Skip to main content
main-content

2022 | Buch

Verteilungen als Grundlage des quantitativen Risikomanagements

Eine Übersicht verschiedener Anwendungsfälle

verfasst von: Dr. Uwe Wehrspohn, Prof. Dr. Dr. Dietmar Ernst

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

Buchreihe: essentials

share
TEILEN
insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Dieses Buch liefert die statistischen Grundlagen für das quantitative Risikomanagement, indem es die wichtigsten Verteilungen vorstellt und erläutert. Verteilungen beschreiben das Auftreten und die Auswirkungen eines Risikos. Sie sind Voraussetzung für die Risikoaggregation, die Risikoanalyse und die Risikobewertung, wie sie in den deutschen Revisionsstandards IDW PS 340, StaRUG und FISG gefordert werden. Das Buch stellt die für das Risikomanagement von Unternehmen grundlegenden Verteilungen dar und zeigt, wann und wie sie eingesetzt werden. Dazu gehören Verteilungen wie Bernoulli, Binomial, Poisson, Gleich, Dreieck, PERT, modifizierte PERT, Trapez, Expert, Poly, Custom, Normal, Lognormal, Weibull und die Compound-Verteilung. Außerdem wird erklärt, wie die Parametrisierung der Verteilungen durch Expertenschätzungen oder algorithmische Kalibrierung erfolgen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Verteilungen für den Eintritt des Risikos
Zusammenfassung
Verteilungen, die die Eintrittsseite eines Risikos modellieren, zählen, wie häufig sich das Risiko in einer Periode auch wirklich materialisiert. Hierfür können grundsätzlich alle Verteilungen verwendet werden, die die Zählzahlen 0, 1, 2, 3 usw. als Werte annehmen. In der Praxis werden jedoch im Wesentlichen drei Verteilungen diskutiert und zwei davon auch tatsächlich verwendet. Dies sind die Bernoulli-, die Poisson- und die Binomialverteilung, wobei die ersten beiden praktische Anwendung finden.
Uwe Wehrspohn, Dietmar Ernst
Kapitel 2. Verteilungen für die Auswirkungen des Risikos
Zusammenfassung
Um ein Risiko vollständig zu bewerten, ist nach der Beschreibung des Eintritts des Risikos die Schadenhöhe nach Eintritt relevant. Hierbei wird generell davon ausgegangen, dass jeder Eintritt einen individuellen Schaden verursacht. Wenn ein Risiko also mehrfach auftritt, ergibt sich der Gesamtschaden als Summe der Einzelschäden. Die Grundformen der Verteilungen für Einzelschäden umfassen Punkte, geschlossene Bandbreiten, offene Bandbreiten und Verteilungen, die mehrere Formen in sich vereinen. Die Summe der Einzelschäden kombiniert eine Verteilung für die Häufigkeit der Eintritte eines Risikos mit der Verteilung für die Form des einzelnen Eintritts.
Uwe Wehrspohn, Dietmar Ernst
Kapitel 3. Anwendung der Verteilungen im ERM
Zusammenfassung
Alle diese Verteilungen können mit Risk Kit unmittelbar in Risikoaggregationen im ERM und für den PS 340 verwendet werden. Ein Vorlagemodell, das die Anwendung strukturiert und um eine Auswertung erweitert, finden Sie auf der Risk Kit Toolbar unter ‚Beispiele – Case Studies‘. Kleine und mittelständische Unternehmen werden mit diesem Modell die Anforderungen des PS 340 bereits abdecken können.
Uwe Wehrspohn, Dietmar Ernst
Backmatter
Metadaten
Titel
Verteilungen als Grundlage des quantitativen Risikomanagements
verfasst von
Dr. Uwe Wehrspohn
Prof. Dr. Dr. Dietmar Ernst
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-38078-6
Print ISBN
978-3-658-38077-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38078-6