Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das Buch behandelt alle Bereiche der Nutzfahrzeugtechnik. Diese kann in drei Bereiche unterteilt werden: die Typenkunde mit den rechtlichen Grundlagen, die Fahrgestellkonstruktion und die Antriebstechnik. Basierend auf den rechtlichen Vorschriften, deren Kenntnis ausschlaggebend für die Konfiguration eines Nutzfahrzeugs ist und der Fahrmechanik, werden die verschiedenen Nutzfahrzeugtypen vorgestellt. Besonders hervorzuheben ist die Nutzfahrzeugaerodynamik, welche hier intensiv behandelt wird, da sie im Zuge der CO2-Diskussion einen wertvollen Beitrag leisten kann. Dabei steht das Verständnis des Gesamtfahrzeugs im Vordergrund. Der Leser wird über das Zusammenspiel von Einsatzzweck, gesetzlichen Vorgaben, Fahrphysik und den daraus folgenden Nutzfahrzeugkomponenten informiert. Diese 7. Auflage wurde um das Kapitel Elektronik erweitert und um Alternative Antriebe wie Hybridantriebe ergänzt.

.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in die Nutzfahrzeugtechnik

Zusammenfassung
Das Nutzfahrzeug als Lastkraftwagen oder Lastzug hat die Aufgabe, eine Nutzlast mit möglichst geringem Aufwand über kürzere oder längere Strecken von Haus zu Haus zu transportieren. Die Vorgaben des Gesetzgebers in Form der deutschen Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) und die Vorschriften der EU beziehen sich nicht nur auf die Abmessungen und Gewichte, sondern auch auf die Emissionen des Dieselmotors. Um allen Transportaufgaben gerecht zu werden, bieten die Hersteller Transporter, Lastkraftwagen, Zugmaschinen, Auflieger, Anhänger und branchengerechte Aufbauten in großer Vielfalt an.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

2. Fahrmechanik

Zusammenfassung
Die Fahrmechanik ist die Lehre der Kräfte und Bewegungen an einem Fahrzeug, sie setzt sich zusammen aus der Dynamik – der Lehre der Kräfte – und der Kinematik – der Lehre des räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs von Bewegungen. Sie ist die Basis zum Verständnis des Gesamtfahrzeugs. Dieses ist gerade beim Nutzfahrzeug sehr wichtig, da es meistens von unterschiedlichen Gruppen konzipiert wird. Das Fahrgestell wird überwiegend getrennt von dem Nutzaufbau gefertigt.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

3. Konzeption von Nutzfahrzeugen

Zusammenfassung
Unter den vielen gesetzlichen Bestimmungen, Vorschriften und Normen setzen die im Hinblick auf einen möglichst ungehinderten Verkehrsfluss und mit Rücksicht auf die Schonung der Straßenverkehrswege festgeschriebenen Grenzen für Abmessungen (§ 32 StVZO) sowie Gewichte und Achslasten (§ 36 StVZO) die wesentlichen Rahmenbedingungen für das Fahrzeugkonzept dar.
Während bis in die 1980er Jahre hinein in den europäischen Staaten bisweilen sehr unterschiedlich Vorschriften bestanden, wurde im Zuge der Harmonisierungsbestrebungen innerhalb der Europäischen Union deren Richtlinie 96/53/EWG [1] bis September 1977 verbindlich in nationales Recht (StVZO) [2] umgesetzt. Jedoch gibt es in einzelnen Mitgliedsstaaten auch abweichende Bestimmungen. Hier stellen die Werte der EU-Richtlinie nur erlaubte Werte dar [3].
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

4. Lastkraftwagen- und Anhängerfahrgestell

Zusammenfassung
Nahezu 80% aller Lastkraftwagen verlassen das Herstellerwerk als Fahrgestell. Dies ist ein industriell produziertes, fahrbereites Fahrzeug, welches anschließend in üblicherweise handwerklich strukturierten Aufbaubetrieben mit einem der späteren Nutzung angepasstem Aufbau ausgerüstet wird. Primäre Kriterien zur Auswahl eines Fahrgestells sind das Gesamtgewicht, die Motorisierung und der die mögliche Aufbaulänge bestimmende Radstand. Individuelle Ausrüstungs- und Ausstattungswünsche betreffen das Fahrerhaus in Ausführung und Ausstattung, Nebenabtriebe sowie alternative Bereifungen und Getriebeabstufungen.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

5. Nutzfahrzeugtragwerke und deren Aufbauten

Zusammenfassung
Traditionell werden im Nutzfahrzeugbau hauptsächlich die Werkstoffe Stahl und Holz eingesetzt. Forderungen nach gesteigerten Nutzlastverhältnissen und wirtschaftlicher Produktionsweise haben jedoch das Spektrum der eingesetzten Werkstoffe wesentlich erweitert. Neben die Baustähle S235JR (St 37-2) und S355JR (St 52-3) treten hochfeste Feinkornbaustähle und der Forderung nach Stoffleichtbau entsprechend zunehmend Aluminium- Knetlegierungen. Hölzer werden zu mehrschichtigen Sperrholzplatten veredelt, Kunststoffe eignen sich für Formteile mit sphärisch gekrümmten Flächen oder werden unter der Zielsetzung des Formleichtbaus zusammen mit Schaumstoffen zu Sandwich- Verbundplatten verarbeitet.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

6. Motor

Zusammenfassung
Die Klassifizierung der Nutzfahrzeuge erfolgt allgemein nach der Gesamtmasse des Fahrzeuges und ist beispielsweise ausschlaggebend für die unterschiedlichsten Gesetzgebungsvorschriften, wie die Begrenzung von Abgasemissionen und die Regelung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges. Der Übergang von der leichten zur schweren Klasse im Sinne des Antriebes ist nicht exakt definiert und bewegt sich eher fließend in einem Bereich zwischen 3,5 t und 6,5 t. In der schweren Klasse wird noch einmal zwischen leichten, mittleren und schweren Nutzfahrzeugen unterteilt. Die maximal zulässige Gesamtmasse liegt innerhalb Europas für den öffentlichen Straßenverkehr bei 44,0 t (Tab. 6.1).
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

7. Getriebe

Zusammenfassung
Im Abschn. 2.1 wurden die Fahrwiderstände berechnet und daraus der Leistungsbedarf ermittelt. Dieser muss vom Motor in Arbeitsgemeinschaft mit Kupplung und Getriebe gedeckt werden. Die Ursache für die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Baugruppen liegt im Funktionsprinzip des Motors.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

8. Elektrik und Elektronik

Zusammenfassung
Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und gesetzliche Bestimmungen sind die für den Einsatz von Elektrik und Elektronik im Nutzfahrzeug bestimmenden Faktoren. Gemäß dieser Voraussetzung haben z. B. elektronische Systeme im Nutzfahrzeug in den zurückliegenden Jahren einen maßgeblichen Einfluss u. a. auf den Kraftstoffverbrauch, das Fahr- und Bremsverhalten sowie Abgas- und Geräuschemissionen gewonnen.
Aber auch die Kundenerwartungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Funktionalität erhöhen den Umfang der elektrisch oder elektronisch realisierten Funktionen in Nutzfahrzeugen stetig.
Wolfgang Appel, Hermann Brähler, Ulrich Dahlhaus, Thomas Esch, Stephan Kopp, Bernd Rhein

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise