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Über dieses Buch

Dieses Werk ist eine umfassende und praxisrelevante Darstellung zur Farb- und Formpsychologie.

Mit einer klaren Sprache und über 100 farbigen Abbildungen wird Ihnen die komplexe Thematik auf eine wissenschaftliche und anregende Art veranschaulicht.

Über eine allgemeine Einführung in die Grundlagen des visuellen Systems hinaus werden Sie ebenfalls spezielles Wissen zu Assoziationen, Wirkungen und Anwendungen bestimmter Farben und Formen erwerben. Speziellen Wert legt der Autor dabei auf deren Einsatz im Game Design.

Es wird zudem erstmals eine neue Farbstudie präsentiert, die zeigt, dass die Assoziationen zu Farben sich in einem in sich logischen dreidimensionalen System anordnen lassen. Die daraus gezogenen überraschenden Erkenntnisse liefern mögliche Antworten auf fundamentale Fragen der Philosophie.

Das Buch ist daher nicht nur ein Muss für Wahrnehmungspsychologen und Designer, sondern eine Bereicherung für alle an dieser Thematik Interessierten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Physik von Licht und Farbe

In diesem Kapitel werden die Grundlagen der physikalischen Natur des Lichtes vermittelt. Diese sind wichtig, um einige Aspekte der Farbpsychologie zu verstehen.
So wird auf den Welle-Teilchen-Dualismus eingegangen, die Tatsache, dass Licht sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter hat. Licht wird zudem als Teil des elektromagnetischen Spektrums behandelt.
Bestimmte Wellenlängen des Lichts haben unterschiedliche Eigenschaften. So hat kurzwelliges Licht einen größeren Streuungs- und Brechungsindex als langwelliges, was zu vielen Farbeffekten führt, die im Alltag beobachtbar sind. Diese Phänomene werden anschaulich erklärt. So wird beispielsweise verständlich, warum der unbewölkte Himmel blau, die Mittagssonne gelb und die Abendsonne rot ist. Auch wird aufgezeigt, dass die Funktionen von Rot als Signalfarbe und Blau als Hintergrundfarbe physikalisch erklärbar sind. Physikalisch bedingte Farbtäuschungen, wie die chromatische Aberration, werden ebenfalls erörtert.
Tobias C. Breiner

Kapitel 2. Physiologie des Auges

Dieses Kapitel behandelt die Grundlagen des visuellen Systems des Menschen. Dies ist für das Verständnis der Farbpsychologie wichtig.
Es wird auf die anatomische Beschaffenheit des Augapfels, die Verteilung und die Funktionsweise der Sehrezeptoren, genetische Variationen derselben, Farbfehlsichtigkeiten sowie die neuronale Verschaltung in der Retina eingegangen.
Der besondere Aufbau der Netzhaut erklärt viele optische Täuschungen, die übersichtlich dargestellt werden.
Tobias C. Breiner

Kapitel 3. Farbtheorien

Es gab in der Geschichte viele Farbtheorien. Doch letzten Endes werden nur drei Farbtheorien auch heute noch in Technik und Wissenschaft verwendet. Diese sind die Dreifarbentheorie, die Opponentenfarbtheorie und die Kries-Zonentheorie, welche die Dreifarbentheorie und die Opponentenfarbtheorie miteinander kombiniert. Sie werden in den folgenden Unterabschnitten mitsamt ihrem kontroversen wissenschaftlichen Diskurs behandelt.
Tobias C. Breiner

Kapitel 4. Farbsysteme

Farbsysteme ordnen Farbwerte räumlich an. Jeder dieser räumlichen Ordnungen eignet sich mehr oder weniger für einen bestimmten Zweck. Somit ist es wichtig, dass für ein bestimmtes Vorhaben das jeweils geeignetste Farbsystem verwendet wird.
Zunächst wird auf die Entwicklung historischer Farbsysteme von der Antike bis zur Neuzeit eingegangen. Dies beinhaltet unter anderem auch Farbsysteme von Aristoteles, Lambert, Goethe oder Runge.
Danach werden auch rezente Farbsysteme übersichtlich erklärt, wie HSL, HSV, HSB, HSI, RGB, RGBA; CMY, CMYK, YUV, YIQ, YCC; YDbDr, VPbPr, YCbCr, Y’CbCr, RAL, HKS, PMS, CIE RGB, CIE XYZ, CIE xyz, CIE Yxy, CIE xy, CIE LAB, CIE HLC, ODK, NCS und MCS.
Am Schluss dieses Kapitels wird erstmals auch ein neues Farbsystem präsentiert, welches für psychologische Studien besonders geeignet ist.
Tobias C. Breiner

Kapitel 5. Farbwirkungen

In der Farbpsychologie gibt es eine Vielzahl von Studien. Diese werden in diesem Kapitel übersichtlich präsentiert und miteinander verglichen. Einige Studien werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sie zeigen, dass Farben einen massiven Einfluss auf das menschliche Verhalten ausüben. So entscheidet beispielsweise die Farbe der Trikots maßgeblich über Sieg oder Niederlage im Sport, die Farbgebung eines virtuellen Helden beeinflusst Gamer in ihren Spielentscheidungen und die Farbgebung von Texten beeinflusst die Wiedererkennung von Marken und Wissensinhalten.
Tobias C. Breiner

Kapitel 6. Farbassoziationen

Assoziationen zu Farben begleiten den Menschen seit der Urzeit. Sie finden sich letzten Endes schon in den Felsmalereien von Lascaux, indem mit rotfarbigen Blut- und Ockerpigmenten versucht wurde, die gemalten Tiere lebendig wirken zu lassen. Auch in der Antike und im Mittelalter spielten Farbassoziationen in Magie, Mystik und Spiritualität eine Rolle.
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Assoziationsforschungen im Hinblick auf verschiedene Farben und listet übersichtlich die Gefühle auf, die bestimmte Farben auslösen können.
Im letzten Abschnitt wird erstmals eine neue Assoziationsstudie vorgestellt, welche zeigt, dass die Assoziationen zu bestimmten Farben eine dreidimensionale Anordnung bilden. Diese besitzt eine in sich logische Struktur, aus der sich sogar Antworten auf tiefgreifende philosophische Fragestellungen herleiten lassen.
Tobias C. Breiner

Kapitel 7. Augenbewegungen

Aufgrund der unterschiedlichen Rezeptordichten der Netzhaut werden Details eines Bildes nur in der Fovea centralis gut erkannt. Dieser Bereich des schärfsten Sehens ist allerdings zu klein, um eine komplexere Form in ihrer Ganzheit zu erfassen. Beim Betrachten eines Objektes springt der Blick daher von einem Teil des Objektbildes zum nächsten und bleibt zwischen den Sprüngen ruhen, um es zu analysieren. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit diesen sprunghaften Bewegungen des Auges, den sogenannten Sakkaden, zusammen mit den weiteren physiologischen Vorgängen, die zum Erkennen einer Kontur führen.
Die Sakkaden sind für einige Fallstricke bei der Wahrnehmung verantwortlich. So werden bestimmte Bildteile oft übersehen. Sie können aber auch in Kunst und Gestaltung ausgenutzt werden, z.B. bei den unmöglichen Körpern.
Tobias C. Breiner

Kapitel 8. Visuelle Verarbeitung im Gehirn

Dieses Kapitel behandelt die Farb- und Formwahrnehmung im Gehirn. So werden insbesondere die Vorgänge in der Sehrinde, dem Visuellen Cortex, erklärt. Diese sind u.a. für die Wahrnehmung von Orientierungen und Konturen wichtig.
Die sogenannten Orientierungssäulen in der Sehrinde sind für eine Reihe von optischen Täuschungen verantwortlich, denen sich das Kapitel ebenfalls widmet.
Tobias C. Breiner

Kapitel 9. Gestaltpsychologie

Die Formpsychologie ist weniger akademisch exploriert als die Farbpsychologie. Es gibt zwar etliche Gestaltungsregeln, welche im Design angewandt werden, diese sind aber weitgehend nicht durch empirische Studien abgesichert. Vielmehr entstanden sie intuitiv durch Designer, die ihre Assoziationen und Erfahrungen formulierten. Diese Gestaltungsregeln finden sich insbesondere in der Gestaltpsychologie, die mit der Formerkennung eng verflochten ist. In diesem Kapitel werden ihre wichtigsten Aspekte behandelt.
Tobias C. Breiner

Kapitel 10. Goldene Proportionen

Es existiert eine Reihe von Proportionen, die auf einer gemeinsamen Mathematik rund um die Fibonaccizahlen und der irrationalen Zahl Phi beruhen. Die bekanntesten darunter sind der Goldene Winkel und der Goldene Schnitt.
Manche Skeptiker erachten sie als unwichtig und vernachlässigbar. Andere vermuten esoterischen Hokuspokus dahinter. Für manche Wissenschaftler stellen die Proportionen dagegen einen wichtigen Schlüssel für das Verständnis des Universums dar.
Dieses Kapitel stellt die diesbezüglichen Studien gegenüber, die sich von ihren Ergebnissen zu widersprechen scheinen. Es wird versucht, Licht in die emotional geführte und kontroverse Diskussion zu bringen.
Tobias C. Breiner

Backmatter

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