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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführende Überlegungen

Zusammenfassung
Seit Beginn der 1990er Jahre untersucht die betriebswirtschaftliche Forschung mit erheblichen Anstrengungen1 ein Phänomen, das die Praxis der strategischen Unternehmensführung auf dramatische Weise verändert2 und die Gültigkeit bestehender theoretischer Konzepte nachhaltig in Frage gestellt hat3 Die Rede ist von der so genannten „new competitive landscape“4 in der die Rivalität zwischen Unternehmen vormals ungeahnte Ausmaße angenommen hat5.
Jens Boyd

2. Grundlagen

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil liefert eine Aufarbeitung der theoretischen und methodologischen Grundlagen des wettbewerbsdynamischen Ansatzes und weiterer theoretischer Ansätze, die für die vorliegende Arbeit von Bedeutung sind. Insbesondere der logische Aufbau wettbewerbsdynamischer Argumente wird erörtert. Diese Aufarbeitung ist nicht nur für das weitere Verständnis der Arbeit notwendig, sondern dient auch der Qualifikation des wettbewerbsdynamischen Ansatzes für die Strategieforschung im Allgemeinen und für die Untersuchung unternehmerischen Verhaltens in der Rivalität im Besonderen. Eine solche Qualifikation scheint notwendig, da dieser Ansatz noch jung ist und sich in der akademischen Diskussion nur langsam etabliert. Der zweite Teil entwickelt ein mikroökonomisches Entscheidungsmodell, anhand dessen die für die Theoriebildung im wettbewerbsdynamischen Ansatz relevanten industrieökonomischen Zusammenhänge, insbesondere die Bedeutung unterschiedlicher Handlungsmotivationen, vorgestellt werden. Dieses Entscheidungsmodell dient im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit auch der Ableitung von Hypothesen über die Erfolgswirkung unterschiedlicher Reaktionszeiten, eine der beiden zu untersuchenden Fragestellungen.
Jens Boyd

3. Forschungsstand

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand des wettbewerbsdynamischen Ansatzes. Formulierte Hypothesen und empirische Ergebnisse der verschiedenen Beiträge werden vergleichend nebeneinandergestellt und so der weitere Forschungsbedarf ermittelt. Als Orientierungshilfe dient dabei eine neu entwickelte Aussagenstruktur auf Basis der oben erarbeiteten Argumentationslogik des wettbewerbsdynamischen Ansatzes.
Jens Boyd

4. Hypothesen

Zusammenfassung
Für eine Weiterentwicklung des wettbewerbsdynamischen Ansatzes fordert das vorangegangene Kapitel eine neuerliche Auseinandersetzung mit bislang ungeklärten aber zentralen Fragestellungen sowie eine Überprüfung der neu eingeführten Untersuchungseinheiten auf ihre Tauglichkeit für weitere wettbewerbsdynamische Anwendungen. Das folgende Kapitel kommt beiden Forderungen nach, indem zunächst die Erfolgswirkung unterschiedlicher Reaktionszeiten und danach die Entwicklung von Handlungsmustern im Zeitablauf untersucht werden. Vorliegende empirische Ergebnisse wettbewerbsdynamischer Arbeiten bezüglich dieser beiden Fragestellungen sind widersprüchlich, und die zentrale Rolle von Reaktionszeiten in der Rivalität wurde auch außerhalb des wettbewerbsdynamischen Ansatzes beschrieben682.
Jens Boyd

5. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel stellt eine empirische Untersuchung von Reaktionszeiten und Handlungsmustern in der US-amerikanischen Warenhausbranche vor. Bei der Erstellung der Stichprobe wurden leichte methodologische Erweiterungen vorgenommen, die Impulse für zukünftige wettbewerbsdynamische Forschung geben können.
Jens Boyd

6. Diskussion

Zusammenfassung
Der Reaktionszeit wird in der vorliegenden Untersuchung ein signifikanter Einfluss auf den Gewinneffekt von Reaktionen bescheinigt, und zwar sowohl beim Akteur als auch beim Reakteur. Der Einfluss des institutionellen Drucks auf diesen Gewinneffekt erreichte mit p = 0,068 (2-tailed) nur beim Akteur und auch dort nur marginale Signifikanz.
Jens Boyd

7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit trägt insofern zu einem besseren Verständnis unternehmerischen Verhaltens in der Rivalität bei, als sie die Erfolgs Wirkung von Reaktionszeiten und die Entwicklung unternehmerischer Handlungsmuster untersucht und am Beispiel der US-amerikanischen Warenhausbranche überprüft hat.
Jens Boyd

Backmatter

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