eingesetzt werden. Mit einer Kombination von einer aktiven und passiven Anlagestrategie lässt sich ein effizientes Portfolio konstruieren, das die Informationsineffizienzen auf den Kapitalmärkten ausnutzt. Ein solches Portfolio besitzt im Vergleich zu einem Marktindexportfolio (passive Strategie) eine höhere risikoadjustierte Rendite bzw. Sharpe Ratio. Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) ist das Kernstück der modernen Finanzmarkttheorie. Mit diesem Modell lässt sich die erwartete Rendite als Entschädigung für das Marktrisiko berechnen. Die erwartete Rendite besteht aus dem risikolosen Zinssatz und einer Risikoprämie, die sich aus dem Produkt der Marktrisikoprämie und dem Beta zusammensetzt.
Enzo Mondello

4. Multifaktormodelle

Zusammenfassung
Das vierte Kapitel beinhaltet Multifaktormodelle, die eine Vielzahl von Risikofaktoren verwenden, um die Rendite einer Anlage bzw. eines Portfolios zu ermitteln. Bei einem makroökonomischen Faktormodell wird die Rendite über systematische Risikofaktoren wie etwa die Inflation und das Bruttoinlandsprodukt erklärt, während fundamentale Faktormodelle unternehmensspezifische Risikofaktoren wie zum Beispiel das Buchwert-Kurs-Verhältnis, die Marktkapitalisierung und das Kurs-Gewinn-Verhältnis benutzen. Die Arbitragepreis-Theorie (APT) ist wie das CAPM ein Gleichgewichtsmodell, wobei die erwartete Rendite nicht über einen, sondern über eine Vielzahl von systematischen Risikofaktoren berechnet wird.
Enzo Mondello

Backmatter

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