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13.02.2017 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Innovationsplattform Startup Autobahn gewinnt neue Mitglieder

Autor:
Benjamin Auerbach

Fünf Unternehmen- darunter ZF und Porsche – haben sich dem Netzwerk Startup Autobahn angeschlossen. Die Plattform unterstützt junge Unternehmen aus den Bereichen Mobilität und Industrie 4.0.

Das Netzwerk Startup Autobahn hat neue Partnerunternehmen gewinnen können. Neben ZF und Porsche engagieren sich nun auch Hewlett Packard, BASF und Murata an der Innovationsplattform. Startup Autobahn besteht seit Mai 2016 als offene Innovations- und Kooperationsplattform für Start-ups und bestehenden Unternehmen aus den Bereichen Mobilität und Industrie 4.0. Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehören neben Daimler, der US-Partner Plug & Play Tech Center in seiner Rolle als Start-up-Accelerator und Investor, die Universität Stuttgart sowie die Forschungsfabrik Arena 2036.

Forschungsfabrik inklusive Beratung

Startup Autobahn sucht und fördert vor allem sogenannte Hard-Tech-Start-ups mit Lösungen an der Schnittstelle von Hard- und Software. Start-ups, die den Auswahlprozess erfolgreich absolvieren, erhalten drei Monate lang Beratung von Mentoren und Partnerfirmen. Während dieser Zeit stehen den Start-ups auch der Coworking Space und das Hardware Lab in der Arena 2036 zur Verfügung. Die High-Tech-Werkstatt hält millionenschwere Technik mit Werkzeugen, Produktionsmaschinen, 3-D-Druckern, Robotern und Software für den Bau von Prototypen und die Fertigung von Kleinserien bereit. Außerdem erhalten die Unternehmen Zugang zum globalen Netzwerk des Start-up-Investors Plug and Play.

"Die Partnerschaft mit Startup Autobahn ist eine wichtige Ergänzung unserer digitalen Strategie", sagt Mamatha Chamarthi, Chief Digital Officer (CDO) von ZF Friedrichshafen. "Durch diese Zusammenarbeit hat ZF einen besseren Zugang zu jungen und innovativen Unternehmen aus den Bereichen Mobilität und Industrie 4.0." Auch Porsche betrachtet die Beteiligung an Startup Autobahn in einer Presseerklärung als weiteren Schritt seiner unlängst ausgerufenen Digitaloffensive. "Digitalisierung, Elektrifizierung und Konnektivität revolutionieren den Automobilbau. Wir sehen darin eine Chance und wollen sie nutzen. Externe Impulse durch Top-Talente der internationalen Gründerszene beschleunigen unsere Fortschritte. Dafür bieten wir den Startups ein Umfeld, in dem sie ihr Potenzial voll ausschöpfen und sich auf ihre Arbeit konzentrieren können", sagt Porsche-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume.

Expo Day in Stuttgart

Das erste dreimonatige Programm wurde kürzlich mit dem sogenannten Expo Day abgeschlossen. Vor über 1000 Besuchern präsentierten 13 Start-ups ihre Ideen. Ein Projektteam aus Mitarbeitern der Daimler-Konzernforschung und des Bereichs Business Innovation fungierte dabei als Brückenbauer zwischen den Startups und dem Autobauer. "Wir konnten talentierte Gründer mit herausragenden Ideen für Startup Autobahn gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir mit einigen Teilnehmern auch in Zukunft kooperieren und so die Mobilität der Zukunft mit richtungsweisenden Technologien und Innnovationen noch schneller vorantreiben werden", sagt Ola Källenius, als Vorstandsmitglied bei Daimler verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.06.2016 | Im Fokus | Ausgabe 6/2016

Von Start-ups lernen

01.09.2015 | 10 Jahre ATZelektronik | Sonderheft 7/2015

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