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Über dieses Buch

Das Buch untersucht die inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen, vor der unsere Gesellschaft angesichts einer stetig steigenden Lebenserwartung und einer zunehmenden Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe steht. Sind wir vorbereitet auf die Bedürfnisse einer alternden Bevölkerung? Wie sollen wir auf den demografischen Wandel reagieren, um ein würdevolles Altern sicherzustellen? Wie müssen wir die unterschiedlichen Lebensbereiche wie Arbeitswelt, Gesundheitsversorgung, Wohnen und Kultur gestalten und anpassen, um den veränderten Lebensläufen gerecht zu werden? Entlang der Dimensionen Alterung, Diversität und Technisierung widmen sich in diesem Band Experten aus Medizin, Ethik, Recht, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Kunstgeschichte und Gerontologie Möglichkeiten und Bedingungen des ‚guten Alterns‘ in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Alternde Gesellschaft im Wandel

Zusammenfassung
Im Jahr 2019 zu diskutieren wie der demographische Wandel unsere Gesellschaft verändert, könnte den Anschein erwecken, man wolle Eulen nach Athen tragen. Die gesellschaftlichen Herausforderungen der aktuellen und prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in den westlichen Ländern sind seit langem Thema sowohl des wissenschaftlichen als auch des gesellschaftlichen Diskurses. Der vorliegende Band möchte deshalb einen Schritt weitergehen und nicht nur die gesellschaftlichen Herausforderungen beschreiben, sondern über die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis thematisieren, wie wir diese Veränderungen aktiv gestalten können. Das Phänomen des demographischen Wandels selbst wurde weiter gefasst. Der demographische Wandel geht hiernach über die bloße altersbezogene Veränderung der Bevölkerungsstruktur hinaus und umfasst zusätzlich die zunehmende Pluralität und Diversität von Lebensverläufen und Werten in unserer Gesellschaft, die sich stetig verändernde soziale Rolle älterer Menschen sowie die Technisierung und Digitalisierung fast aller Lebensbereiche. Erst wenn diese zusätzlichen Charakteristika in die Betrachtung einbezogen werden, lässt sich das Phänomen „demographischer Wandel“ mit seinen Auswirkungen adäquat beschreiben, so dass hierauf aufbauend wirksame Gestaltungsimpulse entwickelt werden können.
Anna Genske, Anna Janhsen, Marcel Mertz, Christiane Woopen

Alterung als soziale Herausforderung

Frontmatter

Ohne Rechtsbeistand vor Gericht – wie ein Zivilprozess ältere Menschen überfordern kann

Zusammenfassung
Nicht nur in Strafverfahren, auch vor den Zivilgerichten steigt die Zahl älterer und hochbetagter Beteiligter. Welchen Einfluss kann es auf das Verfahren haben, wenn eine Partei fortgeschrittenen Alters ist?
Simone Schönberger

Das Strafrecht einer alternden Gesellschaft

Zusammenfassung
Nicht nur Menschen altern, auch unsere Gesellschaft altert. Die Lebenserwartung hat in den letzten 100 Jahren um 30 Jahre zugenommen und es ist nicht ersichtlich, dass sich diese Tendenz in naher Zukunft umkehrt. Mitte dieses Jahrhunderts wird somit nach einer (eher konservativen) Schätzung des Statistischen Bundesamtes jeder Dritte (34 %) älter als 65 Jahre sein und in Deutschland werden doppelt so viele 70-Jährige leben wie Kinder geboren werden.
Michael Kubiciel

Politische Teilhabe älterer Menschen

Zusammenfassung
Ältere Menschen – die Statistiken setzen hier meist eine Grenze von 60 Jahren – nehmen rege am politischen Leben teil. Sie stellen rund die Hälfte aller Parteimitglieder, nämlich mehr als 50 % bei den Volksparteien SPD und CDU, knapp die Hälfte bei der Linken und knapp 40 % bei CSU und FDP (Niedermeyer 2015, Niedermeyer 2017a und b). Auch beim Wählen sind Seniorinnen und Senioren überrepräsentiert. Sie stellen nicht nur die größte Wählergruppe, sondern zeigen auch die höchste Wahlbeteiligung, sodass ihr Einfluss auf Wahlergebnisse wächst (Der Bundeswahlleiter 2014). In Bezug auf die Repräsentation der verschiedenen Altersgruppen durch Mandatsträger im Bundestag ergibt sich zwar kein ausgesprochenes Übergewicht der Abgeordneten im höheren Lebensalter, wohl aber eine deutliche Unterrepräsentation der Unter-40-Jährigen (Abb. 1).
Christine von Blanckenburg

Altersarmut und was man (nicht) gegen sie tut

Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung
Zusammenfassung
Armut im Alter hat zwei Hauptursachen: die Deformation des Sozialstaates im Allgemeinen und der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) im Besonderen sowie die Deregulierung des Arbeitsmarktes. Diese Komponenten lassen sich insbesondere in der jüngeren Reformgeschichte der GRV in Deutschland beobachten. Die unter Reichskanzler Otto von Bismarck geschaffene GRV wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Bundesregierungen unterschiedlicher Zusammensetzung kontinuierlich ausgebaut, die Tradition eines stetigen Anstiegs der Altersrenten fortgeführt. Später vollzog die Bundesrepublik zusammen mit anderen westlichen Industriestaaten einen grundlegenden Wandel in der Wohlfahrtsstaatsentwicklung: Seit der Weltwirtschaftskrise 1974/75 wurden Sozialleistungen gekürzt oder gestrichen, die von ihren Empfänger_innen zu erfüllenden Anspruchsvoraussetzungen erhöht sowie Kontrollmaßnahmen und Sanktionen verschärft. Rentner_innen gehörten neben den (Langzeit-)Arbeitslosen, Behinderten und Kranken bzw. ihren Kindern zu den Hauptbetroffenen der „Reformen“, die das gesamte System der sozialen Sicherung seit der Jahrtausendwende bis ins Mark erschüttert haben. Ab 1. Juli 2014 gab es wieder spürbare Leistungsverbesserungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung, die aber weder allen Rentner_innen und Rentenanwärter_innen noch vorrangig den bedürftigsten Senior_innen zugutekommen. Um der sich ausbreitenden Altersarmut entgegenzuwirken, fehlte den beschlossenen Maßnahmen die nötige Zielgenauigkeit.
Christoph Butterwegge

Seniorisierung der Armut?

Erfahrungen im Umgang mit Realitäten der Altersarmut
Zusammenfassung
Die postindustrielle Gesellschaft der Bundesrepublik unterliegt seit Längerem nicht nur digitalen, sondern auch tiefgreifenden sozialen Transformationsprozessen. Es schreitet in einem der reichsten Länder der Welt eine Abkehr von sozialstaatlicher Vorsorge und Versorgung – hin zur Privatisierung und Individualisierung von sozialen Risiken – fort. Ein Auswuchs dieser vielschichtigen Transformation ist die Verstetigung und Verfestigung von Armut in allen Generationen. Dabei stellt sich Armut komplex und differenziert dar: Armut äußert sich nicht nur in einem Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Nahrung, Obdach und Kleidung, sondern drückt sich zum Beispiel auch durch fehlende Zuwendung, Teilhabe sowie in gesundheitlichen Risiken aus.
Manuela Anacker

Diversität der Alterswahrnehmung

Frontmatter

Die Kunst vom Altern – Altersbilder in der Kunst

Zusammenfassung
Die Beschäftigung mit dem Alter als einer kulturellen Tatsache ist neben allen medizinischen, biologischen, gerontologischen und soziologischen Studien eine notwendige Ergänzung, um unseren Umgang mit dem Alter und den alten Menschen zu verändern und eine lebenswerte Perspektive zu schaffen. Gerade bildliche Darstellungen – aber auch Rituale, Gebärden etc. – sind nicht nur Teil unserer Kultur, sondern Teil eines Formenschatzes, der kulturspezifisch in unser kollektives Gedächtnis eingegangen ist. Je mehr wir demnach darüber in Erfahrung bringen können, wie diese Bilder in ihrer jeweiligen Zeit gedeutet wurden, umso bewusster können wir davon ausgehende Stereotypisierungen erkennen, die sich oft bis in unsere Zeit erhalten haben. So lassen sich unsere gegenwärtigen Vorstellungen vom Alter(n) nur verstehen, wenn wir möglichst genaue Kenntnis von den unterschiedlichen Vorstellungen haben, die in einer Kultur vom Alter und vom Altern bestanden und wie mit dem Alter und dem Alterungsprozess in der Vergangenheit umgegangen wurde. Erst, wenn wir ihren Ursprung kennen, wird es uns gegebenenfalls möglich sein, die Bewertungen, die mit diesen zu Stereotypen gewordenen Altersbildern verbunden sind, zu korrigieren.
Andrea von Hülsen-Esch

Analyse von Altersbildern in Schulbüchern der Primarstufe und Sekundarstufe I

Zusammenfassung
Im Zuge des demographischen Wandels nimmt die ältere Generation in der Gesellschaft eine immer größer werdende Rolle ein. Die Betrachtung von Altersbildern ist ein möglicher Schritt, um herauszufinden, wie Schüler_innen auf die demographischen Veränderungen vorbereitet werden. Der vorliegende Beitrag stellt eine Analyse von Lehrmitteln des Sachunterrichts der Primarstufe und des Biologie- und Politikunterrichtes der Sekundarstufe I vor. Insgesamt wurden 66 deutschsprachige Lehrmittel aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen in die Untersuchung einbezogen. Die darin enthaltenen Texte und Illustrationen von älteren Menschen wurden hierbei im Hinblick auf das Erscheinungsbild, die psychische Verfassung und das Sozialverhalten analysiert, um das vermittelte Altersbild in der Schulbuchliteratur näher zu beschreiben.
Die Ergebnisse zeigen, dass differenzierende Altersbilder von verschiedenen Lebenssituationen älterer Menschen mehrheitlich nicht vorzufinden sind. Des Weiteren werden Themenkomplexe, die das Alter und Altern betreffen, in den untersuchten Lehrmaterialien nur unzureichend behandelt. Die Schüler_innen werden von der Lehrbuchliteratur bisher nicht angemessen auf den Umgang mit älteren Menschen vorbereitet, was für eine Annäherung und einen Austausch zwischen den Generationen jedoch wichtig ist.
Franziska Ginschel, Kirsten Schlüter

Alternde Menschen zwischen Pluralisierung und Technisierung

Frontmatter

Stabilität und Wandel von Lebensstilen im hohen Alter

Zusammenfassung
Das hohe Alter stellt im Lebenslauf eine besondere Herausforderung für die Aufrechterhaltung des eigenen Lebensstils dar. Es ist markiert durch ein erhöhtes Risiko von Multimorbidität, von neurodegenerativen Erkrankungen, von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit sowie des Umzugs in ein Heim. Auch der Verlust des Partners und von Freunden und damit eine Veränderung des sozialen Netzwerks werden wahrscheinlicher (Künemund und Kohli 2010, S. 310; Motel-Klingebiel et al. 2013, S. 5; Rott und Jopp 2012, S. 475, 477; Wagner und Wolf 2001, S. 538). Lebensstile als Muster expressiv-ästhetischen Verhaltens tragen wesentlich zur Bildung der sozialen Identität bei. Der Stil zeigt sich zum einen in den beobachtbaren Verhaltensmustern und zum andern in der Bedeutung, die diesen zugewiesen wird. Lebensstile sind zum einen Ausdruck der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Zum anderen symbolisieren sie die Zugehörigkeit zu einer Statusgruppe. Sie verweisen auf bestimmte Werte, Orientierungen sowie Fähigkeiten und ermöglichen somit soziale Anerkennung. Sie wirken für das Individuum zudem handlungsorientierend (Bourdieu 2014; Rössel 2012, S. 37, 51 f.; van Eijck 2012, S. 248). Verändern sich mit voranschreitendem Alter die zur Verfügung stehenden Ressourcen sowie institutionelle Rahmenbedingungen, können oder müssen sich Verhaltensmuster anpassen, weswegen Lebensstile altersabhängig variieren (u. a. Coulangeon 2013; Otte 2005; Purhonen et al. 2011; Roose et al. 2012; van Eijck und Bargeman 2004). Bisher sind Bilder von Lebensstilen im hohen Alter eher einseitig. Es wird davon ausgegangen, dass der Verlust von Selbstständigkeit vor allem durch zunehmende gesundheitliche Beeinträchtigungen die Umsetzung eines individuellen Lebensstils erschwert (Higgs und Gilleard 2014, S. 13) und zu homogenen Verhaltensmustern führt (Burzan 2002, S. 33; van Dyk und Lessenich 2009, S. 542). Lebensstile sind jedoch nicht nur beeinflusst durch die aktuellen Lebensbedingungen, sondern auch durch den vorangegangenen Lebenslauf. Insbesondere das Aufwachsen unter bestimmten Lebensbedingungen und zu einer bestimmten historischen Zeit sind für den Lebensstil im weiteren Lebenslauf prägend (Stein 2005). Es stellt sich daher die Frage, wie Lebensstile im hohen Alter aussehen, wie sie sich wandeln und ob es Unterschiede zwischen verschiedenen Generationen gibt.
Luise Geithner

Pflegebedürftige ältere Menschen mit Migrationshintergrund und deren Angehörige

Situation und Perspektiven
Zusammenfassung
Die Zahl pflegebedürftiger Migrant_innen und damit auch die Zahl pflegender Angehöriger mit Migrationshintergrund wird deutlich steigen. Die Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen wird in vielen Migrantengruppen noch stärker als in der einheimischen Bevölkerung als Familienangelegenheit angesehen. Die Übernahme der Pflegeverantwortung ist häufig mit besonderen Belastungen für pflegende Angehörige mit Migrationshintergrund verbunden, u.a. aufgrund geringer materiellen Ressourcen, einem oft sehr großen Zeit- und Tätigkeitsaufwand für die Pflege sowie hohen Zugangsbarrieren zu pflegebezogenen Informationen und Entlastungsangeboten. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf spezifische entlastende Faktoren (z.B. ein dichtes Netz von Hilfen aus dem familiären Umfeld) und auf eine ambivalente Wirkung kulturell-religiös geprägter Einstellungen auf das Erleben der Pflegesituation. Forschung und Praxis sollten die Pflegearrangements in Migrantenfamilien stärker in den Blick nehmen, um weitergehende Erkenntnisse zu den Bedarfen und Wünschen der Betroffenen zu gewinnen sowie Konzepte einer bedarfsgerechten Informationsvermittlung, Angebotsgestaltung und Zugangserschließung zur Entlastung und Unterstützung Pflegebedürftiger und pflegender Angehöriger mit Migrationshintergrund (weiter) zu entwickeln und möglichst flächendeckend umzusetzen.
Elke Olbermann

Demenzielle Erkrankungen bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Versorgungsdefizite und kultursensible Antworten

Zusammenfassung
Senior_innen mit Migrationshintergrund sind eine der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Gegenwärtig haben etwa 1,6 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte das 65. Lebensjahr überschritten. Nach Schätzungen wird sich diese Zahl bis 2032 auf rund 3,6 Millionen mehr als verdoppeln (Schimany et al. 2012). Die größten Gruppen der heutigen Senior_innen mit Zuwanderungsgeschichte sind zum einen als ehemalige Gastarbeiter aus den sogenannten Anwerbeländern und zum anderen im Rahmen der Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion, dem ehemaligen Jugoslawien, aus Polen oder aus Rumänien nach Deutschland gekommen, unter anderem als Spätaussiedler oder auch als Flüchtlinge (vgl. Olbermann in diesem Band).
Claudia Kaiser

Technik macht’s möglich?

Teilhaben an der Welt durch moderne Hörunterstützung im Alter
Zusammenfassung
Lautsprachliche Kommunikation ist die wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe. Kommunikationsprobleme können demnach weitreichende psychosoziale und emotionale Folgen haben. Hörstörungen im Alter sind dabei eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Es wird geschätzt, dass jede zweite Person über 70 Jahren einen interventionsbedürftigen Hörverlust hat (Zhan et al. 2010; Lin et al. 2011). Im Hinblick auf den demographischen Wandel kann daher davon ausgegangen werden, dass Hörstörungen im Alter auch in Zukunft eine Bürde darstellen.
Hartmut Meister

Gutes Leben im Alter? Ethische und anthropologische Anmerkungen zu technischen Assistenzsystemen

Zusammenfassung
Versucht man das Zeitalter zu charakterisieren, dessen Zeugen wir sind, das wir prägen und von dem wir geprägt werden, wird häufig darauf verwiesen, dass wir in einem Zeitalter großer Veränderungen leben. Diese betreffen divergente Bereiche wie das Politische, dessen Architektur sich spätestens mit dem Ende der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und mit 9/11 drastisch veränderte, oder das Ökonomische, das durch die globale Verbreitung des Kapitalismus und dessen scheinbare Alternativlosigkeit gleichförmiger, vernetzter und dominanter zu werden scheint (Fukuyama 1992). Aber auch gesellschaftliche Sphären übergreifende Praktiken wie neue Kommunikationsformen, deren Wandel durch ihre Digitalisierung und informatische Erschließung großer Teile der Welt vorangetrieben wird, tragen stark zu Veränderungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens bei. Auf zwei Bereiche, die voranschreitende Technisierung einerseits und den demographischen Wandel andererseits, wollen wir uns in diesem Beitrag maßgeblich konzentrieren und der Frage nachgehen, wie diese Bereiche bezüglich eines guten Lebens im Alter aus einer ethischen und anthropologischen Perspektive erfasst werden können.
Galia Assadi, Arne Manzeschke, Dominik Kemmer
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