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Über dieses Buch

Dieses Buch spiegelt die Erfahrungen der Autoren bei der Führung oder Beratung von mittelständischen Produktionsunternehmen in verschiedenen Unternehmensphasen wider. Neben der Darstellung der relevanten theoretischen Grundlagen (wissenschaftlicher Ansatz) wird immer wieder an passender Stelle ein Praxishinweis aus der Beratungstätigkeit eingebunden (praxisorientierter Ansatz), welches den dargestellten Sachverhalt illustriert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung und Struktur des Buches

Zusammenfassung
Der deutsche Mittelstand wird leider oftmals stiefmütterlich behandelt. Er ist das ungeliebte Kind, wenn es um die Zuweisung von Subventionen geht, um Hilfen bei der Kurzarbeit, um den Erhalt von Fördermöglichkeiten. Und das, wo er doch den Hauptanteil an Arbeitsplätzen stellt sowie einen hohen Beitrag zum Steueraufkommen beisteuert.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 2. Betroffene Unternehmenstypen

Zusammenfassung
„Wenn wir Mittelstand nur vom materiellen her begreifen, wenn man Mittelstand sozusagen nur an der Steuertabelle ablesen kann […], dann ist dem Mittelstandsbegriff meiner Ansicht nach eine sehr gefährliche Wendung gegeben. Der Mittelstand kann materiell in seiner Bedeutung nicht voll ausgewogen werden, sondern er ist […] viel stärker ausgeprägt durch seine Gesinnung und eine Haltung im gesellschaftswirtschaftlichen und politischen Prozess.“
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 3. Unternehmensnachfolge: Bestandsaufnahme und mögliche Wertsteigerungsmaßnahmen

Zusammenfassung
Bevor Maßnahmen der Unternehmenswertsteigerung umgesetzt werden können, ist eine Bestandsaufnahme vonnöten. Voraussetzung für alle wertsteigenden Maßnahmen ist die Erfassung des Status quo, um überhaupt feststellen zu können, bei welchen Messgrößen oder Kennzahlen mögliche Defizite vorhanden sind. Bei Unternehmensübernahmen wird eine solche Bestandsaufnahme gern auch „Due Diligence“ genannt.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 4. Wertsteigerungsmaßnahmen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Zusammenfassung
Oftmals wird ein Senior-Unternehmer von seiner Hausbank auf die fehlende Vorbereitung einer anstehenden Unternehmensnachfolge hingewiesen, beispielsweise wenn bei einem Mitte-50-jährigen eine Kreditvergabe oder -prolongation davon abhängig gemacht wird, dass ein Nachfolgekonzept vorliegt. Verständlicherweise wird dann oft der (Steuer)-Berater als erster Ansprechpartner genannt. Hieraus ergibt sich die Logik, dass betriebswirtschaftliche Themen vielleicht zuerst im Fokus einer möglichen Unternehmensnachfolge stehen.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 5. Wertsteigerungsmaßnahmen aus technisch-operativer Sicht

Zusammenfassung
Die Sicherung und Steigerung des Unternehmenswertes darf nicht nur auf die kaufmännischen Bereiche verlagert werden, denn auch der Personenkreis technisch ausgebildeter Führungskräfte oder Unternehmer wird sich nicht verschließen können, den Fortbestand des – oder seines – Unternehmens zu sichern. Neben den bereits beschriebenen betriebswirtschaftlichen Maßnahmen kommt auch er nicht umhin, betriebswirtschaftliche Grundsätze anzuerkennen bzw. sein Handeln danach auszurichten. Ein maßgeblicher Faktor ist, die vorhandenen Ressourcen des Unternehmens – und dies können Personen und technische Einrichtungen bzw. Anlagen gleichermaßen sein – so einzusetzen, dass mit ihnen ein wirtschaftlicher Mehrwert, das heißt ein positives Unternehmensergebnis generiert werden kann. Neben einer Betrachtung der Ressourcen im Unternehmen behandelt dieses Kapitel auch die Aspekte Kommunikation und Vertrauen, was sich in letzter Konsequenz zusammenfassen lässt in dem Prinzip: „Führen durch Vorbild“.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 6. Due Diligence: Möglichkeit zur Standardisierung des Prozesses zur Unternehmenswertsteigerung?

Zusammenfassung
Im Zuge von Basel III-Regelungen sollte gerade der Mittelstand vermehrt Wert legen auf eine Transparenz bei den Ratingvorbereitungen, eine Optimierung des Jahresabschlusses sowie eine Verbesserung des Risikomanagements, um keinen Nachteil bei den Finanzierungskonditionen zu erlangen. Alle diese Maßnahmen werden im Zuge einer Due Dilligence angesprochen.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 7. Zusammenfassung der wesentlichen Optimierungspotenziale bei der Unternehmensnachfolge

Zusammenfassung
Mit Wissen um die zuvor beschriebenen Zusammenhänge wird eine Kurzcheckliste präsentiert, die ein Aufzeigen einzelner Verbesserungspotentiale ermöglicht und auch Ansatzpunkte zur Optimierung gibt. Anschließend wird ein Modell vorgestellt, wie durch die aktive Zusammenarbeit mit anwendungsorientierten Hochschulen Anknüpfungspunkte zum und für den Mittelstand identifiziert werden können. Auch eine mögliche Heranführung eines Absolventen in die Position eines Unternehmernsnachfolgers wird beschrieben. Inwiefern kleine Unternehmen ihren Bedarf an spezifischer Zusatzqualifikation durch Weiterbildungsmaßnahmen befriedigen können, wird ebenfalls gezeigt.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

Kapitel 8. Fazit

Zusammenfassung
Mittelständische Unternehmen bilden eine entscheidende Säule der deutschen Wirtschaft. Es konnten zahlreiche Besonderheiten identifiziert werden: Die Ressourcenknappheit, das pluralistische Zielsystem, oder die Einheit von Eigentum und Leitung. Diese Einheit von Eigentum und Leitung hat enorme Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Führung. Die betriebswirtschaftliche Literatur hat diese Besonderheiten in Bezug auf die Wertorientierung lange Zeit vernachlässigt und sich nahezu ausschließlich auf die Problematiken großer Unternehmen fokussiert. Die gesonderte Betrachtung mittelständischer Unternehmen zeigte sich vor diesem Hintergrund als lohnenswert.
Andy Junker, Jürgen Griebsch

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