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Innovative Produkte und Dienstleistungen in der Mobilität

Technische und betriebswirtschaftliche Aspekte

  • 2017
  • Buch

Über dieses Buch

Beim 8. Wissenschaftsforum Mobilität an der Universität Duisburg-Essen wurde im Juni 2016 darüber diskutiert, wie innovative Mobilitätsprodukte und -dienstleistungen ausgestaltet sein können, um eine individuelle und integrierte Kundenansprache sicherzustellen. Der Tagungsband präsentiert Lösungsansätze, die an den Schnittstellen der betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Forschung entstanden sind. Neben vernetzten Informationsangeboten, intermodalen Verkehrskonzepten und innovativen Fahrerassistenzsystemen können fortschrittliche Car-Sharing-Modelle und ergänzende digitale Leistungsangebote den Wert von Mobilitätslösungen steigern.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Chapter 1. Innovative Produkte und Dienstleistungen in der Mobilität - technische und betriebswirtschaftliche Aspekte – Einordnung

    H. Proff, T. M. Fojcik
    Zusammenfassung
    Der vorliegende Band zu technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten innovativer Produkte und Dienstleistungen in der Mobilität ist der sechste Tagungsband zum Wissenschaftsforum Mobilität in Duisburg. Er greift die Themen Kundenlösungen und mobile Kommunikation auf, die schon auf dem 3. Wissenschaftsforum 2011 angesprochen wurden und knüpft an den Diskussionen über einen Entwicklungssprung durch Innovationen in der Mobilität und Entscheidungen zur Realisierung dieses Entwicklungssprungs auf dem 5 und 6. Wissenschaftsforum Mobilität 2013 und 2014 an.
  3. Automotive Management and Kurzfassung

    1. Frontmatter

    2. Chapter 2. Mobilitätsverhalten der Generation Young

      Eine empirische Untersuchung möglicher Verzögerungs- und Segmenteffekte beim Fahrzeugkauf junger Menschen in Deutschland N. Schleiffer, T. M. Fojcik, L. Kurowicki, H. Proff
      Zusammenfassung
      Das Mobilitätsverhalten junger Menschen hat sich in den letzten Jahren verändert, in der der PKW‐Nutzung und in der Nutzung eines motorisierten Individualverkehrs [17]. Diese Veränderungen lassen vermuten, dass immer weniger junge Menschen ein Auto kaufen. Mögliche Gründe hierfür sind steigende Kosten eines Automobils, Stau und Parkplatzmangel, neue Mobilitätsalternativen wie Carsharing und neue Statussymbole wie beispielsweise das Smartphone [17].
    3. Chapter 3. Technologiestrategien etablierter und neuer Akteure in der Phase des diskontinuierlichen technologischen Wandels in der Automobilindustrie

      M. Stephan, M. Mooser
      Zusammenfassung
      Bereits vor über hundert Jahren befand sich die Automobilindustrie in einer Phase der technologischen Diskontinuität. Zu Beginn der Industrieentwicklung stand die Frage des ‚Dominanten Designs‘ in der Antriebstechnologie im Mittelpunkt. Die ablehnende Einschätzung der Elektromobilität aufgrund zu schwerer Batterien und dem Mangel an Stromquellen würde T. Edison aus heutiger Sicht bestimmt revidieren.
    4. Chapter 4. Die Beschaffung ist tot – es lebe die Beschaffung

      Implikationen aktueller Technologie- und Managementtrends für die Zukunft der Beschaffung in der Automobilindustrie T. Albert, J. Wehinger, J. Fraterman
      Zusammenfassung
      Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung künden von tiefgreifenden Umbrüchen in den Prozessen der Automobilindustrie. Dies betrifft unmittelbar die Logistik und verwandte Gebieten wie dem Einkauf. Große OEMs wie die Volkswagen AG müssen Reaktionen hierauf frühzeitig einleiten, da sie aufgrund hoher Resilienz relativ lange Zeit für eine Umstellung der Prozesse und Strukturen im Unternehmen benötigen.
      Diese Arbeit beleuchtet mögliche zukünftige Entwicklungen der Prozesse und Strukturen des automobilen Einkaufs bis ins Jahr 2025. Dazu werden komprimiert die Ergebnisse und strategischen Implikationen einer Analyse vorgestellt, die derzeit mithilfe der Szenariotechnik nach Gausemeier (1996) für die Konzernbeschaffung der Volkswagen AG durchgeführt wird. Die Szenariotechnik erlaubt eine Betrachtung der zukünftigen Entwicklung und Wechselwirkung von insgesamt 15 Faktoren aus dem sozialen, technischen, ökonomischen, ökologischen und politischen Umfeld, die die Tätigkeit der Beschaffung maßgeblich beeinflussen. So werden z.B. verschiedene Entwicklungen bei der Digitalisierung, Leistungsfähigkeit der Logistik, Akzeptanz der Möglichkeiten künstlicher Intelligenz oder dem Umgang mit Zins‐ und Wechselkursschwankungen berücksichtigt. Das Ergebnis sind mehrere alternative, in sich konsistente Zukunftsszenarien. Darunter sind einerseits solche Szenarien mit einer nur geringen Änderung gegenüber aktuellen Gepflogenheiten. Andererseits erscheinen auch Szenarien äußerst plausibel, in denen eine Beschaffungsabteilung im heutigen Sinne nicht länger notwendig ist.
      Die Arbeit schließt mit Überlegungen zu einer robusten Strategie, die sich für das Management der Beschaffung für alle der beschriebenen Szenarien mit ihren unterschiedlichen Management‐ und Logistikkonzepten gleichermaßen eignet.
    5. Chapter 5. Fahrzeug oder Dienstleistung: Worauf es bei der Gewinnung von E-Carsharing-Kunden ankommt

      C. Weiß, D. Woisetschläger, T. Schäfers
      Zusammenfassung
      Ziel der Bundesregierung ist es bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen [9]. Zum 1. Januar 2016 sind es laut Kraftfahrt‐Bundesamt [25] 25.502 Elektrofahrzeuge (2,6% der Zielsetzung), was die Lücke zwischen Realität und Zielsetzung offenbart. So kommt die Nationale Plattform Elektromobilität schon 2014 [30] in ihrem Fortschrittsbericht 2014 – Bilanz der Marktvorbereitung zu dem korrigierten Ergebnis, dass nunmehr 500.000 E‐Fahrzeuge bis zum Jahre 2020 als realistisch angesehen werden können und halbiert damit die Zielvorgabe.
    6. Chapter 6. Neuartige Formen der Kooperation mit dem Start-up Sektor

      Eine explorative Fallstudienanalyse etablierter Firmen in der deutschen Automobilindustrie W. Burr, J. Valentowitsch, M. Bosler
      Zusammenfassung
      Megatrends wie die Digitalisierung stellen die gesamte Automobilbranche vor große Herausforderungen und implizieren tiefgreifende Veränderungen der Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle in naher Zukunft (vgl. Sierzchula et al., 2015, S. 109). Da Richtung und Intensität der Branchenentwicklung im Einzelnen nicht prognostiziert werden können, halten sich die großen Automobilhersteller ein möglichst breites Spektrum an Handlungsoptionen offen (vgl. Buhmann, 2006, S. 104). Um den gewünschten Spielraum aufzubauen, setzen sie gezielt auf Kooperation mit anderen Unternehmen; auch mit jungen Start‐ups.
    7. Chapter 7. Das Auto als weiteres ‚device‘ in der Cloud. Big Data, Geschäftsmodelle und Kooperationen in neuen/neuartigen Ökosystemen

      D. Kortus‐Schultes
      Zusammenfassung
      Technischer Fortschritt, geänderte Kundenwünsche und neue Anbieter beflügeln die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in der Automobilbranche.
    8. Chapter 8. Anwendung und Anpassung von Projektmanagementstandards und deren Einfluss auf die Performance derivativer Produktentwicklungsprojekte

      H. Braeuchle, D. Schramm
      Zusammenfassung
      Projektbasiertes Arbeiten gewinnt heute in Unternehmen zunehmend an Bedeutung (vgl. Dvir et al. 1998, S. 915 [1]). Diese Entwicklung lässt sich gerade auch in Unternehmen der Automobilindustrie verfolgen [2]. Insbesondere im Hinblick auf den steigenden Kosten‐ und Zeitdruck bei gleichzeitig hohen Qualitätsanforderungen, ist das Projektmanagement daher gefordert den Projekterfolg sicherzustellen (vgl. Hab/Wagner 2010, S. 9,10 [3]).
    9. Chapter 9. Zweitvermarktung von Traktionsbatterien

      Erfolgsfaktor für den Durchbruch der Elektromobilität? S. Richter, M. Rehme, A. Temmler, U. Götze
      Zusammenfassung
      Die noch fehlende Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen ist eines der zentralen Hemmnisse für einen erfolgreichen Markthochlauf. Trotz umfangreicher staatlicher Fördermaßnahmen für die Forschung und den Erwerb von Elektrofahrzeugen ist eine signifikante Marktdiffusion bisher weitgehend ausgeblieben. Hohe Initialkosten und starke Wertminderungen begründen anhaltende Kostennachteile gegenüber verbrennungsmotorischen Vergleichsfahrzeugen, zumindest bei niedrigen bis durchschnittlichen Jahresfahrleistungen.
    10. Chapter 10. Vernetzte, gestaltende Produktkostenoptimierung in der Automobilindustrie

      U. Steinhorst, F. Rauleder, M. Failing
      Zusammenfassung
      Herstellkosten bilden eine der wesentlichen Stellgrößen zur langfristigen Ertragssicherung produzierender Unternehmen. Gegenstand im Folgenden sind die zugekauften Materialien, Halbzeuge und Komponenten, wobei im vorliegenden Beitrag nicht die klassischen Einflussgrößen der Beschaffung – Vergleich, Auswahl und Verhandlung – betrachtet werden, sondern der konstruktive, gestaltende Anteil der Produktentwicklung.
    11. Chapter 11. Blickpunkt Automobilzulieferer: Wirkungen der E-Mobility auf die Unternehmensführung und das Controlling der Automobilzulieferer

      Wilfried Funk
      Zusammenfassung
      Das Themenfeld der Elektromobilität wird sehr oft aus der Perspektive der Endkunden und der Automobilhersteller (OEM) analysiert. Traditionelle Automobilzulieferer stehen dabei sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis eher selten im Blickpunkt. Erkennt man jedoch, dass die Automobilzulieferer einen entscheidenden Erfolgsfaktor in der Wertschöpfungskette insbesondere im Bezugsrahmen der Elektromobilität darstellen, ergibt sich hier eine besondere Lücke.
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Titel
Innovative Produkte und Dienstleistungen in der Mobilität
Herausgegeben von
Heike Proff
Thomas Martin Fojcik
Copyright-Jahr
2017
Electronic ISBN
978-3-658-18613-5
Print ISBN
978-3-658-18612-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-18613-5

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