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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Resümee

verfasst von: Tobias Sander

Erschienen in: Die doppelte Defensive

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Eingliederung in ein bürgerliches Elitenmilieu der ‚alten‘ Akademiker und größeren Unternehmer zählte nicht zu den typischen Lebenszielen eines Großteils der technischen Eliten. Auch die akademisch gebildeten und in vergleichsweise hohem Maße bürgerlich sozialisierten Diplom-Ingenieure bildeten hier keine Ausnahme. Solche alltagskulturellen Grenzen zwischen den etablierten ruling classes und den aufstrebenden Mittelschichten technischer Beruflichlichkeit zeigten sich sowohl an den persönlichen Kontaktkreisen in Vereinen und Gesellschaften als auch an übergreifenden Mustern der Alltagsgestaltung (Konsumverhalten, Freizeitgestaltung, Familienplanung).

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Fußnoten
1
Vgl. HIS, Gehälter; Burkhardt/Schomburg/Teichler, Hochschulstudium.
 
2
Vgl. dazu neben Abschn. 2.​5 sowie Abschn. 3.​2.
 
3
Vgl. ausführlich Sander, Ingenieurwesen.
 
4
Insbesondere die Werbung in Publikums-, Berufsverbands- und hobbyspezifischen Zeitschriften wäre hier aufschlussreich, aber auch die konkreten Freizeittipps, welche in den redaktionellen Teilen einem jeweils spezifischen Publikum gegeben wurden.
 
5
Coyner, Patterns.
 
6
Zu den zeitgenössischen Ungleichheitsbildern, v. a. freilich den wissenschaftlichen vgl. Ritter/Tenfelde, Arbeiter, S. 111–154.
 
7
Dabei dürfte der ex-post Begriff des Wohlfahrtsstaates zumindest die politischen Inhalte der Weimarer Sozialdemokratie angemessen beschreiben. Zur empirischen Basis bzw. zum Forschungsstand sowie zum Folgenden vgl. (immer noch) Winkler, Revolution; Wehler, Gesellschaftsgeschichte (Bd. 3); Föllmer, Verteidigung.
 
8
Ruck, Korpsgeist, S. 18.
 
9
Vgl. Hübinger,‚Tat‘-Kreis; Schildt, Konservatismus; Föllmer, Verteidigung; Weisbrod, Deutschland; Breuer, Ordnungen. Zu den weltanschaulichen Analogien zwischen reichsdeutschem Liberalismus und klassischem Konservatismus vgl. Jansen, Antiliberalismus; Stern, Consequences.
 
10
Vgl. Mommsen, Auflösung. Einen Formwandel, die Herausbildung eines neuartigen, eigenständigen völkischen Konservatismus konstatieren dagegen Breuer, Ordnung und Föllmer, Verteidigung.
 
11
Zu ersteren Ansätzen vgl. Breuer, Ordnung; Föllmer, Verteidigung; Weisbrod, Das ‚Geheime Deutschland‘; Jansen, Antiliberalismus, zur Betonung der wirtschaftlichen und politischen Krise seit 1930 vgl. Jarausch, Professions; Fattmann, Bildungsbürger.
 
12
Vgl. Jarausch, Professions; McClelland, Experience; Fattmann, Bildungsbürger; Caspar, Lehrerverein; Krause-Vilmar, Lehrerschaft; Hamburger, Lehrer; Siegrist, Advokat; Sander, Jura.
 
13
Schumann, Einheitssehnsucht.
 
14
Vgl. Abschn. 4.​3.​3 und zu den Verbänden der Anwälte und höheren Lehrer Jarausch, Professions; Königseder, Recht; Hamburger, Lehrer.
 
15
Bzw. dieser Organisationsgrad die praktische Tariffähigkeit vice versa erst ermöglichte.
 
16
Vgl. Teichler, Hochschule, S. 125–162; zum europäischen Rahmen Schomburg/Teichler, Education, S. 96–104. Zum Wandel der Arbeitseinstellungen seit den 1960er Jahren vgl. Sander, Wertewandel.
 
17
Vgl. auch Jarausch, Professions.
 
18
Von dem Bussche, Konservatismus (mit dem Untertitel: Die Politisierung des Unpolitischen).
 
19
Vgl. grundsätzlich Sander, Ingenieurwesen sowie zu den Motiven der Studienfach-/Berufswahl Schölling, Herkunft; Heine, Bestimmungsgründe.
 
20
Vgl. Kocka, Muster; ders., Einleitung; Sperber, Bürger; Schulz, Lebenswelt; Mergel, Bürgertumsforschung.
 
21
Vgl. Wehler, Bürgertum; Schulz, Lebenswelt, S. 76–104; Siegrist, Ende; Beck, Risikogesellschaft; Mooser, Arbeiterleben; Kaelble, Sozialgeschichte; Sander, Wertewandel.
 
22
Welche zahlenmäßig u. a. die Diplom-Kaufleute – die ersten Absolventen traten hier im Jahr 1900 auf den Arbeitsmarkt – zahlenmäßig weit übertrafen.
 
23
Vgl. Bourdieu, Unterschiede. Zur in den 1980ern Jahren daran anschließenden Lebensstil- und Milieusoziologie vgl. zusammenfassend Vester, Grundmuster. Zum europäischen Vergleich nach 1945 vgl. Kaelble, Sozialgeschichte. Zur darauf aufbauenden Individualisierungsthese, der zu Folge milieumäßige Zugehörigkeiten generell an Bedeutung verloren haben, vgl. zuerst Beck, Risikogesellschaft.
 
Metadaten
Titel
Resümee
verfasst von
Tobias Sander
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35357-5_5

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