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Über dieses Buch

Das Buch beschreibt die Methodik der Risikoanalyse bei der Umsetzung von Industrie 4.0. Durch diese Methode können strukturelle und Schnittstellen-Probleme in vernetzten Systemen frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden. Die theoretischen Ansätze zu Industrie 4.0 werden in 3 Betrachtungs-Ebenen gegliedert. Für jede dieser Ebenen werden die Spezifika beschrieben und mittels Risikoanalyse bewertet. Werden Risiken erkannt, folgen Vorschläge zu deren Minimierung. Neben den exakt definierbaren Stückgut-Prozessen (z.B. im Automotive-Bereich) ist eine Betrachtung z.B. von losen Mengen (wie eingesetzte Chemikalien) erforderlich. Da die Einführung von Industrie 4.0 nicht global schlagartig erfolgen wird, sind die zeitliche Abfolge der Einführung sowie Zwischenstufen bzgl. ihrer Risiken sowie deren Minimierung zu betrachten.Die ZielgruppenDas Buch wendet sich an Planungsingenieure für technische Systeme, MSR-Ingenieure, Softwareplaner, Begutachter für Prozess- und Anlagensicherheit und an Verantwortliche für technische Innovationen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Komplexität und der Umfang des Entwicklungsziels „Industrie 4.0“ sind so weitläufig, dass ihre Erfassung – bereits im Stadium der Konzeptionen – nach einer Methodik verlangt. Hierfür wird als mögliches Arbeitsprinzip die Methodik einer Risikoanalyse vorgestellt.
Bernd Ebert

2. Zur Methodik von Risikoanalysen

Risikoanalysen sind erprobte Methoden, um Schwachstellen bzgl. Sicherheit, Reinheit, Funktion und Zuverlässigkeit zu ermitteln. Gleichzeitig ermöglichen sie die Erkennung von Verbesserungspotenzialen. Dies ist anwendbar auf Produkte und Herstellverfahren. Verschiedene Arbeits‐Prinzipien werden je nach Anwendungsfall dargestellt.
Bernd Ebert

3. Schwerpunkte bei der Entwicklung zu Industrie 4.0

Die technischen und organisatorischen Konsequenzen aus den Anforderungen an Systeme gemäß I4.0 sind aus den allgemein dargestellten Zielen herauszuarbeiten, um den Umfang und die Struktur der Systeme gemäß I4.0 zu präzisieren. Die hierbei erkennbare Vielschichtigkeit wird so gegliedert, dass nicht nur die strukturellen Ebenen sichtbar werden, sondern diese auch für Risikoanalysen geeignet sind.
Bernd Ebert

4. Durchführung der Risikoanalysen für die Arbeitsebenen

Die Umsetzung der bisher festgestellten Anforderungen bzgl. Industrie 4.0 beinhaltet Risiken, die von der untersten Fertigungsebene bis zur Managementsteuerung auftreten können. Anhand eines fiktiven Fertigungsablaufs werden die Risiken beispielhaft betrachtet incl. möglicher Gegenmaßnahmen für ihre Eliminierung.
Bernd Ebert

5. Risiken in der Einführungsphase von Industrie 4.0

Die Einführung von Industrie 4.0 wird in einer mehrjährigen Übergangsphase ablaufen. Während dieser Zeit werden Fertigungslinien verschiedenen Typs parallel und vernetzt miteinander existieren. Die Risiken für diese Übergangsphase besitzen speziellen Charakter; mögliche Ansätze zu ihrer Handhabung werden vorgeschlagen.
Bernd Ebert

Backmatter

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