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07.10.2016 | Wissenschaftliche Beiträge | Ausgabe 3/2016

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 3/2016

Visualisierungsmitteldichte in Kraftwerksleitwarten – Gestaltungsempfehlungen als Ableitung aus Blickverlaufsstudien

Zeitschrift:
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft > Ausgabe 3/2016
Autoren:
Dr.-Ing. Roberto Kockrow, apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. paed. Annette Hoppe

Zusammenfassung

In einer Eye-Tracking-Studie wurde in Leitwarten von Kohlekraftwerken das Bedien- und Beobachtungsverhalten des Leitstandpersonals durch das Fachgebiet Arbeitswissenschaft/Arbeitspsychologie (FG Awip) der BTU Cottbus-Senftenberg analysiert. Ein Fokus lag dabei auf der Visualisierungsmittelnutzung. Untersuchungsgegenstand bildeten reale Leitstandarbeitsplätze in Kohlekraftwerken, welche mit einer unterschiedlichen Anzahl an Visualisierungsmitteln ausgestattet waren. Das Blickverhalten von insgesamt 104 Operatoren konnte so während des realen Anlagenbetriebs und in simulierten Betriebssituationen objektiv erfasst werden. Gemäß der formulierten Hypothesen war anhand der statistischen Daten der Beleg einer Visuellen Komfortzone der Operatortätigkeit möglich, die unabhängig von der Anzahl der Visualisierungsmittel individuell ausgeprägt wird. Dafür muss eine Reihe von Randbedingungen erfüllt sein, welche eine derartige Präferenz im Bedien- und Beobachtungsverhalten gestatten.
Praktische Relevanz Anhand der Erkenntnisse kann belegt werden, dass mit Erreichen einer bestimmten Visualisierungsmittelanzahl sinkende Nutzungsintensitäten auf darüber hinaus installierten Anzeigen zu beobachten sind. Daraufhin können aus arbeitswissenschaftlicher Sicht Überlegungen über die Sinnhaftigkeit und Grenzen von Visualisierungskonzepten mit hoher Anzeigendichte abgeleitet werden. Im Zuge der Studie wurde anhand der Befunde eine bedarfsgerechte Visualisierungsstrategie entwickelt.

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