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Über dieses Buch

Dieser Band stellt in der erweiterten 2. Auflage die wesentlichen Faktoren eines guten Risikomanagements vor. Hans-Christian Brauweiler präsentiert sein Konzept des Risk Cubes, welches die zur Klassifizierung und Kategorisierung häufig verwendete zweidimensionale Risk Map um eine dritte und sehr wichtige Dimension - die der Proximität und Geschwindigkeit von Risiken - erweitert. Unternehmerisches Handeln birgt Risiken, die identifiziert werden und zu denen Gegenmaßnahmen entwickelt werden müssen, um keine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens darzustellen. Ein Managementsystem, welches geeignet ist, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu quantifizieren sowie Abwehrmechanismen in Gang zu setzen und diese zu steuern, wird als Risikomanagement bezeichnet. Ergänzend stellt der Autor Aspekte der Risikostrategie von Unternehmen dar und beschreibt, welche gesetzlichen Vorgaben es je nach Unternehmensgröße und Rechtsform zur Errichtung eines Risikomanagements gibt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen des Risikomanagements

Zusammenfassung
Risikomanagement ist die systematische Analyse, Bewertung, Behandlung und Steuerung von Unternehmensrisiken. Risikobehandlung (und als Synonym Risikohandhabung) wäre der Begriff, der den Umgang mit Risiken (vermeiden, versichern, verhandeln, durch Vertrag auf Partner verschieben), Maßnahmen (technischer, organisatorischer Art etc.) vorsieht und somit ein tragendes Element des Risikomanagements ist. Wenn die Risikobehandlung wunschgemäß und erfolgreich verlaufen ist, spricht man von Risikobewältigung. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, kritische Situationen im Rahmen der Unternehmenstätigkeiten frühzeitig zu erkennen, zu vermeiden oder zu reduzieren bzw. alternativ die Wirkung der Risiken zu minimieren.
Hans-Christian Brauweiler

Kapitel 2. Notwendigkeit eines Risikomanagementsystems

Zusammenfassung
Ein funktionsfähig installiertes Risikomanagementsystem dient dazu, nicht nur ad hoc erscheinende, unerwartete Risiken (z. B. starke [Öl-]Preisschwankungen aufgrund globaler Ereignisse wie Krieg, Wirtschaftssanktionen etc.) in für das Unternehmen bestmöglicher Art und Weise kurzfristig zu behandeln und deren Wirkungen zu minimieren oder auszugleichen. Es garantiert vielmehr auch eine ständige Überwachung und Bewertung der für das Unternehmen vorab identifizierten Risikobereiche (z. B. Währungsrisiken in den Haupthandelswährungen, politische Situation und Entwicklung in instabilen Handelspartner-Staaten, bspw. in Nah-Ost).
Hans-Christian Brauweiler

Kapitel 3. Das Risikomanagementsystem

Zusammenfassung
Traditionelle systematische sowie unsystematische Methoden, ein Unternehmen zu lenken, sind häufig tendenziell vergangenheitsorientiert, d. h. sie arbeiten mit „Erfahrungswerten“ (oft auch beschrieben als „unternehmerische Intuition“ [oder, gerade im Mittelstand: „Bauchgefühl“]). Sie stellen genauso wie die reaktiven Steuerungssysteme – in erster Linie ist hier an die Kosten- und Leistungsrechnung und das operative Controlling zu denken – keinen Bezug zu künftigen Risiken her und sind nicht in der Lage, auf diese Risiken adäquat und proaktiv einzugehen. Diese Risiken sind zu erfassen, zu analysieren und bewerten, zu kategorisieren sowie zu minimieren oder eliminieren.
Hans-Christian Brauweiler

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