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25.11.2016 | Car-to-X | Nachricht | Onlineartikel

Smart Parking sagt verfügbare Parkplätze voraus

Autor:
Andreas Burkert

Das DKFI will mit Smart Parking das Parken revolutionieren. Ein Vorhersagealgorithmus vereinfacht dabei nicht nur die Parkplatzsuche. Dank Mobilfunktechnik Narrow-Band-IoT sind gänzlich neue Services möglich.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, hat auf dem 10. Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken mit Smart Parking ein Mobilitätskonzept vorgestellt, das die Parkplatzsuche vereinfachen und das Verkehrsaufkommen reduzieren soll. Über eine App, die auf integrierte Services zugreift, erhält der Nutzer eine Prognose der Parksituation. Mit Sensoren ausgestattete Stellflächen werden als frei oder belegt gekennzeichnet und können bei Bedarf reserviert werden. Auch das Öffnen von Schranken oder das Bezahlen sind aus dem Auto heraus möglich.

Der im Rahmen des IT-Gipfels präsentierte Demonstrator zeigt anschaulich, wie Konzepte des Smart Parking in Form einer App für Bürger erschlossen werden können, um diesen Unterstützung im Alltag zu bieten und gleichzeitig Kommunen bei der Reduzierung des Verkehrsaufkommens in der Innenstadt zu helfen. Die sogenannte Bürger-App, in der die Stadt verschiedene Dienste präsentieren kann, stellt die Schnittstelle zwischen der Kommune und einem Anwohner oder Besucher dar. Die Software ist Teil eines gemeinsamen Projekts von DFKI, Scheer Group, htw saar, August-Wilhelm Scheer Institut (AWSi) und T-Systems, welches die Mobilfunktechnik Narrow-Band-IoT bereitstellt.

Narrow-Band-IoT als Basis für den Datenaustausch

Laut Anette Bronder, Geschäftsführerin Digital Division bei der T-Systems, sind leistungsfähige Netze die Basis für Smart Parking oder auch Smart-City-Konzepte. Dazu zählt auch Narrow-Band-IoT. Dies ermöglicht eine großflächige Abdeckung und erlaubt zugleich den Empfang bis tief in Gebäude hinein, bei geringem Stromverbrauch. Einer der Services unterstützt dabei den Nutzer bei der Parkplatzsuche durch eine Vorausschau auf die geschätzte Belegung in einem Zielzeitfenster, die auf Daten der mit Sensoren ausgestatteten Parkplätzen basiert. Ein Vorhersagealgorithmus lernt über einen gewissen Zeitraum diese Belegung und kann bei Bedarf entsprechende zuverlässige Prognosen generieren.

Als weitere Option bietet das System die Möglichkeit, Parkplätze gezielt zu reservieren, die von verschiedenen Anbietern, etwa Geschäften, Behörden, Privatpersonen, zur Verfügung gestellt werden. Über eine Zugangssteuerung kann der Nutzer in einem bestimmten Zeitfenster die Parkplatzschranke öffnen. Bezahlt wird am Ende komfortabel über das Mobiltelefon – unter Berücksichtigung von Parkrabatten, die die teilnehmenden Partnergeschäfte beim Einkauf gewähren können.

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Quelle:
Smart Mobility

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