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07.09.2020 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Hygienische Dichtungslösungen von Freudenberg

Autor:
Dr. Hubert Pelc
1:30 Min. Lesedauer

Strenge Hygienevorschriften in der Lebensmittelindustrie stellen die Dichtungstechnik vor große Herausforderungen. Freudenberg Sealing Technologies erweitert sein Portfolio um zwei neue Produkte, die auch für Anwendungen unter hohen Drucken ausgelegt sind. 

Die Verarbeitung von Lebensmitteln stellt hohe Ansprüche an Hygiene und Sauberkeit. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass aus den mit den Lebensmitteln in Kontakt kommenden Materialien keine Stoffe migrieren und so das produzierte Gut kontaminieren. Eine der Grundvoraussetzungen für Dichtungslösungen nach ‘Hygienic Design‘ ist eine totraumfreie Konstruktion. Sie verhindert, dass sich Produktreste und Mikroorganismen beispielsweise in Hinterschneidungen sammeln und ansiedeln. Ebenfalls relevant ist die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe und ihre Beständigkeit gegenüber Heißwasser, Dampf, Säuren und Laugen sowie hohen Drucken. Speziell die Betrachtung der Deformation unter Temperatur spielt eine große Rolle, um Verformungen und in diesem Zusammenhang entstehende Toträume frühzeitig in der Entwicklungsphase von Produkten zu vermeiden. 

Neue Dichtungen mit höherer Performance

Freudenberg hat nun zwei weitere Dichtungslösungen seiner Produktfamilie hinzugefügt, die den Normen der Lebensmittelindustrie gerecht werden und zusätzlich gegenüber CIP-/SIP-Medien beständig sind. 
So wurde die neue ‘Hygienic Pressure Seal‘ speziell für höhere Drucke in der Lebensmitteltechnik ausgelegt, beispielsweise als Stangendichtung für den Einsatz in Ventilen oder Pumpen. Um die Reibung zu verringern, komme das von Freudenberg entwickelte ‘Quantum PTFE‘ in Verbindung mit einem leistungsfähigen Elastomer zum Einsatz. Der Gummi-Ring sei zur dauerhaften Anpressung des PTFE-Elements vorgesehen. Beide Elemente bilden eine plane und totraumfreie Fläche zum Medium. Die Dichtungen können in speziellen kundenspezifischen Varianten hergestellt werden, beispielsweise mit einem Stahlträgerring zur Unterstützung, als ein- oder doppelseitig wirkender Kolbendichtung oder mit zusätzlicher Staublippe.
Auch die zweite Neuentwicklung mit der Bezeichnung ‘Hygienic Forseal‘ wurde vom Design und vom Werkstoff her an die Anforderungen der Lebensmittelindustrie angepasst. Sie verfüge über einen Elastomerring zur optimalen Anpressung. Weitere zentrale Merkmale seien plane Oberflächen, Zertifizierungen nach den gängigen Richtlinien der Lebensmittelindustrie sowie das Vermeiden von Hinterschneidungen. 
 

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

Dichtsysteme

Quelle:
Maschinenelemente 1

01.11.2018 | Titel | Ausgabe 11/2018

Dichtungslösungen für nachhaltige Energieerzeugung

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