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Über dieses Buch

Das Werk entwickelt die verschiedenen Aspekte des Technikrechts und orientiert sich dabei an etablierten, in der Unternehmenswirklichkeit vorgefundenen Managementdisziplinen (Produktionsmanagement, Qualitätsmanagement, technisches Vertriebsmanagement, Risikomanagement, Umweltmanagement, Projektmanagement, Wissensmanagement).

Es wendet sich sowohl an Juristen wie an Nicht-Juristen in Wissenschaft und Unternehmen und bietet wertvolle Einblicke in praxisnahe technikbezogene Rechtsgebiete, die zum Teil erst in Entstehung begriffen sind

Das interdisziplinär angelegte Werk zieht den aktuellen Stand von Rechtsprechung und Rechtswissenschaft heran und bereitet ihn für die heterogene Zielgruppe verständlich auf. Die Autoren zeigen dem Unternehmenspraktiker Handlungsempfehlungen und praktisch verwertbare Strategien für den Umgang mit der rechtlichen Lage auf.“

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Ein Blick in das Curriculum deutschsprachiger Universitäten, auf das Titelblatt aktueller Ausgaben juristischer Fachzeitschriften sowie in Anforderungsprofile für juristische Professuren belegt, dass der Begriff „Technikrecht“ zunehmend Einzug in das Recht findet. Der Begriff umschreibt zwar – bisher – kein in sich (ab)geschlossenes Rechtsgebiet, das sich trennscharf gegen andere Rechtsmaterien abgrenzen lässt, doch spricht dieser Befund nicht gegen die Anerkennung des Technikrechts als eigenständigem Gegenstand juristischer Forschung und Lehre.
Stefan Müller, Jürgen Ensthaler

2. Produktionsmanagement und Recht

Der im Ausgangspunkt dieses Kapitels stehende Begriff der Produktion wird im wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Kontext unterschiedlich interpretiert.
Stefan Müller

3. Qualitätsmanagement und Recht

Wie nachfolgend aufgezeigt werden wird, gibt es eine beträchtliche Nähe zwischen den juristischen Anforderungen an Unternehmen – heute häufig mit dem Begriff Compliance zusammenfassend bezeichnet – und dem Bereich des Qualitätsmanagements. Daher werden unter 3.1 die Grundzüge des Qualitätsmanagements und damit untrennbar verbunden die Qualitätsmanagementsysteme zur Institutionalisierung der Umsetzung des Qualitätsmanagements sowie deren juristische Anknüpfungspunkte dargestellt. Auf eine umfassende Darstellung der Vielzahl an Methoden des Qualitätsmanagements muss an dieser Stelle verzichtet werden, da sie im Rahmen des vorliegenden Werkes zwangsläufig unvollständig bleiben müsste. Es werden daher unter 3.1.3 lediglich drei exemplarische Qualitätstechniken dargestellt, die von grundlegender Bedeutung sind. Der interessierte Leser wird darüber hinaus auf einschlägige Standardwerke verwiesen.
Jürgen Ensthaler, Sebastian Synnatzschke

4. Vertriebsmanagement und Recht

In diesem Kap. 4 soll unter 4.1 zunächst eine kurze Einführung in die Vertriebsorganisation gegeben werden, wobei dieser Überblick nicht zwischen technischen und nichttechnischen Produkten unterscheidet. Auch das unter 4.2 dargestellte „allgemeine“ Vertriebsrecht ist die Grundlage für den Vertrieb aller Produkte bzw. Dienstleistungen und insofern als Grundlage auch für den Vertrieb technischer Produkte von Bedeutung. Die ausgewählten und ausführlichen Beispiele unter 4.3 betreffen gezielt den Vertrieb technischer Produkte. Ein Beispiel behandelt die Qualitätssicherungsvereinbarung, wie sie als Rahmenvertrag die Lieferbeziehungen zwischen Zulieferern und Herstellern begleitet.
Jürgen Ensthaler

5. Risikomanagement und Recht

Im folgenden Kapitel werden Managementsysteme betrachtet, welche die bereits vorgestellten und die noch nachfolgenden Einzelsysteme mit dem Ziel verbinden, strategische, prozessuale und organisatorische Synergien herzustellen.
Dagmar Gesmann-Nuissl, Sebastian Synnatzschke

6. Umweltmanagement und Recht

Der Umweltschutz – insbesondere der betriebliche Umweltschutz – ist in Zeiten der globalen Umweltverschmutzung, des anthropogenen Klimawandels, des rapiden Arten- und Habitatverlustes, der galoppierenden Flähen- und Ressourceninanspruchnahme und dem Verlangen nach umfassender Lebensqualität und dauerhafter Sicherheit eine dringend wahrzunehmende Verpflichtung gegenüber allen nachfolgenden Generationen.
Dagmar Gesmann-Nuissl

7. Projektmanagement und Recht

Die Aufnahme des Projektmanagements in die für das Technikrecht betrachteten Managementdisziplinen mag auf den ersten Blick überraschen, da es bei der Projektarbeit viel eher um Fragen der Planung, der Organisation und der Koordination als um die Erzeugung und Umsetzung von Technik zu gehen scheint. Wenn man bedenkt, dass zahlreiche technische Produkte und Prozesse ohne umfangreiche Planung, Organisation und Koordination – und damit: ohne Projektarbeit – überhaupt nicht realisiert werden können, erschließt sich der Bezug zum Recht der Technik indes ohne weiteres.
Stefan Müller

8. Wissensmanagement und Recht

„Die Industriegesellschaft ist Vergangenheit, heute leben wir in einer Wissensgesellschaft!“. So oder so ähnlich lauten die Aussagen, die auf vielen Gebieten der wissenschaftlichen Literatur anzutreffen sind. Es kann daher nicht verwundern, dass sich seit einigen Jahren auch eine Managementdisziplin etabliert hat, die sich allein diesem Thema widmet: das Wissensmanagement.
Stefan Müller, Patrick Wege

Backmatter

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