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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Teil I. Einführung

Zusammenfassung
Für viele Unternehmen sind im Zuge des seit Mitte der 80er Jahre zunehmenden Konkurrenzdrucks und der weltweiten Rezession der frühen 90er Jahre Probleme zutage getreten, die während der Wachstumsjahre verdeckt geblieben waren. Steigende Kundenanforderungen, rückläufige Nachfrage sowie zunehmender Preiswettbewerb und eine Deregulierung der angestammten Märkte fordern die Unternehmen zunehmend heraus. Der Anpassungsdruck ist enorm und das Management der betroffenen Unternehmen hat erkannt, daß mit nur marginalen Veränderungen und geringfügigen Verbesserungen die Konkurrenz nicht wieder einzuholen ist. Die Unternehmen reagierten bislang auf diese Situation mit verschiedenen Zeitmanagement-, Qualitäts- und Kostensenkungsprogrammen wie beispielsweise „Time-based Management“, „Total Quality Management“ oder „Gemeinkostenwertanalyse“. Stark zugenommen hat auch der Einsatz von Elektronischer Datenverarbeitung.1 Untersuchungen haben gezeigt, daß das Budget für Informationstechnologie in den führenden Unternehmen während der letzten drei Jahrzehnte jährlich um 15% stieg, weit mehr, als die Umsatzsteigerungen dieser Unternehmen betrugen.2 Jüngste Erhebungen belegen jedoch, daß nur ein Drittel der Befragten nachhaltig mit den Ergebnissen der durchgeführten Programme zufrieden ist und der Einsatz von EDV-Systemen sogar teilweise zu sinkender Produktivität geführt hat.3
Petra Elgass

Teil II. Konzeptioneller Bezugsrahmen

Zusammenfassung
Zur Einordnung des FLEXPLAN-Ansatzes in den Gesamtzusammenhang der Forschung über computergestützte Teamarbeit und Geschäftsprozeßplanung, wird zunächst der der Arbeit zugrundeliegende konzeptionelle Bezugsrahmen vorgestellt. Die Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens verfolgt zum einen das pragmatische Ziel, dem Leser ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zu ermöglichen und zum anderen das wissenschaftstheoretische Ziel, die dem entwickelten Ansatz zugrundeliegenden theoretischen Begriffe zu definieren.1 Er verhindert die unreflektierte Realitätsbetrachtung und steuert den Forschungsprozeß. Im Bezugsrahmen wird das Untersuchungsfeld definiert, um die für den betrachteten Problemkomplex relevanten Variablengruppen und ihre Zusammenhänge identifizieren zu können. Es werden verschiedene theoretische Perspektiven aus dem sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Bereich zusammengeführt. Da der FLEXPLANAnsatz in erster Linie einen Beitrag zur Prozeßgestaltung liefern soll, bildet die teambasierte, durch Computer unterstützte Geschäftsprozeßplanung das Untersuchungsfeld der vorliegenden Arbeit. Aufgrund seiner Vielschichtigkeit und Komplexität wurde dieses sehr allgemein beschriebene Untersuchungsfeld in dessen Mittelpunkt der Zusammenhang zwischen Business Process Reengineering und computergestützter Gruppenarbeit steht auf die Betrachtungsschwerpunkte „Geschäftsprozeßplanung“, „Methoden und Werkzeuge“ und „computergestützte Gruppenarbeit“ eingegrenzt (vgl. Abbildung 2).2
Petra Elgass

Teil III. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Im Anschluß an die Erarbeitung des theoretischen Bezugsrahmens wurde eine bezugsrahmenbasierte empirische Untersuchung1 durchgeführt, um Erkenntnisse aus der Unternehmenspraxis zu den relevanten Betrachtungsschwerpunkten „Geschäftsprozeßplanung“, „Methoden und Werkzeuge“ und „computergestützte Gruppenarbeit“ zu ermitteln. Ziel war es, eine möglichst reiche Beschreibung verschiedener in der Praxis umgesetzter Methoden zur Planung von Geschäftsprozessen, der aufgetretenen Probleme sowie des Einsatzes von Informationstechnologie zu gewinnen. Aus den erzielten Erkenntnissen wurden Thesen abgeleitet, aus denen wiederum Gestaltungsempfehlungen für die Entwicklung des FLEXPLAN-Ansatzes gewonnen werden konnten.
Petra Elgass

Teil IV. Konzeption und Prototyp

Zusammenfassung
In Teil IV „Konzeption und Prototyp“ dieser Arbeit wird die Konzeption, die dem FLEXPLAN-Ansatz zugrundeliegt und der auf der Basis der Konzeption entwickelte Prototyp beschrieben.
Petra Elgass

Teil V. Evaluierung

Zusammenfassung
Mit der Evaluierung des in Teil IV vorgestellten FLEXPLAN-Ansatzes durch Praktiker aus verschiedenen Unternehmen, werden die FLEXPLAN-Forschungsarbeiten beendet.
Petra Elgass

Teil VI. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Zunehmende Veränderungen der unternehmerischen Rahmenbedingungen sowie rascher technologischer Wandel erfordern eine verstärkte Wettbewerbs- und Kundenorientierung der Unternehmen. Um das Spannungsfeld zwischen ständig wachsender Komplexität und einer immer kürzer werdenden Reaktionszeit auf Änderungen in den Rahmenbedingungen zu beherrschen, hat sich daher in Forschung und Praxis die Auffassung durchgesetzt, daß weder die stark arbeitsteilige Organisation noch die bisherige Unterstützung durch Technologie adäquat sind, sondern vielmehr eine zunehmende Prozeßorientierung der Schlüssel zum Erfolg ist. Daher kommt der Wahl der optimalen Prozeßstrategie, die zur Steigerung der Effizienz der innerbetrieblichen Abläufe verhelfen und damit zur Lösung der aktuellen Unternehmensprobleme beitragen soll, eine bedeutende Rolle zu.
Petra Elgass

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