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25.02.2015 | Wirtschaftsrecht | Im Fokus | Onlineartikel

Kapitalmarktorientierte Unternehmen bewerten

Autor:
Sylvia Meier

Ob bei einem Börsengang oder einem Unternehmenzukauf bzw. –verkauf: Immer wieder ist es erforderlich, dass für einen Konzern eine Unternehmensbewertung durchgeführt wird. Dabei gibt es viele Besonderheiten.

In der Praxis häufig erforderlich – in der Literatur nur wenig thematisiert: die Bewertung eines Konzerns. Dabei gibt es viele Konzerne, die oftmals auch international agieren.

Die Springer-Autorin Dr. Ulrike Schirmer befasst sich in ihrer Arbeit mit der kapitalmarktorientierten Unternehmensbewertung. Dabei untersucht sie:

  • Wie kann eine integrierte Unternehmensplanung unter Berücksichtigung von konzerninternen Verflechtungen und weiteren Besonderheiten erstellt werden?

  • Was ist steuerlich zu berücksichtigen?

  • Welche Folgen ergeben sich bei reinen Finanzierungspolitiken des Konzerns bei der Bewertung?

  • Wie kann ein Bewertungskalkül für den Konzern als Ganzes für die autonome und die wertabhängige Finanzierungspolitik entwickelt werden?

Obwohl Schirmer sich mit dem Thema wissenschaftlich befasst, sind die Ergebnisse ihrer Arbeit für die Praxis sehr interessant. Denn die Autorin stellt die Konzernbewertung nicht nur theoretisch auf Basis der Kapitalmarkttheorie dar, sondern stellt ein Bewertungskalkül vor. Deshalb verweist sie auf die Praxisrelevanz und beschreibt, welche Möglichkeiten es bietet. Denn nicht nur, dass konzernspezifische Aspekte berücksichtigt  werden (Seite 230 f.): „Eine Erweiterung um unternehmensindividuelle oder branchenspezifische Gegebenheiten ist zudem möglich. Andererseits werden steuerliche Effekte detailliert erfasst, was eine hohe Genauigkeit bei der Bewertung ermöglicht. Die Teilsteuerrechnung lässt es zudem zu, dass Änderungen des deutschen Steuersystems integriert und ausländische Steuersysteme berücksichtigt werden können.“  

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