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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Der interne Zinssatz bei beliebigen Investitionen

Zusammenfassung
Der Wert des internen Zinssatzes, der Rendite, für die Investitions- oder Finanzplanung wird immer wieder in Frage gestellt.1 Er kann gewiß nicht die einzige Entscheidungsgrundlage, aber doch eine Entscheidungshilfe sein. Ein Teil der Bedenken resultiert daraus, daß unter bestimmten Umständen Existenz und Eindeutigkeit des internen Zinssatzes bei der auf Boulding2 zurückgehenden Definition nicht gesichert sind.
Peter Bender

Die Unternehmenssimulation PENTA

Zusammenfassung
Industrieunternehmen haben immer häufiger Umweltauflagen einzuhalten. Die Leitung solcher Unternehmen steht vor spezifischen Führungsproblemen. Zusätzlich zu den üblichen Managementaufgaben sind Entscheidungen über umweltorientierte Maßnahmen und deren Abstimmung mit der äußeren Unternehmenspolitik notwendig. Vorträge, Berichte und Planungen einzelner Maßnahmen können die unternehmensbezogenen Wirkungen umweltorientierter Führung nur unzureichend beschreiben. Auf Basis von Computerprogrammen wurde deshalb mit PENTA,1 einer Unternehmens- und Marktsimulation, ein neues Demonstrationssystem erstellt.
J. Bloech, H. Rüscher

Notwendige Management-Skills von Führungskräften für eine erfolgreiche Investitionstätigkeit in den neuen Bundesländern

Zusammenfassung
Die Diskussion um Management-Skills bzw. -Abilities ist ein Topic in unserer Zeit, seit erkannt ist, daß der entscheidende strategische Erfolgsfaktor in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und unbestritten auch in der Politik das Human Capital ist. Angesichts der einheitsbedingten ökonomischen Aufgaben in der Bundesrepublik Deutschland stellt sich die Frage, ob sich auch spezifische Skills für Manager herausfinden lassen, die notwendig erscheinen, um erfolgreich in den „neuen“ Bundesländern tätig zu sein.
Ursula Gabler

Risk-Management - Unverzichtbar zur Vermeidung von Umweltrisiken

Zusammenfassung
Risk-Management ist die unternehmerische Aufgabe, Risiken zu erkennen, vermeidbare Risiken zu verhindern und nicht ausschließbare Risiken durch geeignete Maßnahmen beherrschbar zu machen.1 Für die Risikoeinschätzung in bezug auf die Einflüsse, die die Umwelt betreffen, ergeben sich besondere Schwierigkeiten. Einerseits werden sehr häufig rechtliche Normen innerhalb kurzer Zeit neu geschaffen, verändert oder ergänzt, andererseits laufend neue technische und toxikologische Erkenntnisse gewonnen.
Volker Gasser

Umweltschutzmanagement einer international tätigen Unternehmung

Zusammenfassung
Das Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen Umwelt hat sich in der Neuzeit wegen der rapiden technologischen Entwicklung seit der industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts und wegen der immer ungünstiger werdenden Umweltverhältnisse drastisch verändert. Mittlerweile bilden die Aspekte eines internationalen Umweltschutzmanagements ein Problemfeld, das aufgrund der wachsenden ökologischen Bedürfnisse länderübergreifend Einzug in die Unternehmungen hält und halten muß. Dabei werden die Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ganz bewußt berücksichtigt, denn die These vom Zusammenhang zwischen Grundbedürfnisdeckung und Umweltbewußtsein erfährt hier wie dort immer wieder Bestätigung. Erst dort, wo zumindest die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt sind, können, sozusagen als zusätzliches Gut und Bedürfnis, die Umweltmaßnahmen greifen.1 Beispiele für diese These werden reichlich geboten, so z. B. in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), Mexiko, den Amazonas-Anrainer-Staaten und Zentral-Afrika, um nur einige wenige - aber wichtige - herauszugreifen. Gerade für Führungskräfte der Industrie ist es wichtig, das Verständnis für dieses vielschichtige Problemfeld zu schärfen, denn heutzutage gehört das sogenannte ethnische „Teller-Rand-Denken“ in die Schublade der Vergangenheit.
Jan-Udo Herlyn

F & E - Kooperationen in der Automobilindustrie

Zusammenfassung
Die sich verändernden Rahmenbedingungen, wie z. B. der schärfere Wettbewerb, die zunehmende Globalisierung etc., zwingen die Unternehmen der Automobilindustrie zu Kooperationen. Über Unternehmenskooperationen wird in der Literatur ausführlich berichtet, die allgemeinen Grundlagen dürften allgemein bekannt sein. Im folgenden wird daher die Klarheit genereller Fragen über Unternehmenskooperationen vorausgesetzt und der Schwerpunkt der Ausführungen auf den Bereich der Automobilentwicklung gelegt.
Günter Koch, F. Porsche Ag

Erfahrungskurven in der Investitionsplanung

Zusammenfassung
Im Falle sich ständig wiederholender Betriebsprozesse eines Investitionsobjektes (Anlagenkomplex, Maschine) ergibt sich im Bereich menschlicher Arbeit eine fortschreitende Übung im Umgang mit dem Investitionsobjekt und eine bessere Ausnutzung desselben. Da die Übung zur besseren Beherrschung der Arbeit führt, kann damit gerechnet werden, daß mit wachsender Zahl gleicher Arbeitsverrichtungen beispielsweise die vom Menschen beeinflußbare Arbeitszeit pro Verrichtung abnimmt; der Arbeitende lernt den immer besseren Umgang mit dem Investitionsobjekt.1 Lerneffekte können auch in einer Reduktion der eingesetzten Anzahl von Arbeitern zum Ausdruck kommen, wie dies aus asiatischen Produktionen bekannt ist. Sie zeigen sich u. a. ebenfalls in der abnehmenden Ausschußmenge, in der Reduktion der Stückkosten2 und in der Verringerung von Produktmängeln. Dem Planer sollten diese Lerneffekte stets gegenwärtig sein.
Wolfgang Lücke

Firma Plessey - Das erste „hostile takeover“ eines deutschen Großunternehmens

Zusammenfassung
Bevor näher auf das Thema „Firma Plessey - Ein ‘hostile takeover’ eines deutschen Großunternehmens“ eingegangen wird, sollen drei Dinge generell vorangestellt werden:
  • Die Siemens Aktiengesellschaft ist sich bewußt, daß man im Bereich von Mergers & Acquisitions nicht mit Waren handelt, sondern mit Unternehmen, die Menschen, Mitarbeiter und Zulieferer, also alle Aspekte eines lebendigen Unternehmens, umfassen. Wenn Siemens trotzdem „Ja“ zu Mergers & Acquisitions sagt, so deshalb, weil die Zukunftssicherung auch großer Unternehmen - oder gerade großer Unternehmen - von einer sinnvollen Mergers & Acquisitions-Politik und - Strategie abhängt.
  • Zahlreiche große Unternehmen operieren in Oligopolmärkten und müssen sich der ständig wechselnden Umwelt und den ständig steigenden Wettbewerbsproblemen stellen, d. h., sie müssen nicht nur planen, was sie selber tun, sondern sie müssen auch die möglichen oder zu erwartenden Reaktionen der Wettbewerber berücksichtigen. Es ist eine Tatsache, daß Oligopolmärkte die instabilsten aller möglichen Märkte und aller möglichen Marktformen sind.
Günther F. Moeser

Funktionales Investitions-Controlling auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen

Zusammenfassung
In dem von E. Gutenberg im marktwirtschaftlichen System charakterisierten Betriebstyp „Unternehmung“ erhält die Führung die Freiheit, die Erfüllung selbstgewählter Ziele durch individualistisches Handeln im Rahmen der Rechtsordnung anzustreben; mit der Konsequenz, das damit verbundene Risiko zu tragen.1 Zielgerichtetes Planen, Organisieren und Kontrollieren sind Voraussetzungen für die Effizienz des technisch-ökonomischen Leistungsprozesses der Unternehmung.2
Bernt R. A. Sierke

Die Gründung der RWE Entsorgung AG

Zusammenfassung
In den 70er Jahren standen, ausgelöst durch die Ölpreiskrisen, die Probleme der Versorgung mit Energie und Rohstoffen im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion. Inzwischen hat sich das Thema „Umwelt und Entsorgung“ sehr stark in den Vordergrund geschoben. Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland versteht heute unter Lebensqualität nicht mehr allein die Versorgung mit materiellen Gütern, sondern verlangt Umweltschutz und die Schonung der natürlichen Ressourcen - oder kurz: die Erhaltung des Lebensraums Erde. Dieser Wandel der Werte und Überzeugungen im individuellen Denken und somit auch in der Gesellschaft hat unbestreitbar Einfluß auf die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Unternehmen. Zwar sind die Branchen in unterschiedlichem Ausmaß von den veränderten Rahmenbedingungen betroffen, grundsätzlich wird jedoch die weitere Entwicklung des menschlichen Zusammenlebens zunehmend durch die Fähigkeit bestimmt sein, Fragen der Entsorgung zu lösen.
Günther Theisen

Möglichkeiten der Altlastensanierung am Beispiel der Wisstrans Umwelt G.m.b.H

Zusammenfassung
Bereits 1989 geht die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion zum Thema „Altlasten“ von über 48.000 möglicherweise Altlasten darstellenden Verdachtsflächen aus. Dabei handele es sich um ca. 40.500 Altablagerungen und knapp 8.000 Altstandorte.1 Parallel rechnet der Sachverständigenrat für Umwelt in seinem Sondergutachten „Altlasten“ von 1989 mit einer deutlichen Zunahme der Anzahl altlastverdächtiger Flächen auf insgesamt mehr als 70.000.2 „Nach einer Erstbewertung müßten 10 bis 20% der Altablagerungen sofort saniert werden; unter den bisher erfaßten Altstandorten soll der Anteil mit problematischen Schadstoffen deutlich höher sein.“3 Diese Zahlen beziehen sich lediglich auf die alten Bundesländer.
Rolf Vieten

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