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Über dieses Buch

Martin Böhme untersucht, ob die rotationsbasierten Kopfverletzungskriterien BRIC und CSDM in Kombination mit Crashkonfigurationen mit geringer Überdeckung geeignet sind, das Kopfverletzungsrisiko in Realunfällen abzubilden. Die Ursachen für erhöhte CSDM-Werte und der Einfluss der Interaktion des Dummys mit dem Airbag werden ermittelt. Außerdem betrachtet er ein Vorderwagenkonzept zur Verringerung der Brustbelastung durch Anpassung der Längsträger. Dessen Potential weist Böhme in vier Fahrzeugen nach und stellt eine konstruktive Umsetzung unter den Randbedingungen eines Serienfahrzeugs vor. Die Feldrelevanz der erhöhten CSDM-Werte stellt er ebenso wie die phänomenologische Bewertung des Abrollens oder Abrutschens des Kopfes vom Airbag durch die Erkenntnisse infrage. Die Wirksamkeit des Vorderwagenkonzepts bei der Verringerung der Brustbelastung konnte er hingegen nachweisen.

​Der Autor:

Martin Böhme hat als externer Doktorand der TU Bergakademie Freiberg in der Entwicklung eines deutschen Automobilkonzerns im Bereich Frontalcrash gearbeitet. Seit 2013 ist er in der Entwicklung im Bereich Fußgängerschutz tätig.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Es gehört zur Natur des Menschen, sich fortzubewegen, und man kann davon ausgehen, dass damit seit jeher Verletzungen verbunden sind. Beim Laufen kann man umknicken, beim Reiten kann man stürzen. Heutzutage sind Fahrzeuge aller Art entscheidender Bestandteil menschlicher Fortbewegung.
Martin Böhme

Kapitel 2. Verletzungen von Fahrzeuginsassen in Frontalunfällen

Zusammenfassung
Gemäß Abbildung 1-1 ist zunächst das Feldgeschehen zu analysieren. Es muss die Frage geklärt werden, welche Verletzungen im realen Unfallgeschehen auftreten.
Martin Böhme

Kapitel 3. Crashtests und Verletzungskennwerte für Kopfverletzungen

Zusammenfassung
Für die Überprüfung der Insassensicherheit in Frontalcrashs gibt es verschiedene Crashtestkonfigurationen, welche die Belastung der häufigsten Unfälle im Feld repräsentieren sollen (Kapitel 3.1). Des Weiteren gibt es Belastungskennwerte, anhand derer man die Wahrscheinlichkeit einer Kopfverletzung in einem solchen Crashtest abschätzen kann (Kapitel 3.2). Welche Belastungskennwerte in welchem Crashtest auftreten und ob sich damit eine erhöhte Verletzungsgefahr aus dem Feldgeschehen abbilden lässt, soll in Kapitel 3.3 untersucht werden.
Martin Böhme

Kapitel 4. Maßnahmen zur Verringerung der Brustverletzungsgefahr

Zusammenfassung
Wie in Kapitel 2 vorgestellt, treten in Frontalunfällen besonders häufig Brustverletzungen auf. Sie zählen ebenso wie Kopfverletzungen zu den häufigsten tödlichen Verletzungen. Im folgenden Teil der Arbeit soll eine Möglichkeit untersucht werden, die Wahrscheinlichkeit von Brustverletzungen zu verringern.
Martin Böhme

Kapitel 5. Fazit

Zusammenfassung
Die Mobilität der Menschen in den Industrienationen stützt sich in unserer Zeit maßgeblich auf das Auto als Fortbewegungsmittel. Damit gehen leider auch Unfälle einher, die 2017 in Deutschland 29 495 schwerverletzte und 1434 getötete PKW-Insassen zur Folge hatten. Das entspricht jeweils knapp der Hälfte aller im Straßenverkehr Getöteten und Schwerverletzten (StBA 2017).
Martin Böhme

Kapitel 6. Ausblick

Zusammenfassung
In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass der Oblique Crash der NHTSA mit dem THOR-Dummy ein größeres Potenzial bietet, die Kopfverletzungen in Unfällen mit geringer Überdeckung abzubilden, als der IIHS Small Overlap mit einem Hybrid III-Dummy. Die herangezogenen NHTSA-Crashversuche sind jedoch in unterschiedlichen Instituten und in verschiedenen Variationen der Crashkonfiguration durchgeführt worden. Eine detaillierte Auswertung einer großen Anzahl von Versuchen der gleichen Konfiguration und identischer Auswertemethodik steht noch aus.
Martin Böhme

Backmatter

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