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Über dieses Buch

Gesetzliche Krankenkassen und private Krankenversicherer müssen sich mit ihrer Zukunftsfähigkeit befassen: Konsolidierung und Konzentration auf die zentralen Anforderungen von Gesetzgeber und Versicherten sind die Konsequenz. Ausgehend von der Patienten- bzw. Versichertenperspektive und ihren Kriterien für die Wahl der richtigen Versicherung zeigen die Beiträge dieses Sammelbandes auf, wie sich Krankenversicherungen auf die Anforderungen der Zukunft einrichten können. Dabei wird den Leistungsbewertungen und den Möglichkeiten der Gewährung zusätzlicher Leistungen über das gesetzliche Mindestmaß hinaus besonderer Raum gegeben. Als Herausgeberband ist der vorliegende Titel das erste Buch seiner Art und bietet den mitwirkenden Autoren Gelegenheit, ihre Beurteilungsansätze, Voraussetzungen, Prozesse, Anforderungen und Erwartungen einem breiteren Fachpublikum zu vermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Krankenversicherung

Frontmatter

Handlungsorientiertes Rating von Krankenversicherern aus Kundensicht

Zussamenfassung
Fast alle Unternehmen, auch Krankenversicherer,schreiben sich auf die Fahnen, kundenorientiert zu sein. Warum tun sie dies? Weil das Management daran glaubt, dass Kundenorientierung ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Wettbewerb ist.
Torben Tietz

Nachhaltigkeitsrating von Krankenversicherungen

Zussamenfassung
Von Nachhaltigkeit ist bemerkenswert oft die Rede, wenn es um die Zukunft der Krankenversicherung geht. Dabei geht es in der Regel um die Frage, wie vor dem Hintergrund der andauernden Kostensteigerungen das Gesundheitssystem so gestaltet werden kann, dass es dauerhaft finanzierbar ist und einen hohen Versorgungsstandard für die Bevölkerung gewährleistet.
Lydia Sandner, Rolf D. Häßler

Rating als Transparenzstandard in der gesetzlichen Krankenversicherung

Zussamenfassung
Der vorliegende Artikel legt dar, dass die gängige und sinnvolle Praxis von Unternehmensratings bisher für das Feld der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) noch nicht gilt.
Hans Unterhuber, Gertrud Demmler, Stefanie Reinartz, Lea Renz

Länderrankings im Gesundheitsbereich

Zussamenfassung
Bereits im Altertum gab es über die traditionelle Unterstützung im Familienverband hinaus karitative Einrichtungen, die von Erkrankten in Anspruch genommen werden konnten. Der Gedanke der gegenseitigen sozialen Unterstützung und Fürsorge fand im frühen Mittelalter seine Ausprägung in der Gründung von Hospitälern und Spitälern durch Klöster und Mönchsorden.
Walter Botermann

Welche Leistungen sind gesetzlich Krankenversicherten eigentlich wirklich wichtig? Eine Empirische Auswertung von Nutzerwünschen

Zussamenfassung
Jedes Jahr erscheinen Dutzende von Studien und Auswertungen auf Basis von Umfragen, was sich Kunden von Versicherungen eigentlich wünschen. Das immerwährende Problem dabei ist aber seit Jahren unverändert die Frage, welche der Verbraucherwünsche nun eigentlich wirklich entscheidungsrelevant sind.
Matthias Eislöffel, Thomas Adolph

Krankenkassen im regionalen Vergleich

Zussamenfassung
Das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung aus dem Jahr 2007 und andere Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten zum Ziel, den Wettbewerb im deutschen Gesundheitssystem allgemein und insbesondere unter den Krankenkassen zu intensivieren, um eine Verbesserung der medizinischen Versorgung und eine Steigerung der Effizienz zu erreichen.
Amelie Wuppermann, Sebastian Bauhoff, Andreas Filser, Manfred Antoni

Ansätze und Bedeutung von Ratings in der Krankenversicherung

Frontmatter

Verfahren, Prozesse und Methoden des Ratings in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Zussamenfassung
Deutschland verfügt über ein sehr leistungsfähiges Gesundheitssystem, das international hohe Wertschätzung genießt. Vor allem die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) leistet hierzu den entscheidenden Beitrag.
Hans-Jörg Gittler, Jörg Abel

Die Ambivalenz von Ratings und Rankings in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Zussamenfassung
Der Begriff Rating bedeutet Bewertung/Einstufung und ist aus der Finanzbranche bekannt. Dort dienen Ratings als Orientierung für Aktien- und Investment-Märkte. Rating-Agenturen beurteilen die Finanzkraft von Unternehmen, Banken und Staaten.1
Herbert Rebscher, Frank Meiners, Martin Kordt

Service im Rating

Zussamenfassung
Was ist guter Kundenservice bei gesetzlichen Krankenkassen? Der beste Service ist naturgemäß der Service, der vom Mitglied gar nicht explizit als solcher wahrgenommen wird, weil aus Kundensicht „einfach alles funktioniert“.
Claus Dethloff

Leistungsvergleiche in der GKV als Wettbewerbskriterium und Schlüssel zum Vertrieb

Zussamenfassung
In Deutschland sind mehr als 70 Millionen Menschen in einer Gesetzlichen Krankenkasse versichert,1 das sind rund 85% der Bevölkerung. Gab es früher eine klare Zuordnung zu den Primär- und Ersatzkassen, hat sich dies seit dem Jahr 1996 grundsätzlich geändert: Seitdem ist es jedem Mitglied der Gesetzlichen Krankenkasse freigestellt,2 bei welcher der allgemein geöffneten Krankenkassen bzw. der ggfls. wählbaren geschlossenen Betriebskrankenkasse es sich versichert.
Thomas Adolph

MORGEN & MORGEN Rating KV-Unternehmen – Ein Modell zur Analyse und Bewertung der Unternehmenskennzahlen von Krankenversicherungsunternehmen aus Sicht der Versicherten

Zussamenfassung
Die mangelnde Transparenz bedingt durch die Komplexität und Dynamik der Marktdaten ist es, die Ratings fordert. Für die eigentlichen Adressaten des Ratings – Verbraucher und Vermittler – schafft erst das Rating an sich weit reichende Transparenz auf dem Versicherungsmarkt.
Joachim Geiberger

FB-Rating privater Krankenversicherer

Zussamenfassung
Bei der Auswahl einer privaten Krankenvollversicherung (PKV) gab es lange Zeit keine qualitativ verlässliche Produktbewertung für Vermittler und Verbraucher. An Vergleichen mangelt es dabei jedoch nicht.
Michael Franke

Funktionen und Nutzen von Ratings in der Krankenversicherung

Frontmatter

GKV-Ratings aus Sicht der KKH Kaufmännische Krankenkasse

Entwicklung und Durchführung eines Prüfverfahrens mit Assekurata
Zussamenfassung
Mit dem 1996 eingeführten Recht auf freie Kassenwahl wurde der Weg frei für eine stärker wettbewerbsorientierte Ausrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Was folgte, war eine bislang ungekannte Dynamisierung des GKV-Marktes, abzulesen an den stetig steigenden Wechselraten der Versicherten und einem Konzentrationsprozess in der GKV selbst.
Ingo Kailuweit

Ratings in der privaten Krankenversicherung – ein Plädoyer für Unternehmensstatt Produktratings

Zussamenfassung
Ratings erlangen in der Versicherungswirtschaft eine immer größere Bedeutung. Dabei handelt es sich nicht um internationale Ratings für potenzielle Investoren, wie sie von Moodys, Fitch oder Standard & Poors erstellt werden.
Roland Weber

Gütesiegel geben Orientierung für Verbraucher

Psychologische Verarbeitung von Gütesiegeln
Zussamenfassung
Menschliches Verhalten ist von einem hochkomplexen Wahrnehmungs- und kognitiven Verarbeitungssystem gesteuert, das in vielen Bereichen von körperlicher Bewegung, über das Autofahren bis zum Einkaufen vollkommen unbewusst, schnell und automatisiert abläuft.
Oliver Gaedeke, Christoph Müller

Preis, Service oder Leistungen: Was beeinflusst besonders die Krankenkassenwahl von gesetzlich Versicherten?

Zussamenfassung
Die Fähigkeit und Bereitschaft von GKV-Versicherten, die für die eigenen Bedürfnisse richtige Krankenkasse zu wählen, ist eine entscheidende Voraussetzung für einen funktionierenden Krankenkassenwettbewerb.
Hendrik Schmitz

Verfahren, Prozesse und Methoden des Ratings von Krankenkassen

Frontmatter

Demand Management – ein strategisches Managementinstrument für Krankenkassen im Lichte steigender Bonitätsanforderungen

Zussamenfassung
Krankenkassen sind mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Der medizinischtechnische Fortschritt, der demografische Wandel und die Veränderungen der Beschäftigungsverhältnisse seien hier exemplarisch genannt.
Peter Oberender, Patrick Da-Cruz, Philipp Schwegel, Mario Pfannstiel

Performance Measurement als Methode zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Krankenkassen der GKV

Zussamenfassung
Der Terminus Leistung nimmt eine zentrale Position im Selbstverständnis unserer Gesellschaft ein. Diese versteht sich demgemäß (und dies ist im positiven wie im negativen Sinne zu verstehen) als Leistungsgesellschaft (vgl. Becker 1998, S. 1).
Thomas Lucht, Bernhard Amshoff

Rating von privaten Krankenvollund Zusatztarifen

Zussamenfassung
Bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung gibt es eine Anzahl von Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. So kommt es entscheidend auf die Leistungsfähigkeit des Tarifs an, also die Ausgestaltung des Bedingungswerks.
Joachim Geiberger

Was ist gesetzlich Versicherten wichtig? Kundenwünsche richtig messen

Zussamenfassung
Mit der Einführung der freien Kassenwahl im Jahr 1996 begann eine strukturelle Neuausrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ziel ist es, über wettbewerbliche Elemente die Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zu verbessern.
Guido W. Weber

Strategie und Management für die Krankenversicherung

Frontmatter

Früh gemacht, viel gebracht: Der gute Zeitpunkt mit Ratings

Zussamenfassung
Ein Rating ist gerade dann hilfreich, wenn man es eigentlich gar nicht machen möchte. So könnte man etwas zugespitzt unsere Erfahrung bei der Schwenninger Krankenkasse mit Ratings beschreiben.
Siegfried Gänsler, Thorsten Bröske

Ergebnisverbesserung durch Benchmarks in der GKV

Zussamenfassung
Der Leistungs- und Ergebnisdruck auf die Krankenkassen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht seit Öffnung des Wettbewerbs vor gut 20 Jahren. Durch die steigenden Beitragssätze hat er sich aktuell noch verschärft.
Karsten Neumann

Gesetzliche Krankenkassen auf dem Weg zu ( Versicherungs-)Unternehmen

Auswirkungen der Einführung der Wahlfreiheit der Versicherten auf die Organisation und das Management der gesetzlichen Krankenversicherung
Zussamenfassung
Seit Einführung der Organisationsreform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zum 1. Januar 1996 können Versicherte ihre Krankenkasse weitgehend frei wählen. Zuvor hatte ein nicht-wettbewerbliches Zuweisungssystem existiert.
Wilfried Boroch
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