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Über dieses Buch

Die komplexe Nutzfahrzeugtechnik anschaulich darzustellen ist Ziel dieses Werkes, das aus 9 einzelnen, in sich abgeschlossenen Beiträgen besteht. Kompakt und gut verständlich bietet es den Überblick heutiger Technik im Nutzfahrzeug. Ausgehend von den grundlegenden Anforderungen des Kunden werden die konzeptionsbestimmenden Charakteristika und Systeme in geschlossenen Beiträgen fundiert dargestellt. Dieser Band Getriebe und Antriebsstrangauslegung erläutert zunächst, wie Fahrwiderstand und Motorcharakteristik zur Auslegung des Getriebes und der Übersetzungen führt. Das Getriebe mit seinen Baugruppen wird detailliert vorgestellt, so dass ein gutes Verständnis für Ausbildung und Praxis geschaffen wird. Weitere Bauteile des Antriebsstrangs wie Gelenkwelle, Kupplung und Retarder werden behandelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Vorwort

Zusammenfassung
Das vorliegende Heft behandelt das Getriebe und die Auslegung von Getriebe und Übersetzungen im Antriebsstrang. Der Fokus des Textes liegt darauf, die in Europa üblichen technischen Lösungen zum Zeitpunkt des Drucks gut verständlich darzustellen. Die lernenden Leser (Studierende, Techniker) werden in diesem Text einen guten Einstieg finden und mögen sich durch dieses Heft angesprochen fühlen, die Nutzfahrzeugtechnik als spannendes Betätigungsfeld zu entdecken. Ich bin darüber hinaus überzeugt, dass das vorliegende Heft auch dem Technikfachmann aus benachbarten Disziplinen von Mehrwert sein wird, der über den Tellerrand schauen möchte und einen kompakten und gut verständlichen Abriss sucht.
Das wichtigste Ziel dieses Textes ist es, dem Leser die Faszination der Lastwagentechnik nahezubringen und beim Lesen Freude zubereiten.
Michael Hilgers

2. Getriebe und Antriebsstrangauslegung

Zusammenfassung
Getriebe, Kupplung und Gelenkwelle haben die Aufgabe, die mechanische Bewegung des Motors zur Achse und zu den Rädern zu bringen. Darüber hinaus erfüllen diese Bauteile weitere Funktionen, die unverzichtbar sind. Die Bewegung des Motors muss gewandelt werden: Die momentane Drehzahl des Verbrennungsmotors entspricht in der Regel nicht der am Rad gewünschten Drehzahl.
Das Getriebe wandelt Drehmoment und Drehzahl.
Die geeignete Übersetzung des Getriebes und der Achse wird bei der Auslegung des Antriebsstrangs festgelegt.
Michael Hilgers

3. Getriebe

Zusammenfassung
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Getriebearten im Fahrzeugbau. Das Drehmoment kann hydraulisch gewandelt werden oder mechanisch.
Im Nutzfahrzeug werden Zahnradgetriebe verwendet.
Schwere Nfz werden mit Gruppengetriebe ausgerüstet, das aus Hauptgetriebe, Splitgetriebe und Range besteht.
Michael Hilgers

4. Kupplung

Zusammenfassung
Die Kupplung hat die Aufgabe, den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe (mit den sich ans Getriebe anschließenden Triebstrangelementen) zu unterbrechen. Diese Abkoppelbarkeit des Motors ist erforderlich, um den Motor starten zu können, um im Getriebe Gänge wechseln zu können und um das Fahrzeug wieder anhalten zu können. Des weiteren dämpft die Kupplung die Drehungleichförmigkeit des Motors ab.
Michael Hilgers

5. Gelenkwelle(n)

Zusammenfassung
Die Funktion der Gelenkwelle besteht aus der Übertragung von Drehmoment zwischen Getriebe, Verteilergetriebe und Antriebsachsen. Die Gelenkwelle erlaubt es zwei nicht miteinander fluchtende Drehachsen zu verbinden. Da sich Getriebe und Achsen beim Einfedervorgang relativ zueinander bewegen, muss die Gelenkwelle in der Lage sein, diese Relativbewegung auszugleichen. Die Relativbewegung kann sowohl die Orientierung der Aggregate zueinander, als auch den Abstand der Aggregate verändern. Je nach geometrischen Gegebenheiten muss die Gelenkwelle daher einen Winkelausgleich und einen Längenausgleich herbeiführen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, besteht die Gelenkwelle neben dem eigentlichen Wellenrohr aus Gelenken – in der Regel Kreuz- oder Kardangelenken – und gegebenenfalls einem Längenausgleich. Am Ende der Gelenkwelle erlauben es Flansche, die Gelenkwelle an die Ausgangs- oder Eingangswelle der jeweiligen Aggregate anzuschließen.
Michael Hilgers

6. Retarder

Zusammenfassung
Retarder sind verschleißfreie Bremsen, die neben der normalen Radbremse und der Motorbremse im Fahrzeug eingebaut sein können. Die Bremswirkung des Retarders hängt von der Rotationsgeschwindigkeit des Bauteils ab, das gebremst werden soll: um so schneller dieses rotiert, desto größer ist die Bremswirkung.
Michael Hilgers

Backmatter

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