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Über dieses Buch

Lars Hagen zeigt Anwendungsszenarien auf, wie „Connected Car“ und insbesondere Vernetzung durch Car-to-Cloud in der Softwareentwicklung sowie im Serieneinsatz für die Motorsteuerung eingesetzt werden können. Dabei legt der Autor ein Augenmerk auf Themen, die über das reine Datensammeln hinausgehen und sowohl den Up- als auch Download von Daten am Fahrzeug miteinbeziehen. Die externe Rechenleistung auf einer Cloud findet ebenso Berücksichtigung wie die limitierte Datenrate des Fahrzeugbusses und des Mobilfunks.

Der Autor:

Lars Hagen promovierte am Institut für Fahrzeugtechnik Stuttgart (IFS)der Universität Stuttgart am Lehrstuhl für Fahrzeugantriebe. Außerdem arbeitet er als Software-Funktionsentwickler im Bereich der Motorsteuerung bei einem deutschen Automobilzulieferer.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Automobilindustrie sieht sich im Produktentstehungsprozess einer immer größer werdenden Aufgabenvielfalt gegenübergestellt. Neben der stetigen Zunahme von Fahrzeugmodellen und Fahrzeugderivaten, die durch die Märkte verlangt werden, nimmt zusätzlich die Anzahl an Neu- und Weiterentwicklungen von Antriebskonzepten zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen schnell zu. Im Gleichschritt hierzu verkürzen sich die Produktlebenszyklen.
Lars Hagen

Kapitel 2. Stand der Technik

Zusammenfassung
Zur Datenübertragung zwischen Fahrzeug und Umgebung ist die Verbindung mehrerer Hardwareelemente notwendig. Dabei hat sich auf Fahrzeugseite seit Beginn der 90er Jahre der CAN-Bus insbesondere für zeitkritische Anwendungen etabliert. Hierüber tauschen verschiedene Steuergeräte, etwa das Motor- und Fahrdynamik-Steuergerät, Informationen miteinander aus.
Lars Hagen

Kapitel 3. Anwendungsfelder im Bereich der Motorsteuerung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel soll die generellen Möglichkeiten und Vorteile, die das vernetzte Fahrzeug für die Motorsteuerung bietet, während des Entwicklungsprozesses und in Serienanwendungen aufzeigen. Dafür wird zunächst anhand des V-Modells diskutiert, welche Prozessschritte durch den Einsatz der Fahrzeugvernetzung einen Nutzen haben. Der Entwicklungsprozess wird dazu in die Systementwicklung und Softwareentwicklung untergliedert.
Lars Hagen

Kapitel 4. Anwendungsbeispiel Applikation

Zusammenfassung
Mit dem vernetzten Fahrzeug ist es technisch nicht möglich, Messdaten in unbegrenzter Weise zu verschicken und zu empfangen. Dies liegt einerseits an den limitierten Datenraten des Mobilfunknetzes und des Datenbusses (siehe Kapitel 2), andererseits an der enormen Datenmenge, die an modernen Fahrzeugen generiert wird. Ein Auto im unteren Mittelklasse-Segment erzeugt mit den verbauten Sensoren 25 Gigabyte Daten pro Stunde [85].
Lars Hagen

Kapitel 5. Anwendungsbeispiel Diagnose

Zusammenfassung
Im Folgenden wird ein Konzept vorgestellt, welches die hohe Rechenleistung der Cloud durch einen modellbasierten Diagnoseansatz ausnutzt und gleichzeitig die zu übertragende Datenmenge über den Mobilfunk durch einen Algorithmus zur Parameterschätzung reduziert. Somit ist eine effektive und effiziente Fehlerdiagnose darstellbar. Vorteile sind eine genauere Lokalisierung der Fehlerursache und Fehlerschwere gegenüber heutigen Diagnoseverfahren.
Lars Hagen

Kapitel 6. Schlussfolgerung und Ausblick

Zusammenfassung
Die Vernetzung des Fahrzeugs stellt für das Motorsteuergerät sowohl im Entwicklungsprozess als auch in Serienanwendungen eine Fülle von Möglichkeiten bereit. Denn durch die Implementierung eines Datenkanals vom Fahrzeug zur Umgebung ergeben sich einerseits neue Informationsquellen zur Optimierung des Motorbetriebs. Anderseits erlaubt es dem Fahrzeug den Zugriff auf eine IT-Infrastruktur, die die Rechen- und Speicherkapazitäten des Motorsteuergeräts um ein Vielfaches übersteigt.
Lars Hagen

Backmatter

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