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Über dieses Buch

Dieses Buch über nachhaltiges Management zeigt CSR-Maßnahmen im Fußball
Corporate Social Responsibility spielt für die Akteure im Profifußball eine immer größere Rolle. Durch die Professionalität sind Vereine und Verbände inzwischen auch Unternehmen, die auf den eigenen Wettbewerbsvorteil bedacht sind. Dieses Buch über nachhaltiges Management beschreibt Perspektiven, Potenziale und Herausforderungen im Kontext des Fußballs sowie seinem Umfeld und zeigt die einzelnen Sichtweisen unterschiedlicher Akteure. Eine kritische Auseinandersetzung mit aktueller Forschungsliteratur zu diesem Thema integriert außerdem den Blick der Wissenschaft auf dieses Themengebiet.
Fußball darf nicht mehr nur aus sportlicher Sicht bewertet werden
Vereine im Profifußball werden nicht mehr nur als reine Sportclubs betrachtet, sondern müssen auch aus ökonomischer Sicht bewertet werden. Nur so können sie auf Dauer erfolgreich bleiben. Das Wirtschaftliche begünstigt dabei den sportlichen Faktor enorm. Es spielt jedoch auch mehr und mehr die gesellschaftliche Verantwortung eine Rolle. Ein nachhaltiges Marketing kann daher die Marke eines Vereins stärken und wiederum zu steigendem Umsatz führen. Dieses Buch über nachhaltiges Management erläutert die Vorteile von CSR für Vereine im Detail und zeigt, wie diese Potentiale ausgeschöpft werden können.
Diese konkreten Inhalte thematisiert das Buch
Die beiden Herausgeber haben sich mit Fragestellungen in unterschiedlichen Themenbereichen beschäftigt. Diese werden stets auch aus wissenschaftlichem Aspekt heraus betrachtet. Dazu gehören unter anderem:
• Bildung• Markenentwicklung• Nachwuchsförderung
Die Themen werden jeweils vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit betrachtet. Ziel ist es, Verantwortliche des Sportmanagements für die ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen zu sensibilisieren. Einblicke in die Arbeit von Fußballclubs der 1. und 2. Bundesliga geben praktische Anleitungen für die Umsetzung in der Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Corporate Social Responsibility und Fußball – Entwicklungen und Status-Quo

Frontmatter

Corporate Social Responsibility und Fußball – Ein Rückblick auf zehn Jahre internationale Forschung

Vor mehr als zehn Jahren wurde die erste Studie zum Corporate-Social-Responsibility-Management im professionellen Fußball veröffentlicht und eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen folgte, was u. a. als Beleg für die wissenschaftliche Relevanz des Themas herangezogen werden kann. Ziel des Beitrags ist es, nach einem Jahrzehnt Forschung in diesem Bereich eine Bestandsaufnahme der bisherigen Veröffentlichungen vorzunehmen, die bisherigen Erkenntnisse zu systematisieren sowie Potenziale für weitere Forschung zu identifizieren. Dies erfolgt in Form eines integrativen Literaturreviews, der sich am methodischen Vorgehen von Whittemore und Knafl (2005) orientiert. In einem dreistufigen Suchprozess wurden 30 englischsprachige Zeitschriftenaufsätze anhand von zuvor definierten Ein- und Ausschlusskriterien identifiziert und diese für die weitere Analyse berücksichtigt. Nach der Darstellung des Forschungsstands anhand ausgewählter Kriterien erfolgt eine kritische Würdigung, in dessen Ergebnis vier Themenbereiche für zukünftige Forschung abgeleitet werden.
Stefan Walzel

Nachhaltiges Management im Fußball

Dieser Beitrag erläutert die Chancen, Perspektiven und Potenziale von Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltigem Management im Fußball. Auf der Grundlage der starken Differenzierung des Geschäftsmodells im Fußball von klassischen Wirtschaftsunternehmen, verweisen die Autoren darauf, dass die Thematik individualisiert betrachtet werden müsse. Sie zeigen dabei u. a. auf, dass besonders das Kernziel des sportlichen Erfolgs bei den Clubs und der starke emotionale Faktor eine innovative Herangehensweise der Entwicklung und der Implementierung von CSR nahelegen. Wie entscheidend dabei die enge Verknüpfung und Auslegung mit der vereinseigenen Markenidentität ist, stellen die Autoren ebenfalls dar.
Marc Werheid, Matthias Mühlen

Corporate Social Responsibility als innovativer Managementansatz: Eine explorative Studie im professionellen Fußballsport in Deutschland

Profisportvereine werden heutzutage wie große Wirtschaftsunternehmen geführt. Da Corporate Social Responsibility (CSR) als soziale Komponente in einem ökonomischen Umfeld entstanden ist, war es aufgrund der Professionalisierung des Sports nur eine Frage der Zeit, bis sich die Vereine des Konzepts bedienten. Darüber hinaus erfuhr das Thema CSR und Sport im letzten Jahrzehnt immer größeres wissenschaftliches Interesse. Wie ist aber das Verständnis der Vereine bei der Umsetzung von CSR? Wird CSR so umgesetzt, wie es Experten, Wissenschaft und Literatur empfehlen oder gibt es Handlungsbedarf? Hierzu wurde durch einen Online-Fragebogen der Status quo der Umsetzung von CSR in der ersten und zweiten Bundesliga erhoben und in ein theoretisches CSR-Modell eingeordnet. Durch das Modell können klare Abgrenzungen vorgenommen werden, ob im Bereich CSR gleichsam nur das Nötigste getan wird oder ob ein strategisches CSR-Management ausgeübt wird. Es kam heraus, dass die Vereine sich der Wichtigkeit einer Implementierung von CSR in die Vereinsstrategie bewusst sind, aber die Umsetzung zeigt momentan noch Mängel auf. Die Antworten der Vereine lassen aber auch vermuten, dass sich dieser Umstand in den nächsten Jahren zum Positiven ändern wird.
Christian Kochs

Corporate Social Responsibility im österreichischen und deutschen Profifußball – Eine kritische Bestandsaufnahme

Generell findet Corporate Social Responsibility (CSR) immer mehr Beachtung in Wirtschaft, Gesellschaft und auch im Sport und hält damit Einzug in professionelle Fußballvereine. Im Gegensatz zur Mehrheit der österreichischen haben deutsche Vereine in den letzten Jahren erkannt, dass es positive Auswirkungen auf wirtschaftliche Faktoren und Reputation hat, wenn sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Doch auch wenn es zahlreiche Aktivitäten auf Projektebene gibt, scheint das Verständnis der Verantwortlichen von integrierter strategischer Verantwortung im deutschen und österreichischen Profifußball insgesamt noch gering zu sein. Die Übernahme von Verantwortung hinsichtlich Gesellschaft und Umwelt im Kerngeschäft findet weitgehend nicht statt. Dies ist eine vergebene Chance, denn integriertes Corporate-Responsibility-Management kann viel mehr als soziale Projekte: den Werterhalt der Marke sichern und ausbauen, neben der „legal licence to operate“ auch die „social licence“ erhalten, Rechtssicherheit und Reputationsabsicherung durch professionelles Risikomanagement; es bietet die Möglichkeit, neue Sponsoren anzusprechen oder die bestehenden Sponsorenverbindungen zu stärken und nicht zuletzt die Attraktivität als Arbeitgeber und die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen.
Jörg Wagner

Finanzielles Fairplay im europäischen Profifußball

Der Beitrag zeigt auf, dass chronische Überinvestition im europäischen Klubfußball das natürliche Ergebnis der zunehmenden Kommerzialisierung und des mehrstufigen Wettbewerbsformats ist, in dem Profitabilität für die Mehrheit der Klubs weder ein Ziel noch ein Überlebenskriterium darstellt. Solange das bestehende Wettbewerbsformat nicht grundlegend angepasst wird – und nichts deutet darauf hin – sind Maßnahmen, wie das von der Union of European Football Associations (UEFA) eingeführte finanzielle Fairplay zur Durchsetzung härterer Budgetgrenzen das wirksamste Mittel für finanzielle Stabilität. Vor der Einführung des finanziellen Fair Play konnten öffentliche oder private Kapitalgeber defizitäre Klubs zum Zweck des Lizenzerhalts retten, sodass Budgetüberschreitungen ohne Konsequenz blieben. Die Vorschriften begrenzen effektiv die Anreize und die Möglichkeiten bedenkenloser Spielerausgaben, indem die Klubs ihre Ausgaben für Spieler aus eigener Kraft decken müssen. Investitionen, die den nachhaltigen Erfolg eines Klubs fördern, etwa in Stadien, Trainingseinrichtungen und Juniorenförderung, sind nach wie vor möglich und erwünscht. Die Autoren diskutieren auch die Effekte des finanziellen Fair Play auf die leistungsmäßige Ausgeglichenheit zwischen den Klubs sowie die Möglichkeiten der Klubs, die Regularien zu umgehen.
Jan Pieper, Malte Martensen

Nachhaltiges Management und Projekte auf Verbandsebene

Frontmatter

Das gesellschaftliche Engagement des Profifußballs

Der Fußball bewegt, erreicht und beeinflusst Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Mit seiner enormen Anziehungskraft und Vorbildfunktion vermittelt er Werte, wirkt identitätsstiftend und vereint und verbindet Menschen jeder Couleur. In Deutschland ist er nicht nur mit großem Abstand die beliebteste Sportart, sondern inzwischen auch eine gesellschaftliche Institution mit starker wirtschaftlicher und sozialer Relevanz. Der vorliegende Beitrag verdeutlicht, dass sich der professionelle Fußball in Deutschland über seine gesellschaftliche Verantwortung bewusst ist und dass er bestrebt ist, dieser noch umfangreicher gerecht zu werden. Dabei zeigt der Autor auf, dass sich diese Verantwortungsübernahme nicht nur im vielfältigen Engagement der 36 Proficlubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zeigt, sondern auch auf Verbandsebene. Welche große Rolle die im Jahr 2008 gegründete Bundesliga-Stiftung (heute DFL Stiftung) dabei einnimmt und welche Wirkungsbereiche und Zielsetzungen sie verfolgt, stellt der Autor detailliert dar. Abschließend schafft der Autor einen kurzen Überblick über den Status quo des gesamten gesellschaftlichen Engagements im Profifußball und zeigt durch die Vorstellung der Initiative der DFL Stiftung Strich durch Vorurteile, wie das Engagement der 36 Proficlubs vernetzt und gebündelt werden kann.
Maximilian Türck

Für den Fußball. Für die Menschen – Die Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes

Mit der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung des Fußballs, der zunehmenden ökonomischen Relevanz und den damit verbundenen Möglichkeiten wächst auch das sozial-karitative Engagement bundesdeutscher Fußballakteure. Bereits im Jahr 1977 errichtete der Deutsche Fußball-Bund die Sepp-Herberger-Stiftung und hat damit ein dauerhaftes Bekenntnis zu sozialem Engagement abgegeben. Seit nunmehr also mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich die Stiftung in unterschiedlichen Bereichen. Dieser Beitrag beschreibt u. a. die Geschichte der Stiftung, ihre Philosophie, die aktuellen Aufgabengebiete und skizziert, warum soziales Engagement im und mit dem Fußball eine Selbstverständlichkeit ist.
Tobias Wrzesinski

Nachhaltiges Management in deutschen Profifußball – Vereinsperspektiven

Frontmatter

Nachhaltige Nachwuchsförderung am Beispiel der TSG 1899 Hoffenheim

Der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Das enorme mediale und öffentliche Interesse, der internationale Wettbewerb und der globale Konkurrenzkampf um Talente haben ihn von Grund auf verändert. Auch deutsche Fußballvereine haben sich unlängst zu mittelständischen, hoch professionalisierten Unternehmen entwickelt, die sich zunehmend bewusster und kritischer mit ihrer – weit über den Fußball hinausgehenden – gesellschaftlichen Verantwortung auseinandersetzen. Nicht zuletzt durch das sehr frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden, haben sich zudem die Strukturen der Nachwuchsförderung beim Deutschen Fußball-Bund sowie auf Vereinsebene in Deutschland fundamental gewandelt. Dabei stellte die Einführung von Leistungszentren den entscheidenden Wendepunkt dar. Dieser Beitrag verdeutlicht am Beispiel der ganzheitlichen Nachwuchsförderung bei der TSG 1899 Hoffenheim, wie Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung Hand in Hand gehen können.
Dietmar Hopp

Corporate Social Responsibility auf Schalke 04 – Mit gesellschaftlichem Engagement wirken!

Als einer der erfolgreichsten und mitgliederstärksten Fußballvereine Deutschlands steht der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V. nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern auch für klare und ausdruckstarke Werte, Traditionen und ein hohes Maß an sozialer Verantwortung. Dieser Beitrag beschreibt das definierte Selbstverständnis von Schalke 04 in der Gesellschaft, die aktuelle Implementierung und Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) im Verein und die Zielsetzung eines stark wirkungsorientierten sozialen Engagements. Darüber hinaus stellt der Autor die wesentlichen Unterschiede und Besonderheiten von Fußballvereinen zu klassischen Wirtschaftsunternehmen dar und unterstreicht damit die Notwendigkeit eines auf den Fußball und auf den jeweiligen Verein zugeschnittenen CSR-Ansatzes.
Sebastian Buntkirchen

Corporate Social Responsibility beim Hamburger SV

Corporate Volunteering
Durch den ausgeprägten Teamgedanken auf und neben dem Platz ist ein Profifußballclub wie der Hamburger SV prädestiniert für Corporate Volunteering, denn einer der Erfolgsfaktoren eines solchen Konzepts sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die und mit denen Corporate-Volunteering-Aktionen gestaltet werden. Corporate Volunteering ist ein Ansatz, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hamburger SV Zugangswege zu sozialem Engagement zu ebnen und sie als interne Stakeholder zu Multiplikatoren der Corporate-Social-Responsibility-Strategie des Clubs werden zu lassen. Das Corporate-Volunteering-Konzept unterstreicht in erster Linie das Selbstverständnis des Clubs, im Sinne eines ehrbaren Hamburger Kaufmanns gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Marieke Johanne Patyna

Der professionelle Fußballbetrieb in der Pflicht – Nachhaltiges Management als Chance begreifen und nutzen

Ein Profifußballclub ist kein gewöhnlicher Wirtschaftsbetrieb. Das Bewusstsein über diese Tatsache muss am unternehmerischen Wirken eines Clubs und der in dessen Namen handelnden Personen abzulesen sein. Fußballclubs werden durch emotionalen Zusammenhalt charakterisiert und unterscheiden sich insbesondere in dem Punkt von herkömmlichen Wirtschaftsunternehmen. Sie sind weit mehr als Anbieter eines simplen Produkts. Ein Fußballclub ist eine emotionale Gemeinschaft. Dennoch – und das darf nicht vernachlässigt werden – handelt es sich bei Bayer 04 Leverkusen, wie bei den meisten anderen deutschen Profifußballclubs, um ein mittelständisches Wirtschaftsunternehmen und unterliegt damit markttypischen Einflüssen. Emotionaler Zusammenhalt fungiert als Schlüssel, um mit diesen Einflüssen und den daraus resultierenden Herausforderungen nicht nur fertig zu werden und darüber hinaus neue unternehmerische Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Der nachfolgende Beitrag soll einen kleinen Eindruck darüber geben, wie sich die genannten Denkanstöße auf die Unternehmensstrategie von Bayer 04 Leverkusen bereits ausgewirkt haben oder aber in Zukunft noch auswirken könnten. Es wird resümiert, dass die zunehmende Relevanz des Tätigkeitsfeldes Corporate Social Responsibility (CSR) in der gesamten Profifußballbranche als Chance erkannt werden sollte, die durch kluges Interpreneurship gewinnbringend genutzt werden kann.
Jörg Kappenhagen, Matthias Adler

Corporate Social Responsibility beim VfL Bochum 1848 – Hier, wo das Herz noch zählt

Der vorliegende Beitrag zeigt die Entwicklungsschritte des Themas Corporate Social Responsibility (CSR) beim VfL Bochum 1848. Dabei wird aufgezeigt, wie verwurzelt insbesondere das soziale Engagement bei dem Klub ist, welche Aktivitäten bereits unternommen wurden bzw. werden und welche weiteren Schritte in Richtung einer CSR-Strategie sowie einem ganzheitlichen nachhaltigen Management geplant sind. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der wertebasierten und an der Vereinsidentität ausgerichteten Verwurzelung des CSR-Managements. Durch die Darstellung von Potenzialen und Herausforderungen aus Sicht der vereinseigenen Perspektive wird der Beitrag der Ausrichtung des vorliegenden Buchs gerecht.
Matthias Mühlen

Erfolgreicher Fußball braucht Nachhaltigkeit. Der VfL Wolfsburg geht dabei einen Meter voraus

Nachhaltigkeit im Fußball: Für die einen bedeutet dies hohe Investitionen und einen geringen Output. Für andere ist es die Grundlage für die langfristige Geschäftssicherung. Die Meinungen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) gehen in den Vorstandsetagen weit auseinander. Aus Wolfsburger Perspektive ist eines klar: Erfolgreicher Fußball braucht Nachhaltigkeit. Nur wer den Fußball ganzheitlich begreift und seine Rahmenbedingungen vorausschauend sichert, kann nachhaltig erfolgreich sein. Für das Ziel, sich langfristig in der internationalen Spitze zu etablieren, ist dies ein wichtiger Grundsatz. Das Engagement zahlt sich aus. In einer aktuellen Studie speziell zum Thema Nachhaltigkeit lässt der VfL alle Wettbewerber hinter sich. Das nachhaltige Image hat sich messbar verbessert und führt zu einer sympathischeren Wahrnehmung des Vereins und zu Vermarktungserfolgen.
Nico Briskorn

Corporate Social Responsibility im FC St. Pauli von 1910 e. V.

Corporate Social Responsibility und Profifußball
Der FC St. Pauli von 1910 e. V. ist ein mitgliedergeführter Stadtteilverein im Herzen der Stadt Hamburg – im Kontext der Deutschen Fußball Liga e. V. (DFL) mittlerweile fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. Die Bedeutung für ein nachhaltiges Management ist für das Selbstverständnis aller Stakeholder des Vereins immanent und findet sich in der Vereinssatzung als Zweck wieder.
Christian Prüß

Corporate Social Responsibility im deutschen Fußball – das Beispiel namens Fortuna Düsseldorf

CSR – ein in heutiger Zeit überaus ansprechendes Akronym für Corporate Social Responsibility, ist in vieler Munde, gewinnt zusehends gleichzeitig an enormer Popularität und löst doch vielfach auch eine gewisse Ratlosigkeit aus. Schlagwortdurchsetzt, nur scheinbar eindeutig umrissen, stellt sich im Jahr 2018 die individuelle Ausformung von CSR – und dies besonders in deutschen Fußballclubs, die sich dem Thema in hingebungsvoller Weise widmen wollen – jedoch extrem heterogen dar. Also bedarf es des genaueren Hinsehens. Der Autor versucht, zum Nachahmen zu animieren, sich von scheinbar hohen Hürden nicht abschrecken zu lassen. Vielmehr möchte er ermutigen, die gesellschaftliche Verantwortung anzunehmen und die Mitstreiter im besten Sinn mitzunehmen. Denn: Fußball erreicht alle Schichten. Der Sport steht zwar weiterhin unbestritten im Mittelpunkt, aber ebenso gewinnt auch die soziale Verantwortung mittlerweile an enormer Wirkkraft. Dadurch können und müssen die Profivereine eine Vorbildfunktion in unserer Gesellschaft übernehmen; weniger vor philanthropischem Hintergrund, sondern als Chance für einen Marketingansatz.
Tom Koster

Impulse, strategische Platzierung und Handlungsempfehlungen

Frontmatter

Partizipativ entwickelte Leitlinien und NRO-Kooperationen als gewinnbringende Instrumente nachhaltigen Managements in Profivereinen

Nachhaltiges Management kann die Markenpositionierung und Markenbildung der Profivereine unterstützen und einen Wettbewerbsvorteil bewirken. Die Basis für einen individuellen, nachhaltigen Managementansatz bilden für jeden Verein die Leitlinien, die dieser im Dialog mit seinen Stakeholdergruppen partizipativ entwickeln sollte. Sie fungieren als Grundgesetz des Vereins und stützen die langfristigen Ziele der Corporate-Social-Responsibility-Strategie. Im Rahmen der Umsetzung der Strategie können Kooperationen mit Nichtregierungsorganisationen ein gewinnbringendes Instrument darstellen.
Jonas Ermes, Andreas Luthe

„Corporate Social Responsibility should start at home“ – Wahrnehmung, Wünsche und Verantwortung aus interner Stakeholdersicht

Corporate Social Responsibility (CSR) ist heutzutage eine wichtige sowie zentrale Unternehmensstrategie und auch ein relevantes Thema wissenschaftlicher Forschung. CSR gilt in der Wirtschaft als wichtiger Erfolgsfaktor, der auch zukünftig ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft bleiben wird. Im deutschen Profifußball gewinnt CSR immer mehr an Bedeutung und rückt in den Fokus eines nachhaltigen Managements. Aufgrund der steigenden Kommerzialisierung und Professionalisierung in der deutschen Bundesliga wachsen auch die Erwartungen und Forderungen verschiedener Stakeholder an Profifußballvereine. Für die Implementierung eines erfolgreichen CSR-Managements ist ein Dialog mit den internen Stakeholdern eines Vereins essenziell. Die Herausforderung der Vereine besteht darin, den Ansprüchen und Bedürfnissen der jeweiligen Stakeholder gerecht zu werden und dabei nicht ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Dieser Beitrag erläutert mithilfe qualitativer Einzelinterviews die Wahrnehmung, das Verständnis sowie die Wünsche interner Stakeholder eines deutschen Profifußballvereins. Die gewonnenen Erkenntnisse verdeutlichen den Bedarf eines klaren CSR-Konzepts mit definierten Leitlinien sowie Themenfeldern, die mit den eigenen Vereinswerten übereinstimmen. Für die Entwicklung von derartigen Leitlinien und Themenfeldern ist sowohl ein nachhaltiger Dialog mit allen Akteuren nötig, als auch die Einbindung der internen Stakeholder in diesen Nachhaltigkeitsmanagementprozess.
Katharina Friedrichs, Djoana Omar

Orientierungsrahmen zur ökologischen Nachhaltigkeit für Sportvereine am Beispiel von Fußballbundesligisten

Die Bedeutung des Umweltschutzes in unserer Gesellschaft wird größer, die Diskussion hinsichtlich der Übernahme von Verantwortung und des ökologischen Engagements gilt auch für Vereine und Organisationen. Dabei nehmen die Vereine im deutschen Profifußball durch ihre Wirtschaftskraft und gesellschaftlich-mediale Bedeutung eine besondere Stellung ein. Im vorliegenden Beitrag wird beschrieben, wie Sportvereine (am Beispiel Profifußballclubs) inhaltlich die Schwerpunkte beim Thema Nachhaltigkeit legen können. Zudem wird analysiert, hinsichtlich welcher Kriterien eine Analyse, Bewertung und ein Vergleich von nachhaltigen Projekten erfolgen kann. In diesem Zusammenhang soll der Beitrag auch aufzeigen, welchen groben Orientierungsrahmen Sportvereine auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Organisation nutzen können.
Torsten Weber

CSR-Manager/in (IHK) – Weiterbildung für Verantwortungschampions

Wie kann man Nachhaltigkeitsmanagement im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR) „lernen“, wie zielgerichtete Strategien für eine nachhaltige Organisationsentwicklung konzipieren? In den Vereinen der Fußball-Bundesliga gibt es auffällig viele Mitarbeiter, die in einem mit CSR oder Gesellschaftliche Verantwortung überschriebenen Aufgabenfeld tätig sind. Kaum jemand von ihnen besitzt allerdings eine spezifische Ausbildung dazu. In den Zertifikatslehrgängen CSR-Manager (IHK) und CSR-Manager (IHK) Fußballmanagement der IHK Nürnberg haben in den letzten Jahren zwei Drittel der Clubs der Ersten und Zweiten Bundesliga CSR-Konzepte entwickelt und Mitarbeiter mit praktischen Handlungskompetenzen weitergebildet. Der Beitrag beschreibt den Hintergrund der Entstehung, Konzept und Inhalte und Erkenntnisse aus den Kursen.
Jochen Raschke

Fußball – das Tor zur Bildung und Integration

Fußball spielt in der heutigen Gesellschaft auch gesellschaftspolitisch eine wichtige Rolle. In den letzten Jahren hat sich deutlich gezeigt, wie Fußball z. B. bei der Integration, Antidiskriminierung und Bildung positive Akzente setzen kann und bereits setzt. Viele Bundesligavereine sehen sich bei diesen gesellschaftlichen Themenbereichen auch zunehmend in der Verantwortung. Am Beispiel des Projekts Fußball trifft Kultur, das in Kooperation mit Fußballvereinen durchgeführt wird, wird dargestellt, wie Fußball als Motivation und Mittel zur Vermittlung von Kompetenzen eingesetzt werden kann. Damit ermöglicht es Kindern mit Förderbedarf, oft mit Migrations- oder Fluchthintergrund, mit Spaß zu lernen und am gesellschaftlichen Leben selbstbewusst teilzunehmen – und damit u. a. auch die Integration erleichtert.
Karin Plötz
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