Skip to main content
main-content

12.01.2018 | Automatisiertes Fahren | Nachricht | Onlineartikel

Hella bringt offene Plattform für Fahrassistenz-Systeme

Autor:
Patrick Schäfer

Hellas Tochterunternehmen Hella Aglaia entwickelt eine offene Plattform für kamerabasierte Fahrerassistenz-Systeme. Das neue Software-System soll 2019 auf den Markt kommen. 

Das neue System ist nach einem Baukasten-Prinzip aufgebaut und trennt Hard- und Software voneinander. Einzelne Komponenten lassen sich flexibel auf Plattformen unterschiedlicher Hersteller einsetzen und frei mit weiteren Komponenten auch von Drittanbietern kombinieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, neu verfügbare Funktionen per Software-Update zu integrieren. Hardwarekomponenten und serienreife Softwarefunktionen wie Lichtsteuerung, Spur-, Verkehrszeichen-, Fußgänger- und Objekterkennung sollen so individuell und bedarfsgerecht zusammengestellt werden können. 

Vor allem im Hinblick auf das automatisierte Verfahren soll sich die Update-Funktion auszahlen: "Indem wir ein offenes Software-System anbieten, erlauben wir dagegen solche flexiblen, individuellen Nachrüstungen. Da dies auch Funktionen des automatisierten Fahrens einschließt, die auf hochkomplexen Methoden des Deep Learning basieren, kommt unser Software-System auf allen Entwicklungsstufen hin zum autonomen Fahren zur Anwendung", so Kay Talmi, Geschäftsführer von Hella Aglaia.

Zusammenarbeit mit NXP und LG Electronics

Gemeinsam mit NXP Semiconductors und LG Electronics hat Hella Aglaia die Entwicklung einer Plattform für kamerabasierte Anwendungen bekannt gegeben. Indem sie allen Autoherstellern zur Verfügung gestellt wird, soll sie die Entwicklung der Systeme für automatisiertes Fahren beschleunigen. Das neue System wird bereits von einem großen europäischen Hersteller genutzt und ist in der Lage, Fußgänger und Radfahrer zu erkennen sowie in einer Gefahrensituation das Auto Emergency Breaking (AEB) zu aktivieren. Die Kameras können an der Windschutzscheibe hinter dem Rückspiegel des Autos angebracht werden. Auch eine Verkehrszeichenerkennnung mit Tempolimitwarner und ein Spurhalteassistent gehören zum Paket.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

AVL analysiert im Serien Batterie Benchmark Programm als neueste Fahrzeuge den Jaguar I-Pace und den Hyundai Kona

Das AVL Battery Benchmarking Programm analysiert auf Basis unterschiedlicher Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit von Großserienbatterien. Kürzlich wurden die Tests des Tesla Model S abgeschlossen. Neu auf dem Prüfstand sind der Jaguar I-Pace, sowie der Hyundai Kona.
Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Konnektivität im autonomen Fahrzeug

Neue Verbindungen für zuverlässige Datenübertragung
Ohne ultimative Konnektivität und schnelle zuverlässige Datenübertragung ist das autonome Auto nicht darstellbar. Dafür müssen die Verbindungsstellen extrem anspruchsvolle Herausforderungen meistern. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise