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Resilienz als relationale Prozessheuristik. Analytische Potentiale für eine Theorie des Katastrophenerinnerns

  • 2020
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

Das Konzept der Resilienz verweist zum einen auf die Frage, wie soziale Einheiten mit (vor allem disruptiven) Herausforderungen produktiv umgehen und so aus Krisen und Katastrophen sogar gestärkt hervorgehen können. Zum anderen wird es überdies gegenwärtig als soziologische Prozessheuristik diskutiert und weiterentwickelt, welche die dialektische Verknüpfung von Phänomenen der Kontinuität und Diskontinuität in den Fokus rückt. Von besonderem Interesse sind hier nichtlineare Prozesse, bei denen nicht der Befund von Kontinuität trotz Diskontinuität, sondern stattdessen von Kontinuität durch Diskontinuität (und vice versa) im Mittelpunkt steht. Damit befasst sich der Beitrag mit einer spezifischen Perspektive auf Katastrophen und Katastrophenerinnern. Da sich diese Perspektive durch eine besondere Betonung von Erinnerungsprozessen auszeichnet, scheint es entsprechend lohnend, ihre Potentiale für eine Theorie des Katastrophenerinnerns und zugleich die analytischen Einsichten einer Theorie des Katastrophenerinnerns für das Konzept der Resilienz zu eruieren. Angezielt wird damit, ein soziologisches Konzept der Resilienz weiterzuentwickeln, welches einen Beitrag zum besseren theoretischen Verständnis katastrophisch-disruptiver Phänomene und ihres Erinnerns leisten kann.
Der vorliegende Beitrag entstand im Rahmen des Projekts »Theorie der Resilienz« der DFG-Forschungsgruppe 2539 »Resilienz. Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie« und baut auf die in diesem Kontext entwickelten analytischen Konzepte und Begrifflichkeiten auf. Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen und insbesondere Martin Endreß für hilfreiche Hinweise und Anmerkungen.

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Titel
Resilienz als relationale Prozessheuristik. Analytische Potentiale für eine Theorie des Katastrophenerinnerns
Verfasst von
Benjamin Rampp
Copyright-Jahr
2020
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-28933-1_17
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