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Dieses ATZ/MTZ-Fachbuch verschafft dem interessierten Leser einen aktuellen Überblick zu allen Disziplinen der Leichtbau-Technologien im Automobilbau. Im ersten Teil werden mit ausgesuchten Beispielen Werkstoffe und deren fertigungstechnische Umsetzung vorgestellt. Faserverstärkte Kunststoffe und ihre Verwendungsmöglichkeiten bilden dabei einen Schwerpunkt. Die Klebtechnik hat sich im Automobilbau längst durchgesetzt und beweist in vielen Einsatzgebieten ihre Praxistauglichkeit. So werden in diesem Band Details von Verbesserungen vorgestellt. Umfangreiche Beiträge beleuchten Konzepte für neue Anwendungen mit dem Ziel, die Fortschritte und das Weiterentwicklungspotenzial im Automobilleichtbau anschaulich zu machen.
Um im Automobilbau für den Großserien-Einsatz von CFK industrialisierte Prozesse abbilden zu können, ist der Einsatz von Presstechnologien unerlässlich. Zielsetzung ist eine minimierte Zykluszeit. Im Wesentlichen handelt es sich bei den für CFK angewendeten Presstechnologien um das vakuumunterstützte Hochdruck-RTM-Verfahren für komplexe Bauteile mit hohen Anforderungen an Geometrie und Festigkeit. Daneben wird das Nasspress-Verfahren für geometrisch einfache Bauteile mit geringen Anforderungen an Oberflächenqualität sowie für die Verarbeitung von CFK-Resten das CFK-SMC-Verfahren eingesetzt. Dieser Beitrag von Schuler gibt einen Überblick über die Anforderungen an die jeweilige Pressentechnik.
Der Schlüssel zur automatisierten Fertigung von hochbelasteten faserverstärkten Kunststoffen im RTM-Prozess liegt im reproduzierbaren Preforming von textilen Halbzeugen. Zur systematischen Planung der Preformingtechnologien und somit zur Realisierung von industriell umsetzbaren Abläufen ist die Anwendung von Technologieplanungsansätzen erforderlich.
Matthias Arnold, Holger Franz, Manfred Bobertag, Jan Glück, Massimo Cojutti, Martin Wahl, Peter Mitschang
Zusammenfassung
Neue Fertigungsverfahren wie der Resin-Transfer-Molding-Prozess, in denen kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff-Verbunde hergestellt werden können, werden auch im Automobilbau immer bedeutender. Der RTM-Prozess ist dort allerdings eine völlig neue Technologie und erfordert komplett neuartige und bisher bei den OEM unbekannte Werkzeugkonzepte. Durch steigende Stückzahlen sind vor allem die Anforderungen an die Prozessrobustheit stark gestiegen. Für die Prozessüberwachung im RTM-Werkzeug wurde ein neuer, kapazitiver Messsensor entwickelt, der die Matrixankunft sehr genau detektiert und die Anforderungen eines Serienwerkzeugs erfüllt.
Um den Einsatz von Faserverbundkunststoffen aus Kohlenstoff- oder Glasfasern (CFK/GFK) aus der Nische in die breite Anwendung voranzutreiben, müssen die Kosten in jedem Produktionsschritt deutlich gesenkt werden. Dies wird momentan zum einen durch einen erhöhten Automatisierungsgrad erreicht. Zum anderen bieten die vielen Erwärmungsprozesse während der Produktion Optimierungsmöglichkeiten im Hinblick auf ihre Energie- und Zeiteffizienz. Der Einsatz von Infrarot-Strahlung weist hier ein großes Potenzial auf.
Für das anwendungsgerechte Packaging von mikroelektronischen Komponenten in Anwendungen mit aggressiven Umgebungseinflüssen durch Kraftstoffe, Öle oder Vibration und Temperaturbelastung bedarf es des Einsatzes zuverlässiger Vergussmassen. Diesem Anspruch gerecht werden weiterentwickelte Materialien auf Basis säureanhydridvernetzender Epoxidharze.
Materialien, die in Elektromotoren oder Generatoren für Industrie- und Automobilanwendungen zum Einsatz kommen, müssen ganz besondere Eigenschaften aufweisen. Für diesen Bereich eignen sich moderne Epoxid- und Polyurethansysteme, die robuste Motordesigns erlauben und einen kosteneffizienten Einsatz ermöglichen.
Anke Büscher, Christian Schäfers, Norbert Austerhoff
Zusammenfassung
Im Karosseriebau haben Klebstoffe ihre Leistungsfähigkeit hinsichtlich der geforderten Festigkeitseigenschaften schon lange unter Beweis gestellt. Wie aber steht es mit den mechanisch-dynamischen Eigenschaften, wenn der Klebstoff zum Fügen einer Querblattfeder aus Stahl in einem Fahrwerk zum Einsatz kommt? Diese Querblattfeder soll zum einen radführende Aufgaben übernehmen und zum anderen durch seinen spezifischen Aufbau eine dämpfende Wirkung zeigen.
Christian Hopmann, Robert Bastian, Christos Karatzias, Christoph Greb, Boris Ozolin
Zusammenfassung
Wenn man Bauteile aus endlosfaserverstärkten Kunststoffen (FVK) wie CFK herstellen möchte, muss man den Prozess ganzheitlich betrachten. Anhand von lokal angepassten Multiaxialgelegen und biegeschlaffer textiler Preforms zeigt die DFG-Forschergruppe 860 aus IKV und ITA der RWTH Aachen University sowie das Fraunhofer IPT, wie Leichtbau im Automobil kostengünstiger reif für die Großserie werden kann. In Zukunft soll so eine Motorhaube aus CFK möglich werden.
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