Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Buch gibt Unternehmen ein Rahmenwerk zur Etablierung eines Chief Digital Officers (CDO) an die Hand. Self-Checks und Vorschläge helfen, die ideale Positionierung des CDOs in der Unternehmenshierarchie zu bestimmen. Eine Roadmap für die ersten 100 Tage als CDO sowie Interviews mit aktuellen Digitalisierungsverantwortlichen runden den Blick auf den Arbeitsalltag eines CDOs ab. Erstmalig fasst das Buch damit den Themenkomplex CDO als die neue Rolle in den Führungsetagen deutscher Unternehmen zusammen. Daneben stellt es aktuell intensiv diskutierte Themen wie disruptive Innovation, Digitalisierungsstrategie, Digitale Transformation und Digital Leadership vor.
Der Autor beantwortet alle wichtigen Fragen rund um den CDO: Wo kommt seine Notwendigkeit so plötzlich her? Was für ein Manager-Typ verbirgt sich hinter der Rolle? Welche Positionen kommen für ihn in Frage? Wie sollte er am besten ins Unternehmen starten? Welchen Herausforderungen muss er sich im Tagesgeschäft stellen?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Das D für Digital in CDO

Im ersten Kapitel wird der Frage nachgegangen, warum Digitalisierung gerade jetzt auf die Unternehmenswelt zukommt. Kurz werden Gefahren und Chancen der Digitalen Revolution aus volkswirtschaftlicher Sicht erläutert. Des Weiteren wird untersucht, wie sich die Digitale Revolution anhand eines Digitalisierungs-Tsunamis auf unterschiedliche Branchen auswirkt. Dem nachfolgend werden Unternehmen drei Indikatoren als Frühwarnsystem an die Hand gegeben.
Danach widmet sich die Abhandlung dem genauen Ablauf der Digitalisierung im Unternehmen und legt einen Schwerpunkt auf die dort stattfindende Transformation. Es folgen Grundlagen für die Etablierung einer Digitalisierungsstrategie als einer vielversprechenden Möglichkeit den Herausforderungen der Digitalisierung die Stirn bieten zu können.
Abgeschlossen wird das erste Kapitel mit einem Self-Check, der der Unternehmensleitung helfen soll herauszufinden, wie weit das eigene Unternehmen bereits mit Digital in Berührung gekommen ist und ob sich daraus die Notwendigkeit der Etablierung eines CDOs ableiten lässt.
Friedrich von Boeselager

2. Das O für Officer in CDO

Was macht einen Chief Digital Officer aus? Was grenzt ihn von anderen Rollen im Unternehmen ab? Wie sieht sein Einfluss auf die Gesamtorganisation aus? Was genau sind seine Aufgaben? Was wird von ihm erwartet? Wie und woran können seine Ergebnisse gemessen werden? Was tut ihm „weh“?
Die Beantwortung dieser Fragen steht im Zentrum des zweiten Kapitels und stellt den ersten Schwerpunkt des Buches dar.
Es gilt also zunächst die neue Rolle zu definieren und gegen andere bereits vorhandene Rollen abzugrenzen. Da das Schaffen einer neuen Rolle zwangsläufig Veränderungen im Unternehmen mit sich bringt, muss auch die Konkurrenzsituation des CDOs näher betrachtet werden. Außerdem werden gängige Arbeitspakete und abzuliefernde Ergebnisse des CDOs genauer unter die Lupe genommen sowie eine daraus folgende mögliche KPI-Steuerung vorgeschlagen.
Der ausführliche Self-Check des zweiten Kapitels nimmt die Annahme vorweg, dass eine CDO-Rolle im Unternehmen entstehen soll, und nimmt das Empowerment der Unternehmensleitung für die einzuführende Rolle intensiv ins Visier.
Friedrich von Boeselager

3. Das C für Chief in CDO

Ausgehend von der Vorstellung der Verantwortlichkeit für Digital in DAX- und MDAX-Unternehmen wird im dritten Kapitel die Positionierung des Chief Digital Officers in der Unternehmensorganisation entwickelt. Dafür werden zunächst die überhaupt in Betracht kommenden Level vorgestellt. Für eine genauere Einordnung der CDO-Position in der Unternehmenshierarchie als Chief, Manager oder Spezialist gilt es die Frage zu beantworten, welchen Einfluss die Digitalisierung im Ganzen auf das Unternehmen hat.
Welche Konsequenz sich daraus für die Aufbau- bzw. Ablauforganisation ergibt, wird im Anschluss untersucht. Genauso wie die vier Möglichkeiten zur konkreten Steuerung von Digital im Unternehmen.
Ist eine Lösung für die Positionierung gefunden, stellt sich die Frage nach dem Berichtsweg des CDOs. Die Antwort darauf hat dann wiederum Einfluss auf die Auswahl des genauen CDO-Typen und damit natürlich auch auf seine Stellenbeschreibung.
Als Letztes werden dann noch vier Varianten eines Digital Labs vorgestellt.
Der Self-Check lädt zum Vertiefen und Anwenden der im dritten Kapitel beschriebenen Arbeitsschritte zur Entwicklung der richtigen Positionierung des CDOs ein.
Friedrich von Boeselager

4. Roadmap für die ersten 100 Tage als CDO

Schon bevor es für den angehenden Chief Digital Officer losgeht, muss er sich gut vorbereiten. Möglichst früh sollte er in der Lage sein, eventuell auf ihn zukommende Probleme zu identifizieren. Für die ersten 100 Tage (der Übersichtlichkeit wegen werden diese in 15 Kalenderwochen eingeteilt) als CDO gilt es sofort eine klare Strategie zu verfolgen.
Der hier vorgestellte Vorschlag einer Roadmap teilt sich in drei Phasen ein, die jeweils fünf Wochen lang sind. In der Analysephase muss der CDO alles dafür tun, um sich eine gute allgemeine Ausgangsbasis zu erarbeiten und sich schnell einen Überblick über das digitale Leistungsvermögen des Unternehmens und der in Frage kommenden Projekte zu verschaffen. Die dann folgende Phase beschäftigt sich im Kern mit der Bildung von Hypothesen für die Digital Vision und dem Aufsetzen eines Kommunikationsplanes. Danach kommt es bei der nächsten Phase auf die Umsetzung der Digital Vision in eine Digital Roadmap an, die die Richtung für die kommenden Monate aufzeigt.
Friedrich von Boeselager

5. Interviews mit aktuellen CDOs

Nun kommen aktuelle Digitalisierungsverantwortliche im deutschsprachigen Raum zu Wort. Durch die Interviews gewähren sie tiefe Einblicke, welchen Herausforderungen und Problemen sich CDOs im Alltag stellen müssen. Auch ihr persönlicher Werdegang zum CDO wird beleuchtet.
Mit dieser praktischen Veranschaulichung bildet das fünfte Kapitel den zweiten Schwerpunkt des Buches.
Der immer gleiche Aufbau der Interviews ermöglicht es, einfach zwischen den einzelnen Interviews hin- und herzuspringen. So können inhaltlich vergleichbare Stellen schneller aufgefunden werden.
Friedrich von Boeselager

6. Fazit

Das sechste Kapitel startet mit einer Zusammenfassung. Ein Management Summary und der Ausblick auf die zukünftige Stellung des CDOs runden die Betrachtung ab. Danach folgen persönliche Eindrücke aus dem Silicon Valley, bevor Empfehlungen – insbesondere für CEOs – ausgesprochen werden und das Fazit mit einem abschließenden Appell endet.
Friedrich von Boeselager

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Best Practices für die Mitarbeiter-Partizipation in der Produktentwicklung

Unternehmen haben das Innovationspotenzial der eigenen Mitarbeiter auch außerhalb der F&E-Abteilung erkannt. Viele Initiativen zur Partizipation scheitern in der Praxis jedoch häufig. Lesen Sie hier  - basierend auf einer qualitativ-explorativen Expertenstudie - mehr über die wesentlichen Problemfelder der mitarbeiterzentrierten Produktentwicklung und profitieren Sie von konkreten Handlungsempfehlungen aus der Praxis.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise