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01.10.2014 | Originalarbeit | Ausgabe 9-10/2014

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 9-10/2014

SED_AT – Feststoffhaushalt, Sedimenttransport und Flussmorphologie im Rahmen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 9-10/2014
Autoren:
Univ.-Prof. DI Dr. Helmut Habersack, DI Bernadette Blamauer, Holger Villwock, David Prenner, Priv.-Doz. DI Dr. Christoph Hauer

Zusammenfassung

Im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan wurde an mehr als 50 % der untersuchten Gewässer ein Risiko der Zielverfehlung des guten ökologischen Zustandes bzw. des guten ökologischen Potenzials bis 2015 festgestellt, das hauptsächlich durch hydromorphologische Belastungen zustande kommt. Diese Belastungen stehen im engen Zusammenhang mit Problemen, die durch Veränderungen im Feststoffhaushalt, Sedimenttransport und der Flussmorphologie auftreten.
Im Rahmen des Projektes SED_AT wurden die bestehenden Probleme in diesen Bereichen mithilfe von Stakeholderbefragungen, durch Literaturrecherche und ExpertInnenabschätzung erfasst und daraus der zukünftige Handlungsbedarf (Forschungsbedarf, Managementbedarf und rechtliche Belange) abgeleitet.
Es konnte gezeigt werden, dass in jedem der gewässerrelevanten Sektoren (Wildbach- und Lawinenverbauung, Flussbau, Ökologie, Energiewirtschaft, Wasserstraßen und Landwirtschaft) Veränderungen im Feststoffhaushalt, Sedimenttransport und der Flussmorphologie Probleme verursachen und dass Handlungsbedarf in Richtung verbessertes Sedimentmanagement sowie Erstellung von einzugsgebietsbezogenen Feststoffmanagementkonzepten, aber auch in Hinblick auf die Entwicklung von Maßnahmen zur Optimierung von Bauwerken z. B. betreffend Sedimentkontinuum gegeben ist. Die Erhebung ergab, dass bei gemeinsamer Bearbeitung der Probleme bzw. des Handlungsbedarfes (in mehr als 88 % der gegenseitigen Beurteilungen wurden Übereinstimmungen erzielt bzw. bestehen keine Konflikte) Synergien für die betroffenen Sektoren entstehen können.
In diesem Beitrag werden das Projekt SED_AT und die Ergebnisse der Problemerhebung innerhalb der einzelnen Sektoren sowie der integrative Handlungsbedarf vorgestellt.

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