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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Zertifizierungen im Fairen Handel

verfasst von: Dr. Petra Kohts

Erschienen in: Zertifizierung als Erfolgsfaktor

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Fairer Handel ist in aller Munde. Immer mehr Siegel finden sich in den Märkten, die vorgeben, dass sie für faire Preise und gute Arbeitsbedingungen stehen. Doch was bedeutet die Bezeichnung „fair“ tatsächlich und auf welchen Grundlagen beruht sie? Die vermehrt in den Medien erscheinende Kritik gegenüber dem Fairen Handel lässt Verbraucher und Verfechter des alternativen Handelsmodells aufhorchen. Eine stetige Weiterentwicklung und offene Diskussionen können zu einer Bereicherung in der Entwicklung von Zertifizierungen und Marketingmaßnahmen führen. Das steigende Wachstum im Fairen Handel führt aber auch zu einem verstärkten Interesse des bisher konventionell agierenden Marktes. Gilt es hier, Einhalt zu gebieten und den Fairen Handel nur für die 100 %-Fair-Händler zu bewahren? Eine einfache Lösung wird es wohl nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Rahmenbedingungen und Motivationen im Handel. In jedem Fall zeigt die gut 40 Jahre alte Bewegung dem Welthandel, dass ein alternatives Wirtschaften möglich ist. Es hat sich in ihrer Geschichte aber auch gezeigt, dass es kein leichter Weg ist und das Ziel auch noch nicht erreicht ist.
Fußnoten
1
Internationale Arbeitsorganisation.
 
2
Zum FINE Netzwerk zählen: Fairtrade International, World Fair Trade Organization (WFTO), Network of European Worldshops (News!) und European Fair Trade Association (EFTA).
 
3
Joaquin Vásquez, Präsident von UROCAL-Ecuador (UROCAL ist ein Dachverband von Basisorganisationen wie Kleinbauerngenossenschaften, Frauengruppen und Kreditgenossenschaften – mit dem Ziel, das Einkommen und die Vermarktungsmöglichkeiten der Mitglieder für ihre landwirtschaftlichen Produkte (z. B. Bananen) zu erhöhen. https://​www.​brot-fuer-die-welt.​de/​fileadmin/​…/​2…/​alles-banane.​ppt
 
4
ISEAL ist eine Nichtregierungsorganisation, deren Ziel die Stärkung von Nachhaltigkeitsstandards ist.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Wegener, H., & Becker, T. (2010). Rundum gut? Überblick und Bewertung der Zertifizierung von Sozialstandards, fairen Handelspraktiken und Regionalität im Biohandel und im fairen Handel. Hrsg. Copino eG und KATE. Download unter: www.​copino.​de. Wegener, H., & Becker, T. (2010). Rundum gut? Überblick und Bewertung der Zertifizierung von Sozialstandards, fairen Handelspraktiken und Regionalität im Biohandel und im fairen Handel. Hrsg. Copino eG und KATE. Download unter: www.​copino.​de.
Zurück zum Zitat Hahn, M., & Herrmann, F. (2012). Fair einkaufen – aber wie? Der Ratgeber für fairen Handel, für Mode, Geld, Reisen und Genuss. Brandes & Apsel Verlag. Hahn, M., & Herrmann, F. (2012). Fair einkaufen – aber wie? Der Ratgeber für fairen Handel, für Mode, Geld, Reisen und Genuss. Brandes & Apsel Verlag.
Zurück zum Zitat von Hauff, M., & Claus, K. (2012). Fair Trade – Ein Konzept nachhaltigen Handels. UVK Lucius. von Hauff, M., & Claus, K. (2012). Fair Trade – Ein Konzept nachhaltigen Handels. UVK Lucius.
Zurück zum Zitat Informationen zu Handlungsmöglichkeiten, besonders im kirchlichen Kontext, finden sich auf dem Online-Portal für zukunftsfähiges Wirtschaften www.​zu-wi.​de. Informationen zu Handlungsmöglichkeiten, besonders im kirchlichen Kontext, finden sich auf dem Online-Portal für zukunftsfähiges Wirtschaften www.​zu-wi.​de.
Zurück zum Zitat Raschke, M. (2009). Fairer Handel – Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft. Grünewald Verlag. Raschke, M. (2009). Fairer Handel – Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft. Grünewald Verlag.
Metadaten
Titel
Zertifizierungen im Fairen Handel
verfasst von
Dr. Petra Kohts
Copyright-Jahr
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-09701-1_27

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