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28.04.2022 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Online-Artikel

Audi startet Pilotprojekt zu Autoglas-Recycling

verfasst von: Sven Eisenkrämer

1 Min. Lesedauer
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Audi untersucht gemeinsam mit Partnern die Machbarkeit eines Glaskreislaufs für Fahrzeuge. Dabei soll Recycling-Glas für Autoscheiben in der Q4 e-tron-Baureihe zum Einsatz kommen.

Ein bilanziell geschlossener Materialkreislauf für beschädigtes Autoglas ist das Ziel eines Pilotprojekts von Audi. Der Ingolstädter Autobauer möchte dabei gemeinsam mit den Partnerunternehmen Reiling Glas Recycling, Saint-Gobain Glass und Saint-Gobain Sekurit untersuchen, ob aus beschädigtem Autoglas ein Wertstoff für die Serienproduktion von Fahrzeugen generiert werden kann.

Dazu wurde laut Mitteilung von Audi ein mehrstufiger Prozess aufgesetzt. Die Autoscheibe wird mittels eines innovativen Recyclingprozesses zunächst zerkleinert. Anschließend werden alle glasfremden Störstoffe wie Kleberreste aussortiert. Das so gewonnene Glasgranulat wird eingeschmolzen und zu neuem Flachglas verarbeitet. Aus diesem Flachglas entsteht dann eine neue Autoscheibe. Verläuft dieser Pilot erfolgreich, sollen die so hergestellten Scheiben perspektivisch für die Modelle der Audi Q4 e-tron Baureihe verwendet werden.

Materialien in geschlossenen Kreisläufen führen

Das Vorhaben ist Teil der Circular-Economy-Strategie von Audi. "Unser Ziel ist es, überall dort Sekundärmaterial einzusetzen, wo es technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Wir arbeiten daran, Materialien, auf die wir direkten Zugriff haben, in geschlossenen Kreisläufen zu führen", sagt Marco Philippi, Leiter Beschaffungsstrategie. "Alte Autoverglasung beispielsweise wird bislang nicht für die Produktion neuer Fahrzeugscheiben eingesetzt. Das wollen wir ändern."

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