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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

„Achtung, Gefahr!“ Kinder-Figurationen als Bruchstellen politischer Öffentlichkeit in der Corona-Krise

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Zusammenfassung

Im Verlauf der Corona-Krise kam Kinder-Figurationen eine besondere Bedeutung zu. Von tradierten Öffentlichkeits- und Intimitätsvorstellungen ausgehend diskutiert der Beitrag zirkuläre Denk- und Handlungsmuster in der Krise. Die kritische Analyseperspektive arbeitet Zusammenhänge zwischen Krise, Öffentlichkeit und Kindern heraus. Dabei verweisen dichotome Kategorisierungen wie rational – irrational, Schutz – Gefahr oder selbst – fremd auf theoretische wie empirische Bruchstellen. Mit dem Blick auf das Andere kristallisieren sich Kinder als Sphärenunterbrechung entpolitisierter gesellschaftlicher Diskurse und Realitäten heraus. Die empirischen Diagnosen liefern Impulse, die Konzentration der klassischen (politischen) Öffentlichkeitsforschung auf normative und kommunikative Momente zu diskutieren.
Fußnoten
1
Eine gewisse diskursive Deutungshoheit medizinisch-naturwissenschaftlicher Konstrukte möchte ich nicht unreflektiert in die Sozialwissenschaften überführen und daher bisweilen auf den Terminus „Corona-Krise“ zurückgreifen, der vereinfacht als Synonym für alternative Diskurstermini verstanden werden kann.
 
2
Im Folgenden wird sich auf Phänomene und Prozesse ab dem Jahr 2020 in Deutschland bezogen, wenngleich komplexe Interdependenzen mit inter- wie transnationalen Entwicklungen plausibel sind.
 
3
Erste empirische sozialwissenschaftliche Einblicke in die Lage von Kinder-Figurationen, auf die im weiteren Verlauf stets rekurriert wird, sind z. B. Langmeyer et al. (2020), Cohen et al. (2020); Andresen et al. (2020).
 
4
So z. B. allgemeines gesellschaftliches Interesse oder bilaterale persönliche Kommunikation ohne Veröffentlichung(sabsicht).
 
5
Siehe Geiger (1967) zu den Kategorien „latente“ und „aktuelle Masse“.
 
6
Goffman untersuchte exemplarisch das „(ungerechtfertigte) Distanzhalten“ im Kontext „territorialer Übertretungen“, vgl. Goffman (1974, S. 92).
 
7
Elias war sich offensichtlich der verdeckten Positionalität und des normativen Diskurscharakters dieser und ähnlicher Konstrukte wie „subjektiv“ und „objektiv“ bewusst.
 
8
Ein interessantes Bild von der Bedeutungsexpansion des Konstruktes Gesundheit zeigt sich vielmehr in Ritualen der sozialen Praxis. So pflegen Menschen inzwischen in ihre Kommunikation „Bleiben Sie gesund!“ oder „Bleibe gesund!“ einzupflegen, wo man einst „Grüß Gott!“ sagte oder auch das scheinbar neutrale „Auf Wiedersehen!“, das zumindest ebenso als Warnung vor dem (alleinigen) Einzug in das Jenseits gedeutet werden könnte. Das ritualisierte Gottvertrauen weicht öffentlich nunmehr der sozialen Rationalität und (Schein-)Verwissenschaftlichung politischen Handelns. Ein Leben nach dem Tod (oder auch nach Corona) entfernt sich aus sozialen Imaginationen.
 
9
Ein exemplarisches Diskurselement ist ein häufiger Ausspruch in der Krise: „Virus lässt nicht mit sich verhandeln.“ Mit der Google-Suchmaschine führt diese scheinbare ‚Killerphrase‘ zu rund 4 Mio. Ergebnistreffern.
 
10
Bislang sind besondere gesundheitliche Auswirkungen zu verneinen und zumindest bis zur Phase der sogenannten dritten Welle kann nur eine durchschnittliche Infektionsverbreitung festgestellt werden, vgl. z. B. RKI (2021), Henneke (2020), Debatin et al. (2020). Die Mortalitätsrate korreliert weitgehend mit dem Alter, weshalb Kinder im Gegensatz zu Hochaltrigen am anderen Ende des Lebenslaufs insofern kaum als direkt gesundheitlich Betroffene des Infektionsgeschehens angesehen werden können, wie etwa den Heatmaps des RKI zu COVID-19 entnommen werden kann.
 
11
Sie können insofern als die ‚prototypischen Fremden‘ des rationalen Konsumkapitalismus und der beschleunigt, dynamischen postmodernen Wissensgesellschaft angesehen werden.
 
12
Zur Sphärentrennung, -deutung und damit einhergehender Überwachungsmodalitäten in der Krise vgl. vertiefend Zurawski (2020).
 
13
An der Maske-Thematik haben sich bislang einige soziologische Analysen abgearbeitet, siehe exemplarisch Diekmann (2020); Alkemeyer und Bröskamp (2020); Volkmer und Werner (2020); Stegbauer und Clemens (2020).
 
14
Nassehi versteht Masken als eine „Zivilisierungsübung“. Sie bringe nicht nur Distanz, sondern auch Nähe, vgl. Nassehi und Köhler (2020).
 
15
Siehe vertiefend Nachtwey et al. (2020).
 
16
Das Konzept der (Un-)Sichtbarkeit soll hier über materielle Körperlichkeitsaspekte hinaus auf den Modus des Verbergens sowie auf das Hinter-die-Kulissen-Schieben verweisen.
 
17
Ein Zitat von Simmel (1992) ist dahingehend äußerst interessant: „Die höchst lebendige Wechselwirkung aber, in die der Blick von Auge in Auge die Menschen verwebt, kristallisiert zu keinerlei objektivem Gebilde, die Einheit, die er zwischen ihnen stiftet, bleibt unmittelbar in das Geschehen, in die Funktion aufgelöst. […] Es bleibt hier zwar keine objektive Spur zurück, wie doch sonst, mittelbar oder unmittelbar, von allen Beziehungsarten zwischen Menschen, selbst von den gewechselten Worten; […] aber der ganze Verkehr der Menschen, ihr Sichverstehen und Sichzurückweisen, ihre Intimität und ihre Kühle, wäre in unausrechenbarer Weise geändert, wenn der Blick von Auge in Auge nicht bestünde.“
 
18
Das Konzept des Spürens verweist auf latente Spuren, die sich in einer körperlichen Erregung bzw. Resonanz widerspiegeln und eine Synthese aus anderen Sinneswahrnehmungen bedeuten. Eine Konsequenz daraus mit Blick auf den Körper ist, dass er im realen, materiellen Raum gerade nicht nur sichtbar wird, sondern mit sinkender Distanz umso spürbarer. „Spur“ rekurriert nach Lévinas (1999, S. 233) auf „das Einrücken des Raumes in die Zeit […]“.
 
19
Zur Diskussion des „Anderen“ siehe weiterführend Lévinas (1999).
 
20
Vgl. ähnlichRosa (2016, 2012) für den Zusammenhang von Beschleunigung und Resonanz.
 
21
Erleben setzt Sicht- und Spürbarkeit voraus.
 
22
Die genaueren Bedeutungen lauten: 1. verkehren, gehen, ändern, 2. hin und her ziehen, reisen, gehen, spazieren gehen (auch wandelen) und 3. leben, sein leben führen, vgl. Grimm/Grimm (1922, S. Sp. 1587–1640).
 
Literatur
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Metadaten
Titel
„Achtung, Gefahr!“ Kinder-Figurationen als Bruchstellen politischer Öffentlichkeit in der Corona-Krise
verfasst von
Dirk H. Medebach
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37440-2_10